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Jörg on Tour Tansania

Die Route von Jörg führt über Arusha bis Hai und dann nordwärts auf Piste auf die Kilimanjarorunde. Mit etwas  Glück hat man von dort einen freien Blick auf den Gipfel des Kilimanjaro.  Ab Tamwanga gibt es eine neue  Asphaltstrasse bis Manda. Am Lake Chala,  einem schönen Kratersee, gibt es einen neuen Campingplatz.
Der Lake Chala ist ein Kratersee und liegt an der Straße zum Amboseli-Park, 8 km nördlich der Abzweigung vor Taveta auf einer Anhöhe. Das eine Seeseite gehört zu Kenia, das andere Ufer zu Tansania.

Reisebericht von Jörg

Der Chala-See (auch Dschalasee) ist ein Kratersee an der Grenze zwischen Tansania und Kenia. Er befindet sich auf 877 m Höhe und ist etwa 8 km nördlich von Taveta gelegen. Er ist tiefblau und von einem bis zu 100 m hohem Kraterrand umgeben. Der See wird von Grundwasserströmen, die vom Kilimandscharo kommen, gespeist und entwässert auch unterirdisch mit einem Durchsatz von ca. 10 Millionen m³/Jahr.  Auch der Chala verliert an Volumen. Sein Pegel ist in den letzten 6 Jahren um 2,4 m gesunken.
Das Gewässer ist die Heimat des endemischen Chala See Tilapia (Oreochromis hunteri). Quelle: Wikipedia

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Buchtipp Afrika

„Welchen Weg sollen wir nehmen? Den nach links oder den nach rechts? Oder doch den in der Mitte? Alle Wege sehen gleich aus. Ratlos stehen wir an der Gabelung zwischen Lisala und Gemena, irgendwo im Herzen des Kongobeckens, in einem unermesslichen Waldmeer, das von namenlosen Flüssen durchädert wird.“ Im Herzen des Kongobeckens sehen alle Wege gleich aus, schreibt Bartholomäus Grill etwas resigniert – und meint es wohl auch im übertragenden Sinn. Trotz aller Sympathie für Afrika und seine Menschen, ist Grill sehr enttäuscht über den Stillstand auf diesem Kontinent.

Bartholomäus Grill, seit vielen Jahren Afrika-Korrespondent der „Zeit“, zeigt die tiefgreifenden Folgen des Sklavenhandels und der Kolonialherrschaft, widerlegt aber zugleich die postkolonialen Verschwörungstheorien, die alle Schuld an der Misere bei der Ersten Welt suchen. Die Hauptverantwortung liege bei den Afrikanern selbst, bei despotischen Präsidenten und plündernden Eliten. Die Modernisierung Afrikas, so Grills provozierende Kernthese, musste scheitern, weil die Afrikaner sich ihr verweigert haben.

Das alte Afrika ist gestorben, das neue noch nicht geboren. Grill beschreibt einen zwischen Tradition und Moderne zerrissenen Kontinent. Die Welt im Süden der Sahara befindet sich in einem Umbruch wie Europa während des Dreißigjährigen Krieges. Staaten zerfallen, Bürgerkriege flammen immer wieder auf, Millionen von Menschen irren heimatlos umher. Aids rafft ganze Völkerschaften hin. Es könnte Jahrzehnte dauern, ehe sich zwischen Khartum und Kapstadt eine stabile Ordnung herausbildet.

Afrika ist eine Welt der Widersprüche, geprägt durch die reiche Vorstellungswelt seiner Menschen, ihre sozialen Regeln und Rituale, ihre Träume und Tabus, ihre Machtstrukturen und Glaubenssysteme. Diese Welt erscheint oft roh und gewalttätig, dann wieder zeitlos heiter und gelassen. Bartholomäus Grill hat sie uns erschlossen.

Pressestimmen

 

„Grills ‚Ach Afrika‘ ist sicherlich das fairste und gescheiteste Buch, das in den vergangenen Jahren von einem deutschen Autor über den Kontinent vorgelegt wurde.“ (Süddeutsche Zeitung )

„Das beste deutschsprachige Afrika-Buch der vergangenen Jahre.“ (Spiegel )

„Was ‚Ach, Afrika‘ von der Fülle ähnlich gut gemeinter Werke unterscheidet, ist seine erzählerische Kraft. Streckenweise liest sich ‚Ach, Afrika‘ wie ein Roman, lässt Bilder von schauriger Kraft entstehen und schlägt literarische Verbindungen zwischen dem Leben einfacher Menschen und der großen Politik.“
(Kölner Stadt-Anzeiger )

Informativ, fesselnd geschrieben, „zuweilen allerdings recht pointillistisch“ findet Rezensent Andreas Eckert diese Auseinandersetzung mit der „Geschichte und Gegenwart der Gesellschaften südlich der Sahara“. Als Kernthese des Buches beschreibt Eckert, dass die Folgen von Sklavenhandel und Kolonialismus zwar bis heute spürbar seien, aber für die katastrophale Situation nicht allein verantwortlich gemacht werden könnten. Auch raffgierige Despoten und die generelle Modernisierungsverweigerung trügen Mitschuld am Elend des Kontinents. Trotz teilweise faszinierender Einblicke vermisst der Rezensent jedoch wirklich neue Gedanken im Buch des Zeit-Korrespondenten Bartholomäus Grill. Hart gehe er mit seiner Berufsgruppe, den Journalisten und ihrer Afrika-Berichterstattung ins Gericht. Doch auch er sei nicht gefeit gegen Klischees und Generalisierungen, findet Eckert. Allerdings habe Grill die Größe vergangene Irrtümer schonungslos einzugestehen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Einen zwiespältigen Eindruck hat das Afrika-Buch des „Zeit“-Korrespondenten Bartholomäus Grill bei dem „ach.“ zeichnenden Rezensenten hinterlassen. Beeindruckend findet er die Fülle der Erlebnisse und Erfahrungen, die Grill schildert. Wie er das macht, gefällt dem Rezensenten allerdings weniger: zu schnell, zu hektisch, wie in einem „Actionfilm“ erscheint ihm Grills Erzählweise. Dem Gewinn an Spannung und Lesbarkeit steht nach Ansicht des Rezensenten ein nicht zu rechtfertigender Verlust an theoretischer Durchdringung gegenüber. Verlässt Grill doch einmal die Ebene des Persönlichen und Anschaulichen, dann nur, um Zuflucht in „Versatzstücken aus dem Arsenal der politisch korrekten Pseudopsychologie“ zu nehmen, tadelt der Rezensent. Bei den wenigen Bezügen zur Sekundärliteratur haben sich zum Bedauern des Rezensenten zudem immer wieder Fehler eingeschlichen, da es Grill offenbar versäumt hat, das Gelesene oder Gehörte zu überprüfen. (NZZ Neue Zürcher Zeitung)

Ein „Bilderbuch für Erwachsene“, „ohne Bilder“, dafür „sprachlich kunterbunt“, urteilt Rezensent Dominic Johnson über diesen Bericht von Bartholomäus Grill über seine Erfahrungen als Afrikakorrespondent. Zwar warne Grill zunächst davor, Afrika als Projektionsfläche zu benützen, aber nur, um sich dann zum europäischen Blick auf Afrika zu bekennen, ärgert sich Johnson, der in Grills Buch vor allem einen Wiederaufguss alter Afrikaklischees sieht. Er hält dem Autor vor, Formulierungen mit leicht rassistischem Unterton zu gebrauchen, bei denen oft unklar bleibe, ob sie ernst gemeint seien oder nicht. „Verräterisch“ findet Johnson Grills Umgang mit Nichtwissen. So bringe Grill manches selbst durcheinander, etwa wenn er bei der Beschreibung der internationalen Passivität während des Kongokrieges ein Massaker in die Stadt Bunia unter die Augen von UN-Soldaten verlege, obwohl es in Wirklichkeit in einem Dorf außerhalb des UN-Einsatzgebiets stattgefunden habe. Johnson wirft Grill zudem vor, Thesen mit „exotischen Momentaufnahmen“ zu illustrieren. Den Gipfel dieses „leichtfertigen Umgangs mit der Wirklichkeit“ stellt für Johnson Grills Behauptung dar, dass Afrikaner – zu ihrem Glück – kein historisches Gedächtnis hätten. „Man kann“, schließt der in keiner Weise überzeugte Rezensent, „nach der Lektüre dieses Buches Bartholomäus Grill verstehen. Afrika nicht.“ (TAZ Die Tageszeitung)

Eine profunde und sehr persönliche Darstellung des widersprüchlichen Kontinents hat der langjährige Afrika-Korrespondent der Zeit, Bartholomäus Grill, hier vorgelegt, lobt Rezensent Michael Bitala. Nicht nur mit sich selbst geht er kritisch ins Gericht, sondern auch mit der von Politologen und Ethnologen häufig geforderten Afrikabrille, die eine sehr europäische Herangehensweise ersetzen müsse, wobei „sich der Reporter auch über die Wahrnehmung Afrikas, über Klischees und Vorurteile“ amüsiert. Ebenso unterhaltsam sei seine Abrechnung mit den afrikanischen Despoten und ihrer Machtgier. Trotz der Eindringlichkeit und seinem Unterhaltungswert dürfte das Buch aber kein Bestseller werden, fürchtet Bitala in der Logik der Resignation, da es zu gründlich recherchiert, detailliert „und auch zu ehrlich“ sei. Dennoch findet der Rezensent in „Ach Afrika“ das wahrscheinlich „fairste und gescheiteste Buch, das in den vergangenen Jahren von einem deutschen Autor über den Kontinent vorgelegt wurde“. (Süddeutsche Zeiteung)

Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 2.Auflage (9. Mai 2005)
Sprache: Deutsch

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Ach, Afrika: Berichte aus dem Inneren eines Kontinents


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Politische Lage im Sudan

Der Sudan ist eines der Schlüsselländer für eine Trans- Afrika Reise. Er bildet ein Verbindungsland auf der Afrikanischen Ostroute.  Die Politische Situation im Sudan ist nach wie vor katastrophal. Verschieden Gruppen kämpfen weiterhin um Macht und Ressourcen. Trotz Verhandlungen und Friedensmissionen konnte die Situation bis jetzt nicht verbessert werden. Der Krieg zwischen der Zentralregierung des Sudans  und den Rebellen aus der Region Darfur ist Ausdruck dieses Streits.

Am 15. November 2010 haben im Sudan die die Vorbereitungen für das im Januar 2011 abzuhaltende Referendum begonnen. Ab sofort läuft die Registrierung derjenigen sudanesischen Staatsbürger, die zur Abstimmung das vorgesehenen Referendum über die Unabhängigkeit des Südsudan berechtigt sind. In wie weit dies die Sicherheitslage im Sudan verschlechtern wird, ist noch nicht abzusehen.

Die Republik Sudan ist ein Staat in Nordost-Afrika mit Zugang zum Roten Meer und grenzt im Norden an Ägypten und Libyen, im Westen an Tschad und die Zentralafrikanische Republik, im Süden an die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Kenia und im Osten an Äthiopien und Eritrea. Mit einer Fläche von über 2,5 Millionen Quadratkilometern ist das Land etwa siebenmal so groß wie Deutschland und größter Flächenstaat des afrikanischen Kontinents. Die Republik Sudan ist seit dem 1. Januar 1956 unabhängig von Großbritannien. (Quelle)

Links

Website der UNAMID Mission:
http://unamid.unmissions.org/

Information in Verbindung mit humanitären Fragen
www.reliefweb.org

Kurzberichte und Analysen der Friedrich-Ebert -Stiftung zum Sudan
www.fes.de

Berichte der International Crisis Group zu Sudan
www.crisisweb.org

Artikel

Der “Händler des Todes” kommt vor Gericht – Viktor Bout in die USA ausgeliefert
http://blog.zeit.de/kongo/

Zwei Bürgerkriege, der Präsident wird als Kriegsverbrecher gesucht, das Land zerfällt – und jetzt sollen die Sudanesen auch noch wählen.
www.zeit.de/2010/15/Sudan

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Vorteile von Automatikgetrieben

Wiedererwarten haben automatiegetriebene Fahrzeuge im Gelände einige interessante Vorteile. Bei sehr steinigem oder steilem, treppenartigen Gelände, wo lang­sames Fahren beziehungsweise Kriechen der richtige Fahrstil ist um Reifen und Fahrwerk zu schonen, erlaubt der Drehmomentwandler das Kriechen bei hö­herer Motordrehzahl, was einen höheren Drehmoment bedeutet.
Vor jedem Hindernis verringert man die die Fahrge­schwindigkeit nach Bedarf auch bis zum Stillstand, dann gibt man vermehrt Gas und das Fahrzeug hebt sich, gesteuert nur mit dem Gasfuß, über das Hindernis.
Diese extrem starken Belastungen des Fahrzeuges führen jedoch auf Dauer zu einer starken Temperaturerhöhung des Öls im Drehmomentwandler. Da das Getriebeöl durch einen zusätzlichen Ölkühler im Kühlwasserkreis­lauf gekühlt wird, wird auch das Kühlwasser, welches wiederum das Getriebeöl kühlt, zusätzlich stark erwärmt.

Wichtig ist eine ständige Kontrolle des Kühlwasserthermometers, besonders bei hohen Außentemperaturen.

Im Gegensatz zu Geschalteten Getrieben, welche durch das Kupplungsschleigen starken verschleiß haben, arbeitet die Wandlerautomatik wie sie fast überall verbaut wird ohne Verschleiß.

Vorteil der Automatik im Sand

Wenn der Fahrer plötzlich auf einer Ebene von Weichsandfel­dern überrascht wird, reagiert das Getriebe unterbrechungsfrei auf die er­schwerten Fahrbedingungen und schaltet ohne Zugkraftunterbre­chung auf die erforderliche Fahrstufe zurück.
Beim Fahrzeug ohne Automatik bedeutet jedes Kuppeln eine Zugkraftun­terbrechung. Das ist bei einer Fahrt durch den Sand immer mit einem erheblichen Geschwindigkeitsverlust, bei dem sogar ein Still­stand droht, verbunden.

Auch die Drehmomenterhöhung und die sanfte Art der Kraftübertra­gung bringt Vorteile gegenüber einem handgeschalteten Modell, wenn es bei einem eingesandeten Fahrzeug gelingt, sie in Bewe­gung zu übersetzen.Die Meinung, dass man Automatikfahrzeuge nicht anschleppen kann ist falsch. Modelle, die mit einer Sekundärölpumpe versehen sind, versorgen beim Anschleppen das Getriebe mit dem erforderlichen Hydraulikdruck. Dadurch wird das von den Rädern erzeugte Drehmoment zur Kurbelwelle hin übertragen und der Motor springt an.

Fazit

Klingt sehr überzeugend für eine Afrika Tour. Einziges Problem ist die erschwerte Reparatur unterwegs. Wer schon einmal ein Drehmomentwandler oder ein Planetengetriebe auseinandergebaut hat, weiß wovon die Rede ist. Auch werden in neueren Autos fast nur noch Elektronisch-hydraulische Steuerungen verbaut.

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Kinderheirat in Äthopien

Äthiopien hat eine der höchsten Raten von Kinderheirat in der Welt. 43% der Mädchen in Äthiopien, vorwiegend in der Amhara Region, werden vor ihrem 15 Lebensjahren verheiratet. Als Reaktion darauf hat die United Nations Foundation (UNF) ein Bildungsprogramme in Äthiopien aufgelegt, welches Mädchen und Frauen ermöglicht die Schulezu besuchen.  Mit der Investitionen in Bildung, hofft die UNF  eine Veränderung in  dieser sensiblen Frage zu erreichen. Die meisten Länder sehen ein Mindestalter für Eheschließungen vor, doch werden in einigen traditionellen Gesellschaften die gesetzlichen Bestimmungen oft nicht eingehalten. Verheiratungen im Kindesalter, d.h. vor Erreichen der offiziellen Ehemündigkeit und in Extremfällen sogar vor Beginn der Pubertät, sind bei Mädchen stärker verbreitet als bei Jungen. Gründe für eine Kinderheirat können sein, dass Eltern ihre Tochter als Jungfrau verheiraten wollen oder die Familie die Lebenshaltungskosten der Tochter möglichst früh einsparen will, da diese dann vom Ehemann getragen werden, sobald die Ehefrau in seinen Haushalt zieht.

Zwangsheirat

Zwangsheirat verstösst gegen die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, bei Kinderheirat wird zusätzlich gegen die UN-Kinderrechtskonvention und gegen sexuellen Kindesmissbrauch verstoßen. Doch es gibt viele Gründe, warum die Zwangsheirat, darunter unter großem Anteil die Kinderheirat, immer noch fortbesteht. Dies sind hauptsächlich traditionelle Gründe und Bräuche, aber auch Armut und AIDS sowie der wohlmeinende Schutz der Mädchen durch deren Eltern. Mehr Informationen

Artikel

Kinderbräute: „Diene und gehorche!“
Bericht des UNO-Weltbevölkerungsfonds UNFPA 2008

Äthiopien: Gewalt und Kinderehen tabu

Wenn Kinder heiraten müssen
Kinderheirat Wikipedia

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Fähre Italien – Ägypten

Seit Mai 2010 verbindet eine wöchentliche, direkte RoPax-Linie nun Venedig mit Ägypten und Syrien. Betreiber des Dienstes ist die Visemar Line. Eingesetzt wird ein Neubau (2010) mit einer Kapazität für bis zu 2.860 Meter rollender Ladung, 70 Autos und 360 Passagiere.  Die Maximale Fahrzeughöhe beträgt 5,20 Meter. Eine einfache Überfahrt Von Venedig (Italien) nach  Tartous (Syrien) mit einem PKW und zwei Personen in der Doppelkabine kostet im Moment 1,079.00 Euro. Eine einfache Überfahrt Von Tartous (Syrien) nach  Alexandria (Ägypten) mit einem PKW und zwei Personen in der Doppelkabine kostet im Moment 469.00 Euro.




Update 22. 07. 2011
Wegen den politischen Unruhen in Syrien ist der Fährverbindung Venedig <-> Tartous / Syrien <-> Alexandria / Ägypten  zur Zeit eingestellt!

Die Laufzeit zwischen den Häfen beträgt:

Vendig nach Tartous 68 Stunden
Vendig nach Alexandria 94 Stunden
Tartous nach Alexandria 20 Stunden
Tartous nach Venedig 86 Stunden
Alexandria nach Venedig 60 Stunden

Pier von Visemar Line

Venedig (Italien): Terminal Vecon Pier, Via dell’Azoto, Porto Marghera
GPS Koordinaten:  N45° 27′ 15.447″ W12° 14′ 39.501″
Tartous (Syrien): Tartous Port , Pier A
GPS Koordinaten: N34° 54′ 26.7732″ W35° 52′ 23.1888″
Alexandria (Ägypten): Alexandria port, Pier 40
GPS Koordinaten: N31° 11′ 12.1272″ W29° 52′ 46.5384″

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Hafen:

Italien, Venedig – Hafen zur Visemar Lines 045°27.602’N 012°14.624E
Syrien, Tartous – Hafen Ein- und Ausfahrt 034°54.117’N 035°52.517’E
Syrien, Tartous – Zoll und Immigration im Hafen 034°54.194’N 035°51.934’E

Einreise:

Das Visum für Syrien muss vorab besorgt werden, keine Einschiffung in Venedig möglich ohne Visum im Pass. Das Visum für Ägypten kann an Bord der Visemar Lines in Alexandria vor Ausschiffung, Kosten 14 € für 21 Tage, siehe

Carnet de Passage:

Die Einreise nach Syrien ist mit und ohne Carnet de Passage im Moment möglich. Die Einreise nach Ägypten ist nur mit Carnet de Passage möglich.

Adresse des Betreibers:

N. 500882 – VISEMAR DI NAVIGAZIONE SRL
Indirizzo: 44, VIA ROMEA
CAP: 45014
Comune: Porto Viro (RO)
Tel: 0426 320523 0426 320523
Marine Transportation




Die Webseite mit online Buchung und Fahrplänen http://www.visemarline.com

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Grenze Tschad Sudan

Die Grenze zwischen Tschad und Sudan ist nach sieben Jahren am 14.04. 2010 wieder geöffnet worden. Laut Sudaneseonline  ist die, wegen des Darfur Konfliktes geschlossene Grenze seit April 2010 wieder offen. Der Grenzübergang Tschad – Sudan Abéché / El Geneina ist, trotz verschiedener Konflikte und Übergriffe bis vor kurzem offen geblieben. Gleichwohl ist die politische Situation zwischen Tschad und Sudan weiterhin angespannt. Welche Auswirkungen der Abzugs der internationalen Schutztruppe MINURCAT zu Ende 2010 auf die Sicherheit in der Region haben wird ist derzeit nicht abzuschätzen. Das Auswärtige Amt Deutschlands warnt vor Reisen in die Grenzregion zu Sudan. Es besteht landesweit ein hohes Risiko, auf Überlandfahrten Opfer von Gewaltkriminalität, insbesondere von sog. „coupeurs de routes“ (Banditen) zu werden.

Weiter teilt das Auswärtige Amt mit, dass momentan (Stand Dezember 2010) die Grenze Tschad – Sudan auf unbestimmte Zeit geschlossen ist. Änderungen der Situation sind jederzeit möglich. Des Weiteren bedürfen reisen nach Darfur in jedem Fall eine vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Bei Reisen in den Tschad oder nach Darfur (Sudan) ist eine enge Koordination mit der Deutschen Botschaft, sowie UN-Friedensmission UNMIS (United Nations Mission in Sudan) und deren Sicherheitsdienst UNDSS (United Nations Department for Safety and Security) angeraten. Ausländer benötige für Reisen außerhalb Khartums (besonders für Darfur) in der Regel eine Reisegenehmigung der sudanesischen Regierung (travel permit). Der Tschad, sowie weite Teile des Sudan gelten im Moment (Dezember 2010) als lebensgefährlich und sind keinesfalls für Reisende geeignet. Im Sudan drohen die Gefahren in der westlichen Region Darfur aufgrund bürgerkriegsähnlicher Zustände. Außerdem im Norden, in den Regionen des Weißen Nil und im Sennar-Gebiet. Die Grenze Sudan/Äthiopien ist offen und die Reise nach Ägypten über Wadi Halfa möglich, zum Tschad sowie nach Eritrea sind die Grenzen im Moment geschlossen.
Weitere Informationen auf der Interaktive Karte

Quelle: 

Amnesty (Sudan Information)
Reise- und Sicherheitshinweise Sudan AA
Motorradreiseforum

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Afrika pur: 500 Tage Abenteuer

Das Buch Afrika pur: 500 Tage Abenteuer und Erlebnisse aus 30 Ländern auf dem Schwarzen Kontinent, schildert die spannende Geschichte einmal rund um Afrika, auf 233 Seiten.

… Nur von seiner Hündin Vega begleitet, begibt sich KarlHeinz Dienstl auf eine waghalsige Reise quer durch Afrika. In einem Allrad- Lkw fährt er die sogenannte Westroute von Marokko bis hinunter nach Südafrika. Von dort aus führt ihn sein Weg über die Ostroute zurück nach Deutschland. Abseits der Touristenrouten findet er atemberaubende Landschaften und taucht ein in fremde Kulturen. Zahlreiche Abenteuer, skurrile Geschichten und gefährliche Begegnungen warten auf ihn, doch auch unglaublich faszinierende Erlebnisse mit Tieren in freier Wildbahn. Jedoch im Dschungel des Kongo muss sich der Autor die bange Frage stellen, ob dies vielleicht seine letzte Tour ist … Jenseits von Verkitschung oder Verteufelung ist ein Reisebericht entstanden, der eindrucksvoll das Leben und Überleben in Afrika schildert, eben Afrika Pur. Mit 45 farbigen und 28 schwarz-weiß Fotografien.

Afrika pur: 500 Tage Abenteuer und Erlebnisse aus 30 Ländern auf dem Schwarzen Kontinent

Afrika pur: 500 Tage Abenteuer und Erlebnisse aus 30 Ländern auf dem Schwarzen Kontinent

  • Preis: 21,90 Euro
  • Broschiert: 233 Seiten
  • Verlag: Asaro Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939698733

Oder als E-Book für 9.90 €

PDF Leseprobe Afrika pur 500 Tage Abenteuer und Erlebnisse

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Reisewarnungen für Afrika

Das deutsche Auswärtige Amt veröffentlicht auf Seiner Internetseite die aktuellen Reisewarnungen. Dabei muss unterschieden werden, zwischen einem Sicherheitshinweis und einer Reisewarnung. Wenn Das Auswärtige Amt für ein Land keine konkrete Reisewarnung herausgibt, dann bedeutet das nicht, dass es sicher ist in diesem Land zu reisen. Auch ist es oftmals so, dass ein Teil des Landes, relativ gefahrlos bereist werden kann, ein anderer hingegen brandgefährlich ist. Daher ist es unabdingbar, sich immer für den konkreten Einzelfall ausführlich zu informieren.  Anbei gibt es eine Karte, in welcher die Reisewarnungen und Sicherheitshinweise eingetragen sind. Zu beachten ist, dass im gesamten Sahara- Raum und angrenzenden Ländern vor Entführungen gewarnt wird. Aus diesem Grund, sind auch Länder wie Senegal auf Sicherheitshinweis eingefärbt.


(Stand Dezember 2010 / Quelle der Informationen Auswärtiges Amt)

Reisewarnungen enthalten einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, Reisen in ein Land oder in eine Region eines Landes zu unterlassen. Sie werden nur dann ausgesprochen, wenn aufgrund einer akuten Gefahr für Leib und Leben vor Reisen in ein Land oder in eine bestimmte Region eines Landes gewarnt werden muss. Eine Reisewarnung wird nur selten ausgesprochen. Deutsche, die in diesem Land leben, werden gegebenenfalls zur Ausreise aufgefordert.

Sicherheitshinweise machen auf besondere Risiken für Reisende und im Ausland lebende Deutsche aufmerksam. Sie können die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder sie einzuschränken. Gegebenenfalls wird von nicht unbedingt erforderlichen oder allen Reisen abgeraten. Auch die Sicherheitshinweise werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. (Quelle Auswärtiges Amt)

Links zu den öffentlichen Behörden:

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Aktuell durch Afrika

Jörg On Tour. TRANSAFRIKA- Tour gestartet am 12.10.2010 . Die Reise wurde Mitte Oktober in Bad Tölz gestartet soll Mitte März 2011 in Kapstadt enden. Aktuell ist Jörg Zwischen Sudan und Äthiopien. Jörg fährt mit einem Toyota HZJ 78 der 2 je 50 l Wassertanks für Trink- und Brauchwasser verbaut hat. Die Reichweite wurde erhöht durch ein 180 l Zusatztank der als Unterflurtank verbaut wurde. Verbaut wurde ein Klapphubdach um das Fahrzeug als Wohnmobil zuzulassen.

Die letzen Stationen waren:

Di. 12.10. 2010 Abfahrt in Bad Tölz nach Venedig.
Mo 18.10.
2010 4 Tagen  Überfahrt von Venedig nach Alexandria (Ägypten)
Do. 21.10.
2010 Kairo
Mi./ Do. 27./28.10.
Von Assuan 300km nach Abu Simbel am Nasser Stausee.
Sa. 6.11.
2010 Abendteuerlichen 20 Std.- Überfahrt mit der Fähre  nach Wadi Halfa (Sudan)
Do. 11.11.
2010 Kartum (Sudan)
Sa. 4.12. 2011 Kenia

Die Webseite ist http://www.joerg-on-tour.de/reise/12-reise-2010.html

Jörg’s Gallery – Reise 2010 Transafrika (Noch keine Bilder online)