Fahrzeugzustand

Fahrzeugzustand

Der technische Zustand des Fahrzeuges ist sehr wichtig bei einer Afrika Reise. Nicht nur, dass es sehr ärgerlich ist, wenn immer wieder Teile am Fahrzeug kaputt gehen,  sondern es kann unter Umständen auch gefährlich werden. Da Reisen keine Freude macht, wenn man jeden zweiten Tag unter dem Auto liegt, ist eine gute Vorbereitung des Reisefahrzeuges genauso wichtig, wie die technische Kenntnis über das Fahrzeug.  Dies bedeutet nicht, dass man eine Ausbildung als KFZ Mechaniker absolvieren muss. Wenn man allerdings ein gutes technisches Verständnis von dem Reisefahrzeug hat, kann man zumindest beurteilen, was der Mechaniker vor Ort wirklich am Fahrzeug repariert. Es ist nicht immer garantiert, dass jeder Mechaniker ehrlich und kompetent ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, anbahnende Schäden, wie zum Beispiel einen Getriebeschaden frühzeitig zu erkennen und damit oftmals Schlimmeres zu verhindern.

Neufahrzeug

Der Königsweg ist dabei der Kauf eines neuen Fahrzeuges, welches über einige tausend Kilometer getestet wird um es dann auszubauen. Diese Vorgehensweise birgt allerdings einige Probleme: Moderne Autos sind auf sehr sauberen Treibstoff angewiesen, der in Afrika nicht immer verfügbar ist. Des weiteren sind die neuen Fahrzeug mittlerweile so mit Elektronik vollgestopft, die sich unterwegs wenn überhaupt nur sehr schwer ersetzen oder reparieren lässt.

Gebrauchtfahrzeug

Oftmals muss ein gebrauchtes Fahrzeug herhalten, das entweder schon im Besitz ist, oder schon viele tausend Kilometer hinter sich bebracht hat. Generell spricht nichts gegen ein gebrauchtes Fahrzeug, solange die tragenden Teile nicht durchgerostet sind und der Motor und das Getriebe noch funktionieren. Das bedeutet aber auch, dass Motor, Getriebe und alle anderen Antriebsaggregate wie Antriebswellen und Differentiale genauso begutachtet und bei hoher Kilometerleistung erneuert oder wenigstens überholt werden. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Bremsanlage, Radlager, Stoßdämpfer und die beweglichen Gelenke der Aufhängung gelegt werden. Diese Arbeiten sind nicht ganz billig, aber bei einer längeren Afrikareise unerlässlich. Die Beschaffung dieser Teile von unterwegs aus ist nicht nur mit wesentlich höheren Kosten, sondern auch mit viel Zeit, Organisationsaufwand und meist auch Ärger verbunden. Man ist als Europäer immer wieder aufs Neue erstaunt, wie kreativ die Afrikaner Autos reparieren.

Fahrzeugkauf

Wenn das Reisefahrzeug noch nicht angeschafft wurde, lohnt es sich meist, einige tausend Euro mehr zu investieren und dafür ein Fahrzeug zu bekommen, bei dem weniger Teile ausgetauscht werden müssen. Bei einem super Schnäppchen mit sehr hoher Kilometerlaufleistung, müssen eventuell viele Teile erneuert werden.

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