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Land des Lächelns

Grüße aus dem afrikanischen Land des Lächelns. Obwohl Malawi zu einem der ärmsten Länder der Welt gehört, strahlen die Menschen eine begeisternde Fröhlichkeit aus. Das mag vielleicht an dem traumhaften Malawi See, der wilden unberührten Bergwelt oder an dem fruchtbaren Boden liegen. Oder hat das noch einen anderen Grund?

Von Tansania sind wir bei Songwe über die Grenze nach Malawi gefahren. Wie nicht anders erwartet, wurde unsere Zollabfertigung auch hier in kürzester Zeit erledigt und wir fuhren bereits nach fünfzehn Minuten auf malawischen Straßen. Diese waren komplett leergefegt. Alle gingen zu Fuß oder fuhren mit dem Fahrrad, da es seit vielen Monaten in ganz Malawi keinen Diesel und nur vereinzelt Benzin an den Tankstellen zu kaufen gibt. Der Grund dafür ist, dass der Präsident Förder- und Entwicklungsgelder veruntreut hat und die Geberländer sämtliche Kredite für den Staat Malawi gestrichen haben. Natürlich hat mal wieder die Bevölkerung am meisten darunter zu leiden, den Präsidenten schien das wenig zu kümmern.  (Anmerkung: Kaum waren wir in Sambia, war der Malawische Präsident tot! Aus Quellen der BBC haben wir vernommen, dass er mit 78 Jahren einem Herzanfall erlag. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass wir mit diesem Vorfall nichts zu tun haben!).

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Somit gibt es in dem ganzen Land nur auf dem Schwarzmarkt für ca. 3 Euro den Liter Diesel zu kaufen. Und sobald eine Tankstelle wieder mit Benzin beliefert wird, stehen die Menschen in Dreierreihen über Stunden in der Schlange, um etwas von dem kostbaren Gut abzubekommen. Wir sahen häufiger Tanklastzüge am Straßenrand stehen, die den Einheimischen ein paar Liter unter der Hand verkauft haben. Wahrscheinlich  ist Tanklastfahrer momentan der gefährlichste Job in Malawi. Gut, dass wir uns in Tansania bereits mit 240 Litern reichlich eingedeckt haben, da wir vorher schon von dem Desaster wussten.

Unser erstes Ziel nach der Grenze war das Chitimba Camp direkt am nördlichen Teil des Malawi Sees. Die herzliche Begrüßung des holländischen Besitzers, gab uns sofort ein Gefühl des Willkommenseins. Die Campsite ist schön gelegen, am Sandstrand mit Blick auf den See. Wir sind dort zwei Tage geblieben und haben die Gegend und den See zu Fuß erkundet. Viele Einheimische saßen am Sandstrand, sich fröhlich unterhalten und die Kinder wild umherjagend.  Julian hatte in mehreren Nachtaktionen unsere Webseite gerettet, die irgendwelche Hacker missbraucht haben und unser Server geblockt wurde. Das Internet in Afrika ist sehr langsam und nur nachts einigermaßen zum Arbeiten zu benutzen.

Anschließend sind wir zu dem nur 14 km entfernten Lukwe EcoCamp mitten in den Bergen gefahren und fanden ein kleines Paradies vor. Alleine der Blick über die unberührte Bergwelt und den Malawisee war spektakulär. Der Besitzer ist ein Belgier und betreibt die Lodge, bzw. Campsite seit 12 Jahren. In der Zeit hat er einen traumhaften rein biologischen Garten mit den verschiedensten Salaten, Gemüse- und Früchtearten aus allen Herren Ländern angebaut und bietet diese in seinem Restaurant an. Wir stürzten uns abends regelrecht auf die Salatschüsseln und vor allem auf die Filetsteaks, die von besonders guter Qualität waren. Sogar der Kaffee wird im Garten selbst angebaut. Das zweite Hobby des Besitzers ist Möbeldesign. Er hat alle Möbel auf seinem Eco-Camp aus dem Holz seines Anwesens selbst gebaut. Alles ist natürlich gehalten und das ganze Anwesen wird nur mit Solarenergie betrieben. Da wir so begeistert waren von dem Eco-Camp und uns der Besitzer erzählt hat, dass die nur 2 km vor ihm liegende Mushroomfarm alle Ideen von ihm kopiert hat und ihm die Gäste regelrecht vor der Nase wegschnappt, hat sich Julian drangemacht und die Webseite neu gestaltet. Hier der Link zu der Webseite www.lukwe.com.  Wir blieben ganze fünf Nächte in dem Eco Camp und haben mehrere Bergwanderungen, u. a. nach Livingstonia und den Wasserfällen unternommen. Auch hier sahen wir überall fröhliche Familien zusammensitzen, die uns freudestrahlend zuwinkten. Zu dem nahegelegenen Nyika Nationalpark sind wir wegen der Regenzeit nicht hingefahren, da alle Tiere verstreut waren.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel haben wir uns bei Peoples in Mazuzu mit dem grandiosen Filet eingedeckt, das wir bei Lukwe EcoCamp gegessen haben.  Wirklich ein toller Tipp von dem belgischen Besitzer, den wir nur weitergeben können.

Weiter ging es dann zu der Makuzi Lodge, etwas südlicher des Malawi Sees. Die Campsite ist einsam gelegen in einer herrlichen Bucht mit schönem Sandstrand. Der Malawi See ist ca. 500 km lang und ein Traum von einem Gewässer mit tiefblauem Wasser und herrlichen Sandstränden. Allerdings gibt es im südlichen Teil des Sees die gefürchteten Bilharziose Würmer, die (bzw. die Larven) beim Schwimmen auf Menschen übertragen werden können. Wir hatten uns darauf verlassen, dass das Wasser bei der Makuzi Lodge, an der nördlichen Hälfte des Sees, noch davon befreit ist und ließen uns nicht davon abhalten mehrere Male am Tag zu schwimmen. Des Weiteren haben wir den Aufenthalt genutzt um mal wieder zu waschen und alles auf Vordermann zu bringen. Nach vier Tagen sind wir Richtung Süden entlang des Sees gefahren um danach Richtung Westen über Lilongwe nach Sambia einzureisen.

Wie am Anfang schon erwähnt, waren wir nicht alleine nur von der wunderschönen Landschaft Malawi’s begeistert sondern besonders von den Menschen. Die Einheimischen strahlten eine große Freude aus und wir wurden immer herzlichst begrüßt. Wir fühlten uns immer sehr willkommen. Bei der Armut der Menschen und den politischen Problemen ist das schon sehr verwunderlich. Durch den Tot des malawischen Präsidenten bleibt nun nur zu hoffen, dass sich die nächste Führung mehr für die Bevölkerung einsetzt und nicht wie alle anderen vorher in die eigene Tasche wirtschaften. Wie nicht anders zu erwarten ist das Bildungssystem (somit auch das Bildungsniveau) der Bevölkerung eine reine Katastrophe. Von der Wirtschaft und dem Tourismus ganz zu schweigen. Uns wurde erzählt, dass das Tourismus Marketing Budget des ganzen Landes gerade mal 2000 USD pro Jahr beträgt.  Da ist es kein Wunder dass Malawi unter Reisenden entweder gar nicht oder nur als Durchreiseland bekannt ist. Uns hat Malawi ausgesprochen gut gefallen und wir können es nur empfehlen.

Unsere Highlights:

  • Der paradiesische Malawisee
  • Die wunderschöne Bergwelt Malawis
  • Das grandiose Lukwe EcoCamp & Organic Gardens
  • Die fröhlichen Menschen in Malawi
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Jambo (English)

Tanzania, is the country of snow covered mountain tops, snow-white beaches, turquoise oceans, wild animals, fertile grounds, blooming sisal plantations and the highest entrance fees.
We crossed the border from Ruanda to Tanzania at Rusumo. And again, we were done within a very short period of time. It was very funny to see that there was the same big confusion on which side of the road to drive between the two countries, because there is again left wheel drive in Tanzania.

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When we drove to our first destination to Biharamulo at Lake Victoria, we noticed immediately that compared to Rwanda less people live in Tanzania. We only saw few huts here and there in between a never ending savanna of bushes and little trees. In Biharamulo we stayed at a former German Fort that was built during the German Emperor Wilhelm aera (GPS coordinates S2 37.907 E31 18.291). The previous German colonial masters must have built this far outside station in good old German quality because the buildings are still in a relatively good shape and have been functioning as a guest house for a long time.  From Biharamulo we drove towards East along Lake Victoria to Mwanza. Mwanza is not really worth to see and we cannot recommend at all the campsite Yacht Club Mwanza directly at the Lake Victoria (GPS coordinates S2 31.745 E32 53.652).

On the following day we drove to Serengeti. We realized that Serengeti has become a total rip off and can almost be considered as a tourist-nap. The campsites in the national park are 30 USD per person and the standard of those is very basic – there is only parking, toilet and cold shower. Even the campsite outside of Serengeti cost still 15 USD per person and these are as well very basic. In order to give an idea of what to pay at Serengeti we listed the following:

You have to pay:
For one day Serengeti and one day Ngorongore Crater (including drive to the crater) for two people with a vehicle and foreign number plate: 820 USD

You get:

Really bad roads. On some parts even that bad that you can hardly drive on them in rain. Basic campsites with cold showers. However many exotic tourist from all over the world and they all come together at the special highlights.

Of course we will not hide at this point that we saw rich and diverse animal life and we drove through beautiful landscapes. Our special highlights were the huge herds of wildebeests and buffalos and they were all accompanied by a large number of zebras and antelopes. We even saw our first lions. However they were surrounded by about ten safari vehicles all packed with tourists and we had to queue with our car in order to get closer to the honey moon couple. Looking back we both agree that it was good to visit Serengeti National Park however we do not need to come again. Luckily we will visit many more parks further south of Africa with more wild animals as well as less tourists and they will only cost a fraction of Serengeti.

After Serengeti we continued driving to Arusha and stayed at a recommended campsite directly at a small idyllic lake. However we cannot recommend this campsite at all because it was very basic. We had to stay there for one night because we arrived late but we left really early in the morning.

As we were really fed up with the cold and rainy weather we decided spontaneously to drive all the way to the Indian Ocean in one goal. There was also heavy rain in the mountain area around Kilimanjaro and we would not have been able to hike there. Kilimanjaro was only sticking out of the clouds for a second when we passed by. We did not climb up Kilimanjaro either because it would have cost us between 1200 USD and 1800 USD per Person!  Luckily at the Indian Ocean we were rewarded with warm and sunny weather and the beautiful campsite Peponi (GPS coordinates S5 17.230 E39 03.936). Peponi is at the upper east coast of Tanzania and is a very pleasant location. It offered shady trees, the Indian Ocean at our feet and W-lan usage for free. We got the W-lan from the far more expensive however very beautiful neighbor resort (small hint: campsite K at Peponi has the best W-lan reception and is also the best spot).  We enjoyed staying at Peponi especially because we met a very nice couple from Austria, Vesela and Wolfgang. We laughed a lot and had very good conversations.

Our next destination to go was Zanzibar, the Island with the longest, widest, and whitest beaches – at least of Tanzania. As we had to leave our Toyota on the mainland we stayed for one night at Mikadi Campsite  (GPS coordinates S6 49.142 E39 19.252) and left our car there for four days. Early in the morning we went to the Zanzibar ferry terminal with a Tuck Tuck. However firstly we had to take the car and passenger ferry to get to Dar Eh Salaam city area as the day before. The city Dar Eh Salaam is divided because the ocean bay is ending in a wide river and there is no bridge only a shuttle ferry. The journey takes maximum five minutes but everyone needs to queue for about one hour. Before getting to the Zanzibar ferry terminal we had to pass by the very smelly fish market. No wonder, the temperatures are very high (approx. 40 degrees) and humid and the fish market is without aircon and ice cubes.  The journey to Zanzibar on the ferry was very pleasant because the ship was brand new.  At the arrival in Zanzibar we noticed immediately the Arabic and Indian influence. Historically Zanzibar was one of the main trading centers as well as the connection between Middle East and India. The mixture of people and the architecture are very unique and until today many exotic spices are growing on the island. For a price of 50 USD per person, guided tours introduce the spice gardens.

We followed a recommendation and stayed at the Paradise Beach bungalows at Paje Beach, east of Zanzibar. The owner is a Japanese woman, who has been there for twenty years. She serves home cooked traditional Japanese food in the restaurant. We found it totally crazy to enjoy fantastic Japanese dishes like Sushi, Sashimi, Teriyaki, Tempura, etc. in the middle of Africa. The Japanese women even collected every morning as a special ingredient seaweed from the ocean. The local people grow seaweed professionally in front of the resort as the beach offers perfect conditions. The beach is very flat and at low tide the ocean retrieves far out that the beach transforms to a wide white sandy area of a couple of hundred meters. We spent four relaxing days with reading and some work at the computer. We planned to stay longer however the adventure called us again and we wanted to go back to our car.

Luckily we found our car exactly in the same position as we left it behind. We camped one more night at the lovely Mikadi campsite and spent the next days with grocery shopping as we were going to Malawi soon. As we wanted to check out another campsite at the beach of Dar Eh Salaam, we drove to Kipepeo (GPS Koordinaten S6 51.102 E39 21.697). This place was suggested by several people so we thought it must be special. However we did not like it that much and we definitely prefer Mikadi campsite that is only five km away. The only advantage was that we met the very nice couple from Austria again at Kipepeo. We were very happy and therefore we stayed there for two days before we drove slowly south west towards Malawi.

We drove south-west through beautiful landscapes on the main road. We liked the Baobab-Tree valley the most. These very impressive trees can reach a diameter up to 10 meters. Another highlight on this road was the crossing through the Mikumi National Park. We were lucky because we saw wild animals just by passing by. Usually people cruise through the park for hours and pay high entrance fees to see what we saw. Directly next to the main road there was a huge herd of elephants, zebras, several giraffes and many impalas. Fantastic! Right outside the Mikumi National Park we camped at the Tan-Swiss Guesthouse (GPS coordinates S7 23.786 E37 00.111). The owner is Swiss and he welcomed us former country neighbors happily. His daily challenges are not easy to manage however he would never go back to Switzerland.

Our next destination was the well-known OLD Farm in  Kisolanza ( GPS coordinates S8 08.747 E35 24.737).  It is a beautiful place that offery everything to stay for a while. However the rain caught up with us again and therefore we left the next day. For generation the Old Farm has been owned by an English family. The female owner has established wonderful guest houses and a beautify campsite in addition to the farm. Mainly Tabaco and various vegies grow on the farm. We enjoyed buying really fresh vegies and some herbs directly from the ground.

The border to Malawi was still 300 km away from the old farm. As we did not want to enter Malawi in the afternoon we stayed one night at a locally run community campsite about 30 before the border. And the next morning we were crossing the Malawian border.

Even though Tanzania has many things to offer, we did not like the country too much. The wildlife, snowy white beaches, beautiful landscapes and the fascinating mountain area are simply too expensive and some people from Tanzania can even be considered as greedy. However not only the entrance fees alone put us off, it was more the bad standard as well as the crap service. Nevertheless we had a good time and were looking forward to Malawi.

Jambo means „hello“ in Kiswahili and everyone greeted us with „Jambo“. Kiswahili is spoken in Kenya, Uganda, Tanzania and party in Rwanda and Malawi.

Our Highlights:

  • The Serengeti Nationalpark und Ngorongoro Crater
  • Die beautiful beaches of Zanzibar
  • The Baobab valley
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Jambo

Tansania ist das Land der schneebedeckten Berggipfel, schneeweißen Sandstrände, türkisfarbenen Ozeane, wilden Tiere, fruchtbaren Felder, blühenden Sisalfelder und der höchsten Eintrittspreise. Nachdem wir Ruanda hinter uns gelassen haben, ging es bei Rusumo über die Grenze nach Tansania. Und wieder trafen wir auf freundliche Grenzbeamte, die unsere Abfertigung in kürzester Zeit erledigten.  Belustigt stellten wir fest, dass auch hier beim Grenzübergang zwischen den Ländern, wie bereits bei der Einreise, die absolute Straßenseitenverwirrung herrschte, da in Tansania wieder auf der linken Seite gefahren wird.

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Auf dem Weg nach Biharamulo am Victoria See, unserem ersten Ziel, fiel uns auf, dass Tansania wesentlich dünner besiedelt ist als Ruanda. Links und rechts der Straße sahen wir nur vereinzelte Hütten zwischen einer nicht endenden Savanne mit Büschen und kleinen Bäumen. In Biharamulo haben wir im Innenhof eines ehemaligen deutschen Forts, das noch unter Kaiser Wilhelm erbaut wurde, übernachtet (GPS Koordinaten S2 37.907 E31 18.291). Die damals deutschen Kolonialherren haben diesen weit abgelegenen Außenposten wahrscheinlich in berühmt deutscher Qualität erbaut, da es immer noch steht und seit Jahren als Guest House genutzt wird. Von Biharamulo sind wir weiter Richtung Osten entlang des Victoria Sees bis nach Mwanza gefahren. Der Ort Mwanza ist alles andere als sehenswert und die hiesige Campsite liegt zwar direkt am Victoria See, ist aber nicht zu empfehlen (Mwanza Yacht Club GPS Koordinaten S2 31.745 E32 53.652).

Am folgenden Tag ging es weiter bis zum Rande der Serengeti.  Wir haben festgestellt, dass Serengeti mittlerweile viel zu überteuert ist und fast als Touristen-Nap bezeichnet werden kann. Alleine die Campsites im Nationalpark kosten stolze 30 USD pro Person und das ohne Leistung – nur Stellplatz, Toilette und kalte Dusche. Sogar die Campsites an der Straße am Rande des Parks kosteten immer noch 15 USD pro Person. Um an dieser Stelle eine kleine Vorstellung davon zu geben, was man im Serengeti Nationalpark zu bezahlen hat, haben wir eine kleine Aufstellung gemacht:

Das bezahlt man:
Für einen Tag Serengeti und einen Tag Ngorongoro Krater (inkl. Fahrt in den Krater), für zwei Personen mit ausländischem Kennzeichen ganze 820  Amerikanische Dollar.

Das bekommt man:
Wirklich schlechte Straßen, die an manchen Stellen bei Regen kaum passierbar sind. Basic Campsites ohne warme Duschen und eine Vielzahl an exotischen Touristen aus allen Herren Ländern, die sich alle an den Highlights sammeln.

Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht verschweigen, dass wir eine artenreiche Tierwelt gesehen haben und durch wunderschöne Landschaften gefahren sind. Unsere besonderen Höhepunkte waren die  riesigen Gnu- und Büffelherden, die von einer großen Anzahl Zebras und Antilopen begleitet wurden. Sogar unsere ersten Löwen haben wir gesehen. Jedoch waren diese von mindestens zehn mit Touristen vollgepackten Safarifahrzeugen umgeben und wir mussten in einer Warteschlange stehen, um das Honeymoon-Löwenpärchen aus der Nähe beobachten zu können. Im Nachhinein sind wir uns einig, es war gut im Serengeti Nationalpark gewesen zu sein, aber wiederkommen müssen wir bestimmt nicht. Wie gut, dass wir weiter südlich in Afrika noch eine Vielzahl von Parks besuchen werden, die nur einen Bruchteil kosten und wesentlich mehr Tiere mit einer geringeren Anzahl von Touristen bieten.

Vom Ngorongoro Krater ging es weiter nach Arusha. Die viel gepriesene Campsite an einem kleinen idyllischen See hatte schon bessere Zeiten gesehen und ging gerade so für eine Nacht. Nachdem wir nun endgültig genug von Regen und kaltem Wetter hatten, beschlossen wir spontan bis an den indischen Ozean in einem Rutsch durchzufahren. Die Bergwelt um den Kilimanjaro hätten wir sowieso nur in Wolken und bei strömendem Regen besuchen können. Vom Kilimanjaro konnten wir auf dem Weg leider nur kurz einen Blick hinter den Wolken erhaschen. Bestiegen haben wir ihn auch nicht, da dies zwischen 1200 USD und 1800 USD pro Person gekostet hätte. Für uns hat es sich gelohnt bis an die Ostküste durchzufahren, da wir im Peponi, einem kleinen Beach Resort mit einer traumhaft gelegenen Campsite gelandet sind und uns bei strahlendem Sonnenschein wieder aufwärmen konnten (GPS Koordinaten S5 17.230 E39 03.936). Das Peponi ist eine angenehme Location, bietet schattenspendende Bäume, das Meer zu Füßen und kostenlose W-Lan-Nutzung von dem um Klassen teureren aber sehr schönen Nachbar-Resort (Kleiner Tipp: Campsite K bei Peponi hat den besten Wi-Fi Empfang und ist auch am schönsten gelegen). Wir genossen den Aufenthalt sehr, vor allem da wir ein nettes Pärchen aus Österreich kennengelernt haben, mit denen wir viel gelacht und gute Gespräche geführt haben.

Unser nächstes Ziel war Sansibar, die Insel mit den längsten, breitesten und weißesten Stränden zumindest von Tansania. Da wir unseren Toyota leider auf dem Festland stehen lassen mussten, haben wir außerhalb von Dar Eh Salaam auf der Mikadi Campsite (GPS Koordinaten S6 49.142 E39 19.252) eine Nacht verbracht und dort unser Auto für vier Tage stehen gelassen. Früh morgens ging es mit dem Tuck Tuck zum Sansibar-Fährhafen. Zuerst mussten wir wie schon am Vortag wieder mit der Auto- bzw. Personenfähre zurück in den Stadtbezirk von Dar Eh Salaam. Die Stadt Dar Eh Salam ist durch eine Meerbucht mit Flussverlängerung zweigeteilt und es gibt keine Brücke nur eine ständig pendelnde Fähre. Die Fahrt dauert nur 5 Minuten, aber mit Wartezeit muss man immer eine Stunde einkalkulieren.  Vorbei an dem zur Hölle stinkenden Fischmarkt ging es dann gleich zu dem angrenzenden Sansibar Fährhafen. Bei den feucht-warmen Temperaturen von tagsüber 40 Grad natürlich ohne Klimaanlage oder Eiswürfel lässt sich der Gestank von dem angebotenen Fisch wohl nicht verhindern. Die Fahrt auf der Fähre war ausgesprochen angenehm, da das Fährschiff brandneu war. In Sansibar angekommen haben wir sofort das Flair von exotischen arabischen und indischen Kulturen gespürt. Sansibar war früher eines der Haupthandelszentren und die Verbindung zwischen Afrika, Arabien und Indien und das spiegelt sich bei dem Mix der dort lebenden Menschen und in der Architektur wieder. Bis zum heutigen Tage werden die fremdartigsten Gewürze angebaut, die mit einer organisierten Spice Tour zu begutachten sind (allerdings zum Preis von 50 USD pro Person). Einem guten Tipp folgend, haben wir uns bei den Paradise Beach Bungalows an der Paje Beach einquartiert. Das Resort wird schon seit 20 Jahren von einer Japanerin geführt, die gute traditionelle japanische Küche anbietet. Es ist schon verrückt, mitten in Afrika bestes japanisches Essen mit Sushi, Sashimi, Teriyaki, Tempura, etc. genießen zu können.  Die Besitzerin hat als besondere Zutat sogar jeden Morgen frisches Seegras aus dem Meer geholt. Das Seegras wird von den Einheimischen professionell angebaut, da sich die Bucht vor dem Resort hervorragend dafür eignet.  Die Bucht ist sehr flach und das Meer zieht sich bei Ebbe so stark zurück, dass über einige Hundert Meter nur weißer Sandstrand und das angebaute Seegras zu sehen ist. Wir hatten an diesem wundervollen Ort vier erholsame Tage mit Lesen und Computerarbeit verbracht. Eigentlich wollten wir länger bleiben, jedoch kitzelte uns das Abenteuer wieder und wir wollten vor allem zu unserem Auto zurück. Glücklicherweise stand unser Toyota noch genauso da, wie wir ihn verlassen hatten. Wir blieben noch eine Nacht auf der sehr netten Mikadi Campsite und haben den nächsten Tag mit Einkaufen in Dar Eh Salam verbracht. Vor allem mussten wir wieder Vorräte aufstocken, da es bald nach Malawi weitergehen sollte.

Da wir noch eine weitere Campsite am Strand von Dar Eh Salaam ausprobieren wollten, und das Kipepeo (GPS Koordinaten S6 51.102 E39 21.697) von mehreren Leuten empfohlen wurde sind wir ein paar Kilometer weitergefahren. Jedoch hat uns die Mikado Campsite wesentlich besser gefallen. Der einzige Vorteil war, dass wir unsere Österreicher, Vesela und Wolfgang vom Peponi wiedergetroffen haben. Das war eine große Freude. Deshalb blieben wir auch zwei Tage auf der Campsite bevor wir uns Richtung Süd-Westen gemacht haben um so langsam Malawi anzusteuern.

Die Hauptstraße Richtung Westen führte uns durch wunderschöne Landschaften. Besonders hat uns  das Tal der Baobab-Bäume gefallen. Diese beeindruckenden großen Bäume können bis zu 10 Meter Durchmesser bekommen. Ein weiterer Höhepunkt der Strecke war die Durchfahrt durch den Mikumi National Park, denn wir hatten großes Glück. Wofür andere mehrere Stunden bei hohen Eintrittspreisen durch den Park cruisen müssen, wurde uns beim Vorbeifahren präsentiert. Direkt neben der Hauptstraße graste eine große Herde Elefanten, Zebras, einige Giraffen und viele viele Antilopen. Herrlich! Gleich am Rande des Nationalparks steuerten wir die Tan-Swiss Campsite an (GPS Koordinaten S7 23.786 E37 00.111) um die Nacht dort zu verbringen. Die Campsite wird seit über zehn Jahren von einem Schweizer betrieben.  Er hatte sich sehr gefreut, Gäste von seinem ehemaligen Nachbarland zu sehen und erzählte uns von seinen täglichen Herausforderungen in Tansania, die zum Teil nicht einfach sind. Trotzdem möchte er das Land niemals verlassen und in die Schweiz zurückgehen.

Unser nächster Anlaufpunkt war die bekannte Old Farm in Kisolanza ( GPS Koordinaten S8 08.747 E35 24.737).  Es ist ein herrlicher Ort, an dem man es gut länger aushalten kann, jedoch hatte uns der Regen wieder eingeholt, und wir blieben nur eine Nacht. Die „Old Farm“ ist seit mehreren Generationen im Besitz einer englischen Familie. Die Besitzerin hat auf dem Grundstück traumhafte Gästehäuser und eine schöne Campsite aufgebaut.  Auf der Farm wird hauptsächlich Tabak angebaut und vielerlei Gemüse mit dem wir uns gleich eingedeckt haben.

Da die Grenze zu Malawi noch über 300 km entfernt war und wir nicht nachmittags einreisen wollten, haben wir noch eine Nacht kurz vor der Grenze auf einer lokal geführten Community Campsite übernachtet. Gleich am nächsten Morgen fuhren wir über die Grenze nach Malawi.

Obwohl Tansania unglaublich viel zu bieten hat, hat dieses Land bei uns einen schlechten Beigeschmack hinterlassen. Seine artenreiche Tierwelt, schneeweißen Strände, schönen Landschaften und die faszinierende Bergwelt ist einfach viel zu überteuert und manche Tansanier können schon fast als gierig bezeichnet werden. Uns haben aber nicht alleine nur die Eintrittspreise geärgert sondern vor allem der schlechte Standard und Service dafür. Wir hatten aber trotzdem eine gute Zeit und haben uns sehr auf Malawi gefreut.

Jambo heißt so viel wie „hallo“ in Kisuaheli und wir wurden überall so begrüßt. Kisuaheli wird in Kenia, Uganda, Tansania und zum Teil in Ruanda und Malawi gesprochen.

Unsere Highlights:

  • Der Serengeti Nationalpark und Ngorongoro Krater
  • Die schönen Strände von Zanzibar
  • Das Tal der Baobab Bäume
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Land of Thousand Hills

Greetings from the cleanest county in Africa which is also called “land of thousand hills”. Apart from the very well-known movie “Hotel Rwanda” people at home know very little about Rwanda. Although Rwanda such a wonderful country is and absolutely worth visiting. The border crossing from Uganda to Rwanda at Kartuna was once again hassle free and quick. There was some kind of Babylonian confusion at the border strip between the two countries because there is left-hand traffic in Uganda and right-hand traffic in Rwanda. We got our passports and the Carnet de Passage stamped (all for free for Germans) at the Rwandan border and were already done. No annoying helpers, no waiting queues just friendly helpful people. The journey to Kigali went also very fast on new roads.

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After driving the first few kilometers in Rwanda we noticed immediately that the traffic became less and less. In addition we saw no more white faces. From all sites the children shouted happily “hey Mazungu” (like in Uganda). Apparently they do not see so many white people. Some of the streets are even better than in Germany and the entire country is super clean – even Switzerland cannot keep up with it. Some of the reasons might be that it is prohibited to import, sell or even use plastic bags. Further more people get sensitively punished for littering. On Saturdays are the anyway almost empty streets deserted because every single citizen has to do “community work”. Everyone, even the president, has to clean streets as well as to repair or tidy up the environment.

We reached Kigali, Rwanda’s capital, already at lunchtime. Like to rest of Uganda, Kigali is also placed on thousand hills. Kigali is small, clean and efficient and motor bikers have to wear helmets (that is very unusual in Africa). We stayed at “One Love and Camping” (GPS coordinates S1 56.904 E30 04.501) which is according to our information the only campsite in Kigali. Unfortunately it is not suitable for overlanders because the campground is not reachable for cars. Therefore we had to camp at the parking and that was not very pleasant. At least we got free internet after weeks again and we were finally able to do our online updates.

In order to get the gorilla tracking permit (to really expensive costs of 500 US Dollar per person – and from June onwards it will be 750 USD!) we were looking for the ORTPN office in Kigali. However the office moved (the website has not been updated) to the Rwanda Development Board (RDB) Building (GPS coordinates S1 57.148 E30 06.175). Unfortunately we only got one permit applicable in five days. Everything was fully booked for the next few weeks. We run the risk because we expected getting the second permit at the Volcanoes headquarters – and we were lucky.

As soon as we got the permit we drove to Lake Kivu in the West. The beautiful scenery and the well-kept tarmac roads made up for the troubles in Kigali.  We found a nice place to stay at Hotel Holiday in Kibuye (GPS coordinates S2 03.260 E29 20.835). The place is not very cheap (like everything else in Rwanda) however we were able to place our car directly at the lake in the hotel garden and the bathrooms were clean. Unfortunately the first rain caught us there since Italy. After two relaxing days we drove under pouring rain to Gisenyi in the North of Lake Kivu directly at the border to the democratic republic of Congo (DRC).  We drove along the lake on an adventurous off-road track: on overcast mountains, through deep valleys, over wild rivers. It took us more than four hours to get to Gisenyi which is only 100 km away. We found again a brilliant place to stay at the Paradise Malahide Cottages and Campsite (GPS coordinates S1 44.028 E29 16.391). The only disadvantage was that we had to park our car again at the parking, but this one was placed a bit more pleasant. The hotel is situated directly at the lake and has a very nice atmosphere. The next day we drove from Gisenyi to Kinigi at the Volcanoes National Park. We spent three nights at the Kinigi Guest House (GPS coordinates S1 25.956 E29 35.906) which is only 300 meters away from Volcanoes Park Headquarters (GPS coordinates S1 25.941 E29 35.687). The gorilla tours start from there every morning. As we only got one gorilla permit we went there on two consecutive days and we were lucky as we got another ticket. The mountain tour to the gorillas was stunning. However standing face to face with a silverback (gorilla family head) and being surrounded by the playing mountain gorilla family is an unforgettable experience.

On the following day we were planning to drive back to Kigali. As the distance is very short we decided to make a little detour over the northern lakes Bulera and Ruhondo and further to Bururea. At the beginning everything was just perfect: a fantastic drive on relatively good roads. Unfortunately the streets got gradually narrower until they ended in one way roads. And in the middle of a beautiful landscape, between banana trees, stunning mountains and valleys it started raining. It poured down and transformed the narrow earthy roads to greasy slides. We could hardly believe but our GPS still confirmed that we were on the right track. In this moment we were very happy about our BF Goodrich MT tires. The path went further on slimmer getting bridges. These were anyway only made out of slippery tree trunks. Unluckily at one point we missed a turnoff without noticing and were standing in front of a narrow, damaged bridge. Our car could have never gone over that. We decided spontaneously and bravely to go directly through the little flat looking river. However we did not get very far – suddenly our Toyota got stuck in deep mud (over one meter) in the middle of the river. We could not even move one millimeter – neither forwards nor backwards. And here we go – we were standing in the middle of the river, totally alone, not a single body to be seen, only surrounded by nature. Yet luckily you are never alone for a long time in Africa. Mystically people appeared just from nowhere – one by one. In our case firstly about 50 people arrived and started immediately digging out the car as well as dragging some stones. Unfortunately our Toyota stuck really unluckily and deeply in the mud. After three hours of intensive digging and high-lifting we were still not successful. There was only one solution: We needed another vehicle to pull us out of the dirt. The next village with motor vehicles was about 15 km away, therefore Viktoria left on the back seat of a bicycle to get help. She could only reach the village at 16:30 because the streets were very bad and the mountains quite high. Once she was there she had to react quickly because she needed to be back with the helpers before sunset. However nothing can be done quickly in Africa. No one wanted to drive the virtually impassable roads.  An approaching nun had the idea to ask the Chinese street workers as they have the perfect vehicles and equipment. As always the Chinese smiled nicely and promised to help. However nothing happened after waiting for over one hour. It was already pitch dark. Finally Viktoria found a helpful Rwander, who was willing to drive the impassable road and to pull out the car.

In the meantime Julian and the volunteers kept on digging. As they found out after a while not only the wheels got stuck but the Toyota sat especially in the middle heavily on rocks and mud. After a couple of hours the number of the volunteers increased gradually to about 200 people. Of course this was the village happening of the year for them. But some of them were working very hard for hours with the high-lift, ropes and shovels. And then after five hours intensive preparations the Toyota was ready for the final – Julian stepped heavily on the gas and the Toyota was out. Yeah!!!  As it started getting dark Julian drove as fast as possible in order to find Viktoria. Unfortunately after a couple of hundred meters it stopped again. The roads were so narrow that the Landcruiser did not fit. On the left side it went steep up the hill and on the right side deep slopes of about 1.5 meters. The Landcruiser almost slid down the slopes. We as Europeans would just turn and try another solution, but our Rwandan volunteers. Without hesitating they started cutting down the eucalyptus trees in order to build a temporary bridge. And what a surprise, after half an hour the construction was ready. Even more surprisingly was that it was strong enough for driving over it with the heavy Toyota. After that Julian needed to drive through a cornfield over a little river and, over a steep hill in order to reach the other side of the valley. Luckily it went very well without any problems with four wheel drive diff-lock. Julian went all the way to Burera, in order to pick up Viktoria. Viktoria saw Julian coincidentally standing in the street because she was supposed to be on the way to rescue him.

After this real adventure we continued driving to Kigali, even though it was already pitch dark. We were planning not to drive in darkness in Africa, however we made an exception in Rwanda because the country is very safe and the streets to the capital are good. We reached the Discover Rwanda Youth Hostel (GPS coordinates: S 1° 57.044 | E 30° 05.592) totally exhausted but very relieved at 21:00 h. In the meantime we found out that there is a second campsite in Kigali. The next morning we cleaned our car from the mud. The dirt was everywhere in thick layers inside and outside and of course also on our clothes. In the afternoon we visited the Genocide Memorial Center. We saw horrifying pictures and reports. Even though we knew Rwanda’s history, we were very depressed when we got out of the center. As we got to know the people now a bit, it is even more difficult for us to understand that such a massacre took place in this country. But we do understand now better why the people seem to really stick together and live in a close community. They want to do everything in order to avoid that such a disaster can ever happen again in Rwanda.

The next morning we drove to the border of Tanzania.

We really enjoyed travelling in Rwanda. The rich green flowering nature in the middle of thousand hills is really an eye candy. The people are working hard nevertheless they seem to be happy and satisfied. The Rwandan people treated us very friendly with respect and were especially helpful. As we felt safe everywhere we can highly recommend traveling to Rwanda.

Our Highlights:

  • The beautiful Lake Kivu at the villages Kibuye and Gisenyi
  • Being close to the mountain gorillas
  • The nice hike at the Park des Volcanoes
  • The marvelous rich green flowering nature
  • The happy, very friendly und especially helpful people
  • The impressive tidiness
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Land der tausend Hügel

Ein Hallo aus dem saubersten Land Afrikas, das auch Land der tausend Hügel genannt wird. Abgesehen von dem bekannten Film „Hotel Ruanda“, wissen die meisten Menschen nur sehr wenig über Ruanda. Und dabei ist Ruanda ein durchaus sehenswertes und wunderbares Land. Der Grenzübertritt von Uganda nach Ruanda bei Katuna war wieder einmal unkompliziert und schnell. Da in Uganda Linksverkehr, in Ruanda aber Rechtsverkehr herrscht, gab es im Grenzstreifen zwischen den beiden Ländern eine babylonische Verwirrung. Auf ruandischer Seite wurden die Pässe und das Carnet de Passage gestempelt (alles kostenfrei für deutsche Staatsbürger) und schon konnten wir weiterfahren. Keine Schlepper, keine Wartezeiten, nur freundliche und hilfsbereite Menschen.  Die knapp einhundert Kilometer bis Kigali gingen auf gut ausgebauten Straßen sehr zügig voran.

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Nach den ersten paar Kilometern in Ruanda fiel uns zuerst auf, dass der Straßenverkehr fast verebbte. Man sah auch plötzlich ausgesprochen wenige weiße Gesichter. Dies bestätigten uns ebenfalls die strahlenden „Hey Mazungu“ Zurufe der Kinder am Straßenrand, für die zwei weiße Gesichter im Auto kein alltäglicher Anblick sein musste. Die Straßen in Ruanda sind teilweise besser als in Deutschland und das ganze Land glänzt vor Sauberkeit – da kann noch nicht einmal die Schweiz mithalten. Das mag daran liegen,  dass es verboten ist, Plastiktüten in das Land einzuführen, zu verkaufen oder zu benutzen. Des Weiteren gibt es empfindlich hohe Strafen für achtloses Wegwerfen von Müll. An Samstagen sind die eh nicht sehr stark befahrenen Straßen komplett leer, da alle Bürger „Community Work“ beitreiben müssen. Das heißt alle, sogar der Präsident, müssen Straßen und Umfeld reinigen, reparieren oder Ordnung schaffen.

Mittags waren wir schon in Kigali, der Hauptstadt, oder besser gesagt, dem Hauptdorf von Ruanda. Wie alles in diesem Land, liegt auch diese Stadt auf tausend Hügeln. Klein, überschaubar sowie unglaublich sauber und organisiert. Alle Ampeln funktionieren, alle halten sich an die Straßenregeln und alle Motorradfahrer tragen Helm (das ist sehr ungewöhnlich für Afrika).
Wir haben im „One Love Club and Camping“ (GPS Koordinaten S1 56.904 E30 04.501) übernachtet. Laut unseren Informationen, die einzige Campsite in Kigali. Doch leider ist diese nicht für Overlander geeignet, da die Campsite nicht mit dem Fahrzeug zu erreichen ist. Deshalb mussten wir die Nacht auf dem Parkplatz vor der Campsite verbringen, was nicht sehr angenehm war. Dafür gab es nach drei Wochen mal wieder Internet und wir konnten uns im Schnellspurt updaten.

Um die Permit für das Gorilla-Tracking zu bekommen (zu schmerzhaften Preisen von 500 US Dollar pro Person – und ab Juni 2012 sogar 750 US Dollar!), haben wir das ORTPN Office (Gorilla Track Pass) in Kigali aufgesucht. Das ORTPN Office war umgezogen und nicht mehr unter folgenden Koordinaten zu finden (S1 30.089 E29 37.987). Die neue Adresse, die noch nicht auf der Homepage steht, ist: ORTPN Office im Gebäude des Rwanda Development Board (RDB) Kigali, Rwanda (GPS Koordinaten S1 57.148 E30 06.175). Dort bekamen wir leider nur ein Permit für den 22. Februar, da für die nächsten Wochen alles ausgebucht war. Wir dachten uns, das zweite Permit bestimmt vor Ort zu bekommen – dem war dann auch so.

Sobald wir das Permit in der Tasche hatten, fuhren wir Richtung Westen zum Lake Kivu. Belohnt wurden wir, nach der ganzen Sucherei in Kigali, mit einer landschaftlich wunderschönen Strecke auf allerbesten Straßen. Wir haben beim Hotel Holiday (GPS Koordinaten S2 03.260 E29 20.835) in Kibuye einen brillanten Platz direkt am See bekommen. Zwar ist es nicht wirklich billig (wie alles in Ruanda), aber die schöne Atmosphäre, die sauberen Duschen und der Platz ganz alleine unten im Hotelgarten am See, haben den Preis gerechtfertigt. Leider überraschte uns hier der erste Regen seit Italien. Nach zwei Nächten ging es bei strömendem Regen Richtung Gisenyi, das ganz im Norden des Kivu Sees direkt an der Grenze zur demokratischen Republik Kongo liegt. Immer entlang des Sees auf einer abenteuerlichen Off-Road Strecke ging es durch wolkenverhangene Berge, über Flussläufe und durch tiefe Täler. Wir haben die knapp einhundert Kilometer in ganzen vier Stunden geschafft und südlich von Gisenyi im Paradise Malahide Cottages and Campsite (GPS Koordinaten S1 44.028 E29 16.391) einen netten Platz für die Nacht gefunden. Camping war hier leider wieder nur auf dem Parkplatz vor der Lodge möglich, jedoch war dieser etwas netter gelegen. Das Hotel lag direkt am See und bot abends eine nette Atmosphäre mit Lagerfeuer beim Abendessen. Von Ginseny ging es am nächsten Tag über Ruhengeri und Kinigi zum Volcanoes National Park. Dort fanden wir einen Standplatz beim Kinigi Guest House (GPS Koordinaten S1 25.956 E29 35.906) nur 300 Meter vom Volcanoes Park Headquarters (GPS Koordinaten S1 25.941 E29 35.687). Beim Volcanoes Park Headquarter gehen jeden Morgen die Touren zum Gorilla Tracking los.
Da wir in Kigali nur ein Ticket für das Gorilla Tracking bekommen konnten, sind wir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen losgezogen – und wir hatten Glück ein zweites Ticket wurde frei. Die Bergtour an sich war bereits atemberaubend. Aber Angesicht zu Angesicht mit einem Silverback (Gorilla-Familienoberhaupt) zu stehen und inmitten der spielenden Berggorilla-Familie zu verweilen ist ein unvergessliches Erlebnis.

Am kommenden Tag haben wir uns wieder auf den Weg von  Kinigi nach Kigali gemacht. Da die Entfernung sehr nah gewesen wäre beschlossen wir, einen kleinen Umweg über die nördlichen Seen Bulera und Ruhondo und weiter nach Bururea zu machen. Anfangs sah alles genial aus: eine traumhafte Strecke, die relativ gut zu befahren war. Jedoch wurden die Straßen immer enger bis diese letztendlich in einspurige Wege mündeten. Inmitten einer wunderschönen Landschaft, zwischen Bananenstauden und grandiosen Bergen und Tälern, begann es dann auch noch zu regnen. In Strömen kam das Nass von oben und verwandelte die schmalen Erdwege zu reinsten Rutschbahnen. In diesem Moment zahlten sich unsere MT-Reifen von BF Goodrich voll aus. Wir konnten es fast nicht glauben, aber unser GPS bestätigte immer noch  den richtigen Weg. Weiter ging es über immer enger werdende Brücken, die meist nur aus ein paar Baumstämmen bestanden. Leider verpassten wir irgendwann unwissentlich eine Abzweigung und standen auf einmal vor einer nicht sehr vertrauensvoll aussehenden Brücke, die der Belastung unseres Autos niemals standgehalten hätte. Kurzerhand beschlossen wir mutig direkt durch den kleinen Bach zu fahren. Leider kamen wir nicht weit – unser Toyota steckte plötzlich einen guten Meter tief im Schlamm fest. Nichts ging mehr, keinen Millimeter, weder vor noch zurück. Und da standen wir nun mitten im Bach, keine Menschenseele weit und breit, nur von Natur umgeben. Aber wie das in Afrika immer so ist, man steht nicht lange alleine. Aus dem Nirgendwo erschienen plötzlich Menschen – einer nach dem anderen. In unserem Fall waren es zuerst etwa 50 Personen, die sofort mit anpackten und zu graben begannen, sowie Steine anschleppten. Doch leider steckte der Toyota wirklich unglücklich fest, da sich nach drei Stunden intensivem Ausbuddeln und Hochliften immer noch kein Erfolg einstellte. Wir sahen nur noch eine Lösung – wir benötigen ein anderes Fahrzeug, das uns aus dem Schlamm ziehen konnte. Da der nächste Ort mit motorisierten Fahrzeugen ca. 15 km entfernt war, zog Viktoria auf dem Rücksitz eines Fahrrads los um Hilfe zu holen. Über Berg und Tal erreichte sie den Ort erst gegen 16:30 h und musste wegen der bald einbrechenden Dunkelheit schnell reagieren. Jedoch nichts geht schnell in Afrika. Keiner wollte die unwegsame Strecke fahren. Eine hinzugekommene Nonne hatte die Idee zu den chinesischen Straßenarbeitern zu fahren, da diese die nötigen Fahrzeuge bzw. Geräte hatten. Die Chinesen lächelten auch ganz nett und versprachen sogleich ein Fahrzeug mit einer Seilwinde zu organisieren. Jedoch über eine Stunde verging, es wurde immer später und später und es bewegte sich gar nichts. Als es bereits stockdunkel war, fand Viktoria doch noch einen Ruander, der bereit war zu helfen und die unwegsame Strecke zu fahren um den Toyota aus dem Schlamm zu ziehen.

Währenddessen hatte Julian mit den freiwilligen Helfern weitergebuddelt. Wie sich nach und nach herausstellte saß der Toyota vor allem in der Mitte auf, deshalb drehten die Räder durch aufgrund des fehlenden Gewichtes. Nach über drei Stunden Graben und Steine unterlegen, war die „Hilfsmanschaft“ nach und nach auf etwa 200 Menschen angewachsen. Mit High-Lift, Seilen und Schaufeln wurde die weiteren zwei Stunden im Flussbett geschuftet. Und dann war es nach fünf Stunden intensivem Vorbereiten endlich soweit – einmal kräftig Gas gegeben und der Toyota war wieder frei.  Es begann schon zu dämmern, deshalb ging es so schnell es die Wege zuließen Viktoria hinterher. Aber schon nach einigen hundert Metern war wieder Schluss. Der Weg wurde so eng, dass der Landcruiser nicht durchkam. Links ging es steil den Berg hinauf und rechts war eine senkrechte Böschung von über 1,5 Metern, bei der der Landcruiser drohte komplett hinunterzurutschen.
Als Europäer würde man umdrehen und etwas Anderes versuchen, nicht so bei unserer ruandischer „Hilfsmannschaft“. Ohne lange zu fackeln begannen die Einheimischen Eukalyptusbäume zu fällen und eine provisorische Brücke zu bauen. Kaum zu glauben, dass bereits nach einer halben Stunde die Konstruktion fertig war. Und noch weniger nachzuvollziehen, dass diese beim Darüberfahren hielt. Danach ging es runter über die Böschung, durch ein Maisfeld, über einen kleinen Bach und wieder steil den Berg hinauf auf die andere Seite des Tals. Mit Vierradantrieb und Diff-Lock ging es wie Butter querfeldein und weiter nach Bururea, wo in der Dunkelheit Viktoria wieder an Board genommen wurde. Sie hatte den Landcruiser zufällig jedoch sehr erleichtert stehen sehen, da sie ja eigentlich auf dem Weg zur Rettung war.

Nach dem Schrecken ging es trotzdem an demselben Abend weiter nach Kigali, obwohl wir es uns aus Sicherheitsgründen zum Grundsatz gemacht haben, in Afrika nachts nicht zu fahren. Allerdings in Ruanda machten wir eine Ausnahme, da das Land sehr sicher ist und die Straßen zur Hauptstadt gut ausgebaut sind. Sehr erleichtert und komplett erledigt kamen wir gegen 21:00 Uhr im Discover Rwanda Youth Hostel (GPS Koordinaten: S 1° 57.044 | E 30° 05.592) an. Mittlerweile hatten wir herausgefunden, dass es doch noch eine zweite Campsite gibt in Kigali. Am nächsten Morgen befreiten wir zuerst unseren Toyota von den Schlammresten. Diese klebten überall in dicken Schichten – nicht nur außen sondern auch innen. Nachmittags besuchten wir das Genozide Memorial Center. Es waren grausame Bilder und Berichte und obwohl wir die Geschichte von Ruanda kannten, hat uns der Besuch sehr bedrückt. Da wir die Menschen jetzt kennengelernt haben ist es umso unfassbarer für uns, dass so ein Gemetzel in einem Land möglich ist. Wir verstanden aber nun besser, warum die Menschen jetzt so sehr zusammenhalten und alles verhindern damit solche Gräueltaten in Ruanda nie wieder passieren können.

Am nächsten Morgen ging es zur Grenze von Tansania, die wir wieder sehr unkompliziert passierten.

Uns hat Ruanda als Reiseland sehr gut gefallen. Die sattgrüne, blühende Natur inmitten von 1000 Hügeln ist eine reine Augenweide. Die Menschen arbeiten wirklich hart, wirkten auf uns jedoch sehr zufrieden und fröhlich. Uns gegenüber waren sie sehr freundlich, respektvoll und vor allem sehr hilfsbereit. Wir haben uns überall sicher gefühlt, deshalb können wir Ruanda als Reiseland wirklich nur empfehlen.

Unsere Highlights:

  • Der schöne Lake Kivu bei den Ortschaften Kibuye und Gisenyi
  • Ganz nah zu sein bei den Berggorillas
  • Die schöne Bergtour im Park des Volcanoes
  • Die beeindruckende Sauberkeit des Landes
  • Die wunderschöne sattgrüne blühende Natur
  • Die fröhlichen, sehr freundlichen und ausgesprochen hilfsbereiten Menschen
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Hey Mazungu (English)

From Jinja at the Nile River to Kampala with the worst chaotic traffic, continuing over the highlands of Fort Portal with charming crater lakes and further South via Lake Bunyonyi to the Rwandan border. After the last really hot days at Lake Bogoria in Kenia we passed the boarder to Uganda at Malaba on the 23rd of January. We were welcomed by friendly people, rich vegetation and pleasant temperatures. If someone thinks of Africa, he probably imagines a country like Uganda: stunning nature with colorful tropical plants as well as smiling people on the roadside. These were the first impressions we got from Uganda.

Our first stop was Jinja. Jinja is situated directly where the Nile drains off Lake Victoria. And right at the Nile river few kilometres down the stream is one of the most beautiful campsites in Africa “The Haven” (GPS Coordinates N0 32.564 E33 05.387). The Haven overlooks the Nile rapids and is run purely by solar energy.  We rather felt like somewhere in Switzerland and not in Africa because it was so clean and tidy there. We spent the next day’s with writing, checking out the area and just relaxing. We had to recover from the exhausting journey.  The peaceful days were only interrupted by a rafting tour. One full day we were speeding down the Nile rapids and at the end we flipped over. That was great fun.

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We also used the time to remove the damaged steering damper of our Toyota and to look for replacement. On the third day Dee, James together with their friend Collin, who lives in Jinja, came unexpectedly to “the Haven” for dinner. That was a big surprise and we were very happy to see each other again. What a coincidence that Collin has a workshop for Landcruisers. That was really lucky because the next day Julian together with Collin removed the suspension for the steering damper, straightened and welded it. That saved us a visit at the car repair shop, hence a lot of money. We only had to buy the heavy duty steering damper spare part in Kampala and inserted it by ourselves. At this stage we would like to highlight that our Toyota did not have any problems so far. The car is just perfect and drives and drives and drives, no matter if there is deep sand, lava rocks, 4000 meters altitude or 44 C boiling heat in the desert. We are very happy about that.

In Kampala we stayed at the Red Chili Hideway Camp (GPS coordinates N0 19.208 E32 37.800). Red Cili is a overlander hotspot with a lot of overland trucks, loud music and very good pizza. There we saw also Ali again; we met him the first time in Nairobi. He came with his girlfriend Mariska, who works for the NGO Foodstep. Mariska told us about the many unsolved problems in Uganda as well as her work at the children’s prison Kampiringisa. That caught our interest for our next project visit. As we were only allowed to visit the prison on Thursday we had to stay the next days in Kampala. Even though Kampala is a smelly, totally polluted and overcrowded city and it has the worst chaotic traffic we were quite happy that we stayed longer. We saw a different site of Uganda we normally would not get to know as tourists.

In the children’s prison Kampiringisa are approx. 300 kids from three years to seventeen years. These are mainly street kids and they are unfairly and unjustly imprisoned. The conditions in the buildings are awful and unbearable. The children do not get any school education, training or medical treatment. Further details and the background of the project will be published under FOCUS AFRICA shortly.

From Kampala we went further via the highland of Uganda to Fort Portal. There we stayed at Kluges Guest Farm (GPS coordinates N00.594857 E30.247947). It is really a nice spot.When we arrived there we were immediately invited to Stephan’s belated 60. Birthday party. We celebrated a great party at a big campfire until late night. At this place we would like to say thank you to Stefan for his invitation! Unfortunately Viktoria did not feel well the next days. She had a headache, fewer, was vomiting and had diarrhea. Initially we thought about an upset stomach, therefore we only went to the hospital on the third day. However the fewer that went in the meantime up to over 40 C was obvious and the blood test confirmed the result – Malaria! Viktoria had to take a vast amount of tablets and hat to stay in bed for two days. Luckily she felt much better after two days and the fewer was gone. What did we learn out of this: Next time we will go immediately to the hospital and don’t wait!

For a change and to fully recover we moved in between to the Nkuruba Nature Reserve community campsite (GPS coordinates N0 31.119 E30 18.133) directly at the crater lake Nkuruba. The campsite is beautifully situated and is viewing the lake. Apparently the lake is bilharzia free therefore Julian swam several times in it. The area is covered with these crater lakes which offers a beautiful natural spectacle. As Viktoria felt strong enough after four days, we continued our trip towards Lake Bunyoni. In between we stayed one more night at the Nyanzeebiri Community Campsite (GPS coordinates S0 15.653 E30 07.365) again directly at one of the crater lakes.

Like on the trip from Kampala to Fort Portal we also drove on this trip from Fort Portal to Lake unyoni through a lot of forest fires. The locals burn not only the rest of the harvest, but also the last beautiful forests. There was thick smoke everywhere.Even Elisabeth Nationalpark was burned down half and totally black.

Not only the guide book writes, that Lake Bunyonyi is the most beautiful lake Uganda’s, we also can confirm that. This might also be because we found a wonderful Campsite, called Lake Bunyoni Overland Campsite (GPS coordinates S1 16.341 E29 56.243). Our car was parked directly at the shore overviewing the lake from both sites.

Nonetheless we drove to the Rwandan border after two days. The border crossing was very easy for us Germans, as we did not need any visa. After 45 minutes everything was done and we were already on the Rwandan site.

Altogether we can say that we really enjoyed travelling in Uganda. Uganda has not only a beautiful landscape but also the people are very friendly and helpful and we always felt safe. The kids were always waving at us excitedly and calling us happily “Mazungu” (white person).

Our Highlights:

  • The beautiful Campsite „The Haven“ in Jinja
  • The exciting rafting tour on the Nile rapits
  • The charming crater lakes around Fort Portal
  • The most beautiful lake Uganda’s – Lake Bunyonyi
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Hey Mazungu

Nach den letzten wirklich heißen Tagen am Lake Bogoria in Kenia, ging es am 23. Januar bei Malaba über die Grenze nach Uganda. Dort wurden wir von einer satten Vegetation, angenehmen Temperaturen und überaus freundlichen Menschen begrüßt. Wenn man an Afrika denkt, stellt man sich vermutlich ein Land wie Uganda vor: Eine grandiose Natur mit einer üppigen Pflanzenwelt und einer Vielzahl bunter tropischer Gewächse, sowie lächelnde Menschen am Straßenrand. Dies waren die ersten Eindrücke, die wir in uns aufgesogen haben.

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Unser erster Stop war Jinja. Jinja liegt an der Stelle, wo der Nil aus dem Victoria See abfließt. Und direkt am Fluss einige Kilometer stromabwärts, liegt eine der schönsten Campingsites Afrika’s, „The Haven“ (GPS Koordinaten N0 32.564 E33 05.387). The Haven überblickt die Stromschnellen des Nils, wird von Solar-Energie betrieben und ist so sauber und aufgeräumt, dass man denken könnte, man wäre in der Schweiz. Hier haben wir die nächsten Tage damit verbracht die Gegend zu erkunden, zu schreiben und uns zu erholen von der anstrengenden Fahrt. Die friedlichen Tage wurden nur vom Raften unterbrochen. Wir sind mit dem Schlauchboot die Nil-Stromschnellen runtergejagt und haben uns natürlich zuletzt überschlagen. Das war ein herrlicher Spaß.

Die Zeit haben wir ebenfalls genutzt, um den komplett zerstörten Lenkungsdämpfer von unserem Toyota auszubauen und Ersatz dafür zu besorgen. Am dritten Tag kamen überraschenderweise Dee und James zusammen mit ihrem langjährigen australischen Freund Collin, der in Jinja lebt, zum Abendessen bei unserer Campsite vorbei. Die Freude war groß uns wiederzusehen. Zufälligerweise betreibt Collin einen Workshop für Landcruiser und Julian konnte mit Collin zusammen am folgenden Tag die Aufhängung für den Lenkungsdämpfer ausbauen, gerade biegen und schweißen. Das hat einen Werkstattbesuch in Kampala erspart und so mussten wir am Nachmittag in Kampala nur den Heavy Duty Lenkungsdämpfer kaufen und selbst einbauen. An dieser Stelle möchten wir einmal anmerken, dass unser Toyota bisher noch gar kein Problem hatte. Egal ob Tiefsand, Lavageröll, 4000 Meter hohe Pässe oder 44 C in der Wüste. Er muckt nicht und läuft und läuft und läuft. Toll, wir sind wirklich begeistert von unserem Auto.

In Kampala haben wir uns im Red Chili Hideway Camp (GPS Koordinaten N0 19.208 E32 37.800) einquartiert. Red Chili ist ein Overlander Hotspot mit vielen Overlander-Trucks, lauter Musik und sehr guter Pizza. Hier haben wir Ali wiedergetroffen, den wir bereits in Nairobi kennengelernt haben. Er kam zusammen mit seiner Freundin Mariska, die für die NGO Foodstep arbeitet. Mariska erzählte uns von den vielen ungelösten Problemen in Uganda, sowie von ihrer Arbeit in dem Kindergefängnis Kampiringisa. Das hat unser Interesse für unseren nächsten Projektbesuch geweckt. Da wir das Gefängnis erst am Donnerstag besuchen durften, blieben wir die nächsten Tage in Kampala und haben die Stadt erkundet. Obwohl Kampala eine stinkende, mit Menschen überquellende und im Verkehrschaos erstickende Stadt ist, sind wir im Nachhinein sehr froh, noch länger geblieben zu sein, da wir eine ganz andere, sehr unschöne Seite von Uganda kennengelernt haben, die man als normaler Tourist niemals sehen würde.

In dem Kindergefängnis Kampiringisa sind ca. 300 Kinder im Alter zwischen drei und siebzehn Jahren meist unschuldig und ohne gerichtlichen Beschluss untergebracht. Die Zustände in den Räumlichkeiten sind katastrophal und zum Teil menschenunwürdig. Die Kinder erhalten weder Schulbildung, noch Erziehung und keine medizinische Versorgung. Weitere Details und die Hintergründe über das Projekt werden wir in Kürze unter FOCUS AFRICA online stellen.

Von Kampala ging es weiter, durch das Hochland von Uganda nach Fort Portal, wo wir auf Kluge`s Guest Farm untergekommen sind (GPS Koordinaten N00.594857 E30.247947). Wir wurden dort gleich zu Stefans nachträglichem 60. Geburtstag eingeladen und haben bis tief in die Nacht, am großen Lagerfeuer, eine tolle Party gefeiert. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön für die Einladung! Leider ging es Viktoria in den nächsten Tagen wirklich mies. Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen und Durchfall. Da wir dachten, dass es eine Magenverstimmung war, gingen wir erst am dritten Tag zu einem Krankenhaus. Jedoch das Fieber, das mittlerweile auf über 40 C angestiegen war, war eindeutig und der Bluttest bestätigte es – Malaria!  Nun hieß es Unmengen an Tabletten schlucken und zwei Tage Bettruhe. Glücklicherweise ging es Viktoria nach zwei Tagen schon wieder ganz gut und das Fieber war verschwunden. Was lernen wir daraus: Beim nächsten Mal also sofort zur Klinik und gar nicht erst lange warten!

Zur Erholung sind wir zur Nkuruba Nature Reserve community campsite (GPS Koordinaten direkt N0 31.119 E30 18.133)am Nkuruba Kraterseen gezogen. Die Campsite ist sehr schön gelegen mit Blick auf den See. Anscheinend ist der See Bilharziose frei und deshalb ist Julian mehrmals darin geschwommen. Die Gegend ist übersäht mit diesen Kraterseen, die ein wunderschönes Naturspektakel bieten. Da Viktoria wieder kräftig genug war, ging es nach vier Tagen weiter in Richtung Lake Bunyonyi.  Dazwischen hatten wir noch einmal bei der Nyanzeebiri Community Campsite (GPS Koordinaten S0 15.653 E30 07.365) auch wieder direkt an einem Kratersee übernachtet.

Wie schon auf der Fahrt von Kampala nach Fort Portal sind wir auch auf dieser Fahrt zum Lake Bunyonyi wieder durch zahlreiche Waldbrände gefahren. Die Einheimischen brennen nicht nur ihre Resternten ab, sondern auch sämtliche Waldbestände. Überall qualmt und raucht es. Sogar der Elisabeth Nationalpark war halb abgebrannt und verkohlt.

Nicht nur die Reiseführer schreiben, dass der Lake Bunyonyi der schönste See Uganda’s ist, auch wir können das bestätigen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass unsere Unterkunft bei der Lake Buyonyi Overland Campsite (GPS Koordinaten S1 16.341 E29 56.243)  einfach genial war. Unser Toyota stand direkt am Wasser und wir überblickten den See auf beiden Seiten.

Nichtsdestotrotz sind wir nach zwei Tagen zur ruandischen Grenze aufgebrochen. Der Grenzübergang war sehr unspektakulär, da wir als Deutsche im Gegensatz zu allen anderen europäischen Statten kein Visum benötigen. Wir waren bereits nach 45 Minuten auf der ruandischen Seite und das ohne Schlepper.

Zusammenfassend können wir sagen, dass uns Uganda sehr gut gefallen hat. Uganda hat nicht nur eine wunderschöne Landschaft zu bieten, auch die Menschen sind unglaublich freundlich und hilfsbereit und wir fühlten uns immer sicher. Die Kinder winkten uns auf allen Strecken freudestrahlend und ganz aufgeregt zu und schrien hey Mazungu (was so viel heißt wie „Hey Weißer“).

Unsere Highlights:

  • Die wunderschöne Campsite „the Haven“ in Jinja
  • Das aufregende Raften auf dem Nil
  • Die traumhaften Kraterseen um Fort Portal
  • Der schönste See Uganda‘s – Lake Bunyonyi
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Hakuna Matata – English

Welcome to the wild East Africa! Breathtaking Landscapes, stunning sunsets and our first elephants. From the rough North along lake Turkana, the Samburu National Park and Mount Kenya to Nairobi. Continuing to Lake Naivasha, Lake Bogoria National Reserve all the way to Uganda.
At the beginning of the New Year we entered Kenya driving from Tumi,  Omo Valley to the east side of Lake Turkana. We drove on small sandy roads, deep washed-out river beds, passed by little villages and crossed the border from Ethiopia to Kenya at lunch time.  As expected there were no customs, not even a police station – just nothing, except beautiful landscapes. Few kilometers before Ileret we set up our camp right next to the road. Locals walked peacefully along the street und greeted friendly. No one stared at us or begged for something. Wonderful! Shortly before going to bed some local guys stopped by and chatted nicely with us. What a difference to Ethiopia!

The next morning James and Dee as well as Igor and Johannes met us again. They only camped 500 meters away from our car without noticing. For the biker guys the tour was very exhausting as the roads consisted of deep sand alternately to rough lava rocks. The two of them fell off their bikes several times and even hurt themselves. But they were tough and went through. In Ileret we got registered at the Police Post and went further towards Sibiloi National Park. As we did not want to visit the Sibiloi National Park nor paying the fees we just drove on the roads outside the park. Right before Derate we bush camped once more. And this time there was not only one single person, just us and some foxes stoped by at night.  In Derate we filled up our water tanks at a well (GPS coordinates: N3 51.118 E36 31.147).  Unfortunately there were no signs and we drove straight to the main gate of Sibiloi National Park. What a shame. The rangers at the main gate wanted to charge us 45 USD even though we only drove the last 6 km through the park. As we were still not willing to pay and we did not want to drive all the way back with a big detour we decided to go off-road for about 10 km to get out of the park. And this was the wildest off-road we have done so far. Our track went right through the bushes, through a hilly rocky forest and then (that was the most challenging adventure) through an out-washed riverbed that consisted of deep sand alternately to awfully big steep rocks. We must say, our Landcruiser did very well without any complaints. On that evening we rewarded ourselves with a fantastic bush shower under a beautiful acacia and a delicious dinner. From there we drove along lake Turkana to Liyongalani. We bush camped once more directly at the lake. This time, some local tribe people stopped and chatted with us friendly. The lake Turkana route had a stunning scenery however the rough roads (if we can talk about roads) made it really difficult to drive. We could mainly go in walking speed on the sandy tracks that took turns with rocks and deep potholes. In addition it was incredibly hot. The temperatures reached up to 44 degrees during the day however 28 degrees during the night. At least it was the perfect temperature to sleep. In order to avoid biggest heat we started at 06:30 h in the morning and were totally exhausted in bed latest by 20:00 h.
In Liyongalani we went straight to the Palm Shade campsite (with beautiful grass on the ground, clean toilets and cold beer!) (GPS coordinates: N2 45.385 E36 43.258) We really enjoyed some kind of civilization after for four days of wilderness. In the Palm Shade we met the photographer Neil Thomas and his girlfriend (www.neilthomas.com). He is currently working on a photo collection book of the lake Turkana tribes and he did many photo shootings. He was kind enough to take us with on the second day and we really enjoyed ourselves directly at the shore of lake Turkana. We also got some beautiful pictures. Thanks again Neil!

After a two days break we continued our journey to Maralal. We visited the children’s home “Springs of Hope” on our second day and reported about it. Please find the detailed story as well as pictures and video attached. Taking this project as an example, we realized that development aid should preferably be initiated locally in order to guarantee efficiency and sustainability. At least it increases the success of the project. We placed the project on „betterplace.org“. It is about to take on more kids from the street. Ten children are already on waiting list and many more need a home. At this stage we would like to ask you to have a look at  „betterplace.org“. You can become a supporter by writing a positive message (that does not cost anything) or better, you could donate some money. If everyone donates just a bit we can really make an effort for the kids. www.betterplace.org/de/projects/8641
On the following day we continued our journey from Maralal through beautiful mountain sceneries to Samburo National Park. We visited the park the next day and were quite shocked about the entrance fees (they charged 70 USD per day and Person + 15 USD for the car). As least we saw a lot of giraffes, antelopes, zebras and wild pigs.  However watching several big herds of elephants taking a bath and cooling themselves down during lunchtime was our highlight for the day. Unfortunately the lions were hiding successfully the entire day.
We spent the following two days at Mount Kenya with fantastic food and we had a lot of time for reading and writing at cool temperatures. We saw the snow covered Mont Kenya only from far away because a guided tour would have been 250 USD per person and that was definitely too expensive for us. The following four days we were handing out in Nairobi. Nairobi was packed with updating of the blogs, shopping (Nairobi has beautiful shopping malls, they are all packed with European food we are used to), stamping our passports and beautiful food. We stayed at Jungle Junction Campsite (GPS coordinates: S1 17.327 E36 45.636) and as a nice surprise we met Susi, Mark und Tom, as well as Igor und Johannes again. Even though we liked Nairobi very much we had to go on tour again after four days.

After Nairobi we were heading directly to Fisherman’s camp (GPS coordinates: S0 49.548 E36 20.095) at lake Naivasha. A beautiful campsite under big trees directly at the lake welcomed us. In the afternoon we discovered the lake by boat together with three South Africans (we had already met them at Jungle Junction). Only few meters from our campsite we saw the first hippos and right next to them were some water buffalos grazing on a little island. The next morning we drove to Hells Gate at 06:30 h in the morning this time on mountain bikes together with the South Africans.  It was a special experience watching wild animals (there were only zebras, giraffes, buffalos, wild pigs and antelopes) from very close and racing against each other. We especially enjoyed the bike ride after so many kilometers just sitting in the car. When we woke up the next morning our tent was surrounded by a lot of marabous all looking for food. The big birds have a wingspan of approx. two meters.

After lake Naivasha we drove to Lake Bogoria National Reserve and (what a surprise!) we had to pay again 50 USD entrance fees. Kenya got incredibly expensive the last years. Even the smallest lake or mountain was turned into a National Park or National Reserve in order to sell the ticket expensively to international tourists. Lokals only have to pay a fractional amount. As we will be able to see many more wild animals on our journey we decided to cut down on the minimum in Kenya.
Nevertheless lake Bogoria was an amazing natural spectacle. We stayed at the Fig  Campsite (GPS coordinates: N0 11.545 E36 07.371) which consisted only of big fig trees (directly at the lake), many monkeys and a fireplace. We were totally alone again. The next morning we did a nice walk through the bushes along the lake to the hot springs. It was bubbling and steaming everywhere. On the west side of the lake there were thousands of flamingos. They felt a bit disturbed when we got closer, but luckily through that we got some great shots from colorful flying birds.
Outside of Lake Bogoria National Reserve we camped at a Bogoria Spa Hotel with swimming pool (GPS coordinates: N0 21.268 E36 03.114). Also on this campsite there were many Marabous, Ostriches and monkeys. It was a pleasure watching them during breakfast. However the monkeys were a pain in the as! Firstly a monkey stole a banana from a box in our car (but that was just funny). Secondly a group of monkeys took apart the garbage and distributed the smelly stuff on and next to our car. However the absolute highlight was, that we woke up at 05:00 in the morning from a splashing noise on our roof tent. In the first moment we thought that it started raining. But no way: A monkey was sitting comfortably on a tree and was peeing and then shitting right on our tent. How lucky we were that we just put up the rain protection one day earlier. Not imaginable what otherwise would have happened. Since then we are not friends with monkeys anymore and we keep them far away.
After we cleaned up we continued our journey over beautiful mountains towards the border to Uganda. We had to stay one more night at a backyard of a guest house. There were no campsites around and bush camping was not possible because there were too many people living in this area.
Altogether we can say that Kenya has beautiful landscapes and additionally we also liked the Kenyan’s very much. The people were very friendly, funny and respectful and everyone spoke very well English. The school system in Kenya is well developed. It is for free for all the kids until the ninth grade. Only books, school uniforms and exercise books need to be financed individually. We saw a lot of school signs all over Kenya and we were deeply impressed.

Our Highlights:

  • The rough but beautiful Lake Turkana route
  • The photo shooting at Lake Turkana
  • The Flora and Faua of Samburu National Park
  • The shopping paradise Nirobi
  • The wild beauty of Lake Naivasha
  • Mountainbiking at Hells Gate National Park
  • The natural spectacle at Lake Bogoria National Reserve
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Hakuna Matata

Willkommen im wilden Ostafrika. Mit atemberaubenden Landschaften, Bilderbuch-Sonnenuntergängen und unseren ersten Elefanten. Über den rauen Norden entlang des Lake Turkana, dem Samburu National Park sowie Mount Kenya durch Nairobi und weiter zum Lake Naivasha, Lake Bogoria National Reserve nach Uganda.

Zu Beginn des neuen Jahres sind wir über Tumi und das Omo Valley auf der Ostseite des Turkana Sees nach Kenia eingereist. Über kleine sandige Wege, tief ausgewaschene Flussläufe vorbei an kleinen Dörfern, überquerten wir am Mittag die Grenze zwischen Äthiopien und Kenia. Kein Grenzbaum, keine Polizei, nichts. Nur eine traumhaft schöne Landschaft wurde uns präsentiert.

Vor Ileret haben wir dann direkt neben dem Weg unser Nachtlager aufgeschlagen.  Die Einheimischen wanderten friedlich auf dem Weg entlang und grüßten uns freundlich. Wir wurden weder angestarrt noch angebettelt. Herrlich! Kurz vor dem Schlafengehen kamen noch ein paar Jungs vorbei, um ein paar nette Worte mit uns zu wechseln. Was für ein Unterschied zu Äthiopien!

Am nächsten Morgen holten uns James und Dee sowie Igor und Johannes wieder ein. Sie hatten nur 500 Meter vor unserem Camp ihr Nachtlager aufgeschlagen ohne uns zu bemerken. Für die Biker Jungs war die Strecke sehr anstrengend, da sich tiefer Sand mit grobem Lava-Geröll abwechselte. Die beiden gaben wirklich alles und purzelten des öfteren von den Motorrädern. In Ileret haben wir uns bei der Police Post registrieren lassen und sind nach einer kleinen Pause weiter Richtung Sibiloi National Park gefahren. Da wir keine Gebühren für den National Park bezahlen wollten, sind wir auf dem Weg außerhalb des Parks entlanggefahren. Kurz vor Derate schlugen wir wieder ein Buschcamp auf. Dieses Mal waren wir ganz für uns alleine. Es war kein Mensch weit und breit zu sehen. In Derate füllten wir unsere Wasservorräte am Brunnen wieder auf (GPS Koordinaten N3 51.118 E36 31.147).  Da keine Hinweisschilder zu sehen waren, fuhren wir danach dummerweise Richtung Main Gate des Sibiloi National Parks. Dort angekommen wollten die Ranger 45 USD von uns haben, obwohl wir nur die letzten sechs Kilometer durch den Park gefahren sind. Nach langer Diskussion kehrten wir kurzerhand um (ohne zu bezahlen) und fuhren eine 10 km wilde Offroad-Strecke über einen bergigen versteinerten Wald, quer durchs Gebüsch und ein ausgetrocknetes sehr sandiges/steiniges Flussbett aus dem Park. Das war bis dahin unsere heftigste Off-Road Strecke, aber unser Toyota Landcruiser hat die Extremstbelastung bestens bestanden. An diesem Abend belohnten wir uns mit einer herrlichen Buschdusche unter einer Bilderbuch-Akazie (Bilder aus Jugendschutzgründen zensiert :-) sowie einem köstlichen Abendessen. Von hier ging es weiter entlang des Turkana Sees bis nach Liyongalani. Noch einmal übernachteten wir unterwegs direkt am See. Dieses Mal kamen wieder ein paar einheimische Stammesangehörige vorbei, um sich kurz und sehr nett mit uns zu unterhalten. Die Turkanasee-Route war landschaftlich wunderschön, allerdings waren die Straßen (wenn man überhaupt von Straßen sprechen kann) sehr schwierig und nur im Schritttempo mit einem Allrad zu befahren. Sandige Pisten wechselten sich mit tiefen Schlaglöchern, Gestein und Geröll ab. Zusätzlich war es tagsüber unglaublich heiß. Bei Höchsttemperaturen von bis zu 44,7 C war es am besten in den frühen Morgenstunden zu fahren. Da unser Toyota keine Klimaanlage hat, sind wir morgens bereits um 06:30 Uhr gestartet und waren spätestens um 20:00 Uhr total erledigt im Dachzelt. Nachts wurde es deutlich kühler und bei 28 C fanden wir eine angenehme Temperatur zum Schlafen.

In Liyongalani angekommen haben wir uns auf der Palm Shade Campsite einquartiert (schöner Rasen, saubere Toiletten und kaltes Bier!) (GPS Koordinaten N2 45.385 E36 43.258). Wie schön, nach vier Tagen Wildnis wieder etwas Zivilisation genießen zu können. Im Palm Shade trafen wir den kenianischen Fotografen Neil Thomas (www.neilthomas.com) mit seiner Freundin. Er arbeitet gerade an einem Fotoband über die Stämme und Eingeborenen vom Turkana See und war ständig auf Photoshooting-Tour.  Netterweise nahm er uns am zweiten Tag mit. Was für ein Spaß, ein richtiges Photoshooting direkt am Turkaner See (siehe Fotos).

Hier in Liyongalani wurde der Film „The Constant Gardener“ gedreht. Da mussten wir doch gleich an unsere Freunde in Stuttgart denken…. Und ja, manchmal vermissen wir die Montagabende, mit leckerer Pizza, endlosen Diskussionen über die Filmauswahl, das Air Hockeyspiel sowie das Gefühl, einen super Abend bei tollen Freunden zu haben…. und natürlich die Caipirinhas nicht zu vergessen. An dieser Stelle, werfen wir den Film „The Constant Gardener“  in die Runde, Abstimmung dann über Facebook!

Nach zwei Tagen Fahrpause ging es weiter nach Maralal. Dort besuchten wir am folgenden Tag, das Waisenhaus Spring`s of Hope. Einen ausführlichen Bericht findet ihr hier. Anhand dieses Projektes ist uns klar geworden, dass effektive und nachhaltige Hilfe am besten von einer Eigeninitiative vor Ort ausgehen sollte. Oder anders gesagt, dass dies die Chancen auf einen Erfolg enorm erhöht. Wir haben auf „betterplace.org“ ein Spendenprojekt für diese Kinder eingestellt. Es geht hauptsächlich darum, dass noch weitere Kinder aufgenommen werden können, da bereits zehn Kinder auf Warteliste stehen und viele mehr ein Zuhause benötigen. An dieser Stelle eine Bitte an Euch. Wenn es Euch möglich ist, dann schaut mal bei „betterplace.org“ vorbei. Werdet Führsprecher für das Projekt (das kostet nichts) oder besser noch, spendet ein paar Euros. Wenn jeder ein ganz klein wenig gibt, können wir diesen Kindern, ein tolles Geschenk machen. www.betterplace.org/de/projects/8641

Von Maralal ging es am folgenden Tag durch eine grandiose Bergwelt zum Samburu Nationalpark, den wir am darauffolgenden Tag besuchten. Die Eintrittspreise (70 USD pro Tag und Person + 15 USD fürs Auto) haben uns zuerst einmal die Sprache verschlagen. Dafür konnten wir viele Giraffen, Antilopen, Zebras und Wildschweine sehen sowie den ganzen Mittag hindurch mehrere große Elefantenherden beobachten, wie sie ausgiebig im Fluss badeten und sich die Zeit im kühlenden Nass vertrieben. Die Löwen hingegen, die gerade Junge hatten, haben sich erfolgreich den ganzen lieben langen Tag vor uns versteckt.

Die folgenden zwei Tage haben wir uns am Mount Kenia bei angenehmen kühlen Temperaturen, mit gutem Essen und viel Zeit zum Schreiben und Lesen verwöhnt. Der schneebedeckte Mount Kenia grüßte jeden Morgen, bevor er sich gegen Nachmittag in Wolken hüllte. Bestiegen haben wir den Mount Kenia nicht, da uns die 250 USD pro Person und Tag, davon abhielten. Die kommenden Tage verbrachten wir in Nairobi. Einquartiert haben wir uns bei der Jungle Junction (GPS Koordinaten: S1 17.327 E36 45.636) wo wir Susi, Mark und Tom, sowie Igor und Johannes wiedergetroffen haben.  Die Nairobi-Tage waren gefüllt mit Blog updaten, Einkaufen (Oh was für schöne Shopping Mall`s es da gab, mit allen gewohnten europäischen Spezialitäten!), Reisepass einstempeln und gutem Essen. So schön Nairobi auch war, nach vier Tagen ging es wieder auf die Piste. In dem Nairobi-Stadtteil Karen mussten wir noch kurz ein Mobiltelefon in einem Shoppingcenter kaufen, da unseres kaputt ging.

Nach Nairobi ging es ostwärts zum Lake Naiwasha direkt zum Fisherman’s Camp (GPS Koordinaten: S0 49.548 E36 20.095). Dort empfing uns eine sagenhaft schöne Campsite unter hohen Bäumen, direkt am See. Am Nachmittag schlossen wir uns mit drei Südafrikanern zusammen (die kannten wir bereits von der Jungle Junction) und erkundeten den See per Boot. Nur ein paar Meter von unserer Campsite entfernt sahen wir schon die ersten Flusspferde und gleich daneben grasten einige Wasserbüffel auf einem kleinen Inselvorsprung. Am nächsten Morgen ging es bereits um 06:30 Uhr mit den Mountainbikes zusammen mit den Südafrikanern zum Hells Gate National Park. Es war eine ganz besondere Erfahrung, wilde Tiere (es gab nur Zebras, Giraffen, Büffel, Wildschweine und Antilopen) vom Fahrrad aus ganz nah zu beobachten und mit ihnen um die Wette zu fahren. Außerdem tat es gut, nach den vielen Kilometern im  Auto uns mal wieder sportlich zu betätigen. Als wir am nächsten Morgen erwachten, war unser Zelt von unzähligen stolzierenden Marabus umgeben, die nach Essbarem suchten. Die großen Vögel haben eine Spannweite von ca. zwei Metern.

Nach dem Lake Naiwasha fuhren wir zum Lake Bogoria National Reserve und mussten schon wieder 50 USD Eintritt bezahlen. Kenia ist die letzten Jahre unglaublich teuer geworden. Jeder noch so kleine See oder Berg wurde zum National Park oder National Reserve ernannt, damit hohe Eintrittsgebühren von ausländischen Touristen verlangt werden können. Einheimische bezahlen nur einen Bruchteil davon.  Da wir auf unserer Reise noch viele Gelegenheiten haben werden, wilde Tiere zu beobachten, haben wir uns in Kenia etwas eingeschränkt.

Nichtsdestotrotz war der Lake Bogoria ein tolles Naturspektakel. Wir übernachteten in der Fig Campsite (GPS Koordinaten N0 11.545 E36 07.371), die nur aus großen hohen Feigenbäumen (direkt am See), sehr vielen Affen und einer Feuerstelle bestand. Wir waren ganz für uns alleine. Am nächsten Morgen liefen wir den einsamen See entlang durchs hohe Gebüsch zu den heißen Quellen. Es brodelte und dampfte überall und roch stark nach Schwefel. Westlich des Sees haben sich einige tausend bunte Flamingos niedergelassen und fühlten sich durch unser Näherkommen gestört. Das hatte den Vorteil, dass wir fantastische Fotos von bunten fliegenden Flamingos machen konnten.

Außerhalb des Lake Bogoria National Reserves haben wir auf der Lake Bogoria Spa Campsite mit Swimmingpool (GPS Koordinaten N0 21.268 E36 03.114) niedergelasen. Auch auf dieser Campsite waren wieder viele Marabus, Strauße und Affen, die wir beim Frühstück vor unserem Auto beobachteten. Jedoch hatten uns die Affen wirklich zu schaffen gemacht. Zuerst klaute ein Affe eine Banane aus unserem Auto, (war nicht weiter schlimm, da leicht zu ersetzen) und danach nahm die versammelte Mannschaft unseren Müll auseinander und verteilte diesen auf bzw. um unser Auto. Zur abschließenden Krönung aber wurden wir morgens um 05:00 Uhr  von lautem Geplätscher auf unserem Dachzelt geweckt. Wir dachten erst, dass uns ein Regenschauer gestreift hat. Doch nein, weit gefehlt, ein Affe saß gemütlich auf einem Baum und hat auf unser Auto gepinkelt und anschließend ein größeres Geschäft erledigt. Was für ein Glück, dass wir zufällig einen Tag zuvor den Regenschutz angebracht hatten. Nicht auszudenken was ansonsten passiert wäre.  Seitdem haben wir ein gestörtes Verhältnis zu Affen.

Nachdem wir das Schlimmste beseitigt haben ging es am nächsten Morgen belustigt weiter durch eine wunderschöne Bergwelt Richtung Uganda Grenze. Wir übernachteten noch einmal bei einem Guest House im Hinterhof, da auf dieser Strecke keine Campsites waren. Buschcampen war leider nicht möglich, da die Gegend sehr stark bewohnt war.

Zusammenfassend können wir sagen, dass uns Kenia nicht nur landschaftlich sehr gut gefallen hat, sondern wir waren auch von den Kenianern sehr begeistert. Natürlich hat der ein oder andere gebettelt, vor allem in den Touristenzentren, jedoch hielt sich das alles in Grenzen.  Die Menschen zeigten sich uns gegenüber freundlich, nett und respektvoll und alle sprachen alle sehr gutes Englisch. Das Schulsystem in Kenia ist gut. Es ist für alle kostenlos und jeder kann zur Schule gehen. Nur die Üblichen Bücher, Schuluniform und Excersice Books müssen selbst finanziert werden. Wir sahen auffallend viele Schulhinweisschilder und das hat uns sehr beeindruckt.

Unsere Highlights:

  • Die raue und traumhafte Lake Turkana Strecke
  • Das Photoshooting am Lake Turkana
  • Flora und Fauna des Samburu Nationalparks
  • Das Einkaufsparadies Nairobi
  • Die wilde Schönheit des Lake Naivasha
  • Mountainbikefahren im Hells Gate Nationalpark
  • Das Naturspektakel des Lake Bogoria National Reserves
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Hello Money – English

All the way through Ethiopia. From the beautiful hilly North, over Addis Ababa to the Kenyan border.  Over high mountains, fascinating monasteries as well as magnificent landscapes. And the question: Is begging in Ethiopia a national sport?
After the last night in Sudan the Ethiopian border welcomed us like a slap in our face. Everyone without any exception was holding out their hands. The customs officers only wanted to do their job for additional money. The helpers, the kids and all the others were asking for money, pens, food, cloths, exercise books, etc. Only few kilometers from the border some kids were throwing the first stones at our car. Just a general explanation: Throwing stones at each other seems to be part of the Ethiopian culture in some areas and is not only meant for tourists who don’t want to donate something.  We saw locals throwing stones at each other when they were angry. Even their animals got the stone punishment when they did something wrong. We were accompanied with the stone throwing almost on all roads until the Omo Valley in the South of Ethiopia. We in our car were pretty safe compared to motor bikers and especially cyclists.

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Initially we were planning to drive all the way through to Lake Tana. However the procedure at the customs took quite long and we decided spontaneously to bush camp together with our biker friends Igor and Johannes in a beautiful hilly area about 30 km before Lake Tana. As soon as we parked our Toyota and the motorbikes more and more children eyes were staring at us silently and curiously. Even though it got darker and darker the children wouldn’t leave.  However the later it got the more begging went on. At one point we were so desperate that we gave them bread, fruits and pens. We knew that this was the worst mistake tourists can make in a developing country. Successful begging will educate them to ask even harder next time. In our case it only rescued the evening because we got rid of them one by one. However the next morning at sunrise at 5:00 am the kids were back and asked more of the gifts we gave them the night before. In addition their hands were everywhere. We could not help but pack our stuff and leave without even having a cup of coffee. For the goodbye we got again stones thrown on our car. This was the first and last time we did bush camping in Ethiopia. We must add that the people in this area do not starve. There is efficient farming and enough to eat. Apparently begging became a habit.
Via Gonder we drove to the Simien Montains on that day. We reached our camp at 2800 m altitude after a very wild off-road tour. At the ticket office we had to hire a scout, because this is the national park rule.  We were quite disappointed when we found out that the scout did not speak one word of English. He did not even react to our question “what’s your name”. Additionally he has not seen a shower for a long long time. In spite of freezing temperatures we were only able to continue our way with open windows. Nonetheless he was fully armed in order to protect us from wild animals or gangsters (we have seen neither the one nor the other). We also could not convince him to go inside a hut instead of sitting next to our car for the entire night at minus temperatures. The Simien Mountains were very beautiful with a magnificent landscape. We spent the next day’s surrounded by a wild, exotic, natural mountain beauty.  Between capricorn’s, baboon’s, fern forests and palm trees we climbed up to 4430 meters.
Via Debark at the bottom of the Simien Mountains, we continued our way to Axum. We drove over adventurous but breathtaking passes, however terribly bad roads. In Ethiopia all streets are packed with people who are walking (everybody seems to be always on their feed and walking all the time). In addition little children were playing adventurously at the streets and waving wildly and excitedly at us while shouting “youyouyouyou” or “birr birr birr birr” (local currency) or “hello money”, etc. We were not even able to stop for one minute without being hassled by them. Little by little the streets in the North will be constructed (mainly by Chinese). We saw many women and kids working on the construction sites.
We managed to reach Axum in one day. Axum was the original capital of the eponymous Aksum Kingdom. Axum was a naval and trading power and ruled the region from 400 BC to the 10th century. Axum is up until today one of the most important and holiest places of the Orthodox Christians in Ethiopia. However we both did not find the city and the sights very exciting. After one day sightseeing of the up to 33 meters high stelae’s (their weight is more than 500 tons), the museum, few churches and the bath of the queen of Shaba’s we drove to the monastery Debre Damo. This monastery is situated on a rock plateau and can only be reached by climbing up the 30 meter upright rock wall. Only a leather rope holds the visitors. Unfortunately only men have access to this monastery and Viktoria had to wait at the bottom. Up there the time seems to stand still.  It seems that not much has changed since the 6th century. Die small huts and the monastery however are nor very spectacular. However the view over the mountains all the way to Eritrea is breathtaking.
One day later we reached Lalibela. The rough drive went again on bad roads, over beautiful passes and magnificent landscapes (200 km took us 8 hours). Lalibela (also called New-Jerusalem) is known for their rock churches and is one of the holiest cities in Ethiopia as well as the center of pilgrimage for much of the country. The massive churches are very impressive. The few story high churches were built in the 12th and 13th century and were literally carved out of the rocks. Today the churches belong to the UNESCO world heritage sites. Lalibela was the first place in Ethiopia where we could relax a bit. A tourist development and education program thought the locals how to treat tourists – hence not to hassle them and not beg for money etc. That was a pleasure for us.
We drove from Lalibela to Bahir Dar at Laka Tana after two days. Bahir Dar is a very green, nice and exotic village situated at the South of the lake. Lake Tana is known for the island monasteries of the Christian Orthodox Church from the 14th Century. We visited three of these beautiful monasteries. The colorful pictures demonstrate the religious story. According to our tour guide the majority population was illiterate in the 14th century and the picture facilitated the communication of the religious story. Apart from the monasteries we especially enjoyed the soft boat ride. We even saw a hippopotamus on the way.
We were able to drive in one day from Bahir Dar to Addis Ababa on a relatively well kept tarmac road. At Wims New Holland House in Addis (GPS coordinates N9 00.589 E38 45.318) we were very happy to meet our friends from England, Dee and James and our biker friends Igor and Johannes again and celebrated Christmas together. Wims the owner is Dutch and has a solution or answer for any problem or question. In addition Wims New Holland House is an overlander camp were all people meet who are on the way to North or South. We also met further interesting people, on their way to South Africa.
Addis Ababa was packed with running errands. We got the visa at the Kenyan Embassy (GPS coordinates: N9 01.945 E38 46.994), the Commessa Insurance for our car (GPS coordinates N15 35.851 E32 31.624), the stamps for our Carnet de Passage at the Customs and Road Authority (GPS coordinates N9 00.874 E38 47.969. That was the only chance to get the administrational work done as we drove the Turkana Lake route and there are no customs hence no proper border. In addition we filled up our food stock and we could not believe to find Italian specialties in almost all shops we went, e.g. Panetone, pasta, mortadella, parmesan, etc. Good for us, that the Italians left their colonial tracks thoroughly and substantially. We were anyway surprised to get fresh vegies and fruits all over Ethiopia, sometimes also in small villages. We might have been lucky to be in Ethiopia at the right time for fruits and vegies. At an altitude of 3000 meters farmers even sold us their carrots at the window of our car. These were the best carrots we ever had.
One day before our departure we did a short interview with two employees of the Institute for Sustainable Development. The development project has the goal to spread and implement “best practice” technics among farmers. Because of the climate change farmers have to change their methods in order to produce more effectively and in order not to starve. This is especially important as more than 85% of the Ethiopians are working in farming. Farming goods are also one of the most important export goods.
After three days Addis Abeba we were heading off to Omo Valley. We drove via Butajira and Sodo. The streets were very good for a change. In Konso we were very lucky with our accommodation. We stayed at a fantastic lodge close to Konso in the middle of the countryside (GPS coordinates N9 00.874 E38 47.969). The owner is half Swiss and furnished the lodge with an interior design from Yemen and local fabrics and materials. In the evening we had a fantastic dinner at his restaurant.
We continued our way to Tumi the next day because we wanted to celebrate New Year’s Eve with all the overlander’s we have met at Wims in Addis. And it was a good idea because we had a lot of fun with a group of twelve people. Unfortunately Michael and Jeldau from Holland were a bit late because they had two flat tires about 40 km away from Tumi. When we heard about that at about 20:00 h two people of our group organized replacements and “rescued” them immediately.
Omo Valley has not only magnificent landscapes, but there are also some of the most fascinating and colorful ethnic tribes in Africa. However the tribe villages are very touristy and it rather feels like a visit in a zoo. Beside that tourists can only go there with a scout and a tour guide for a hell of a lot of money. They charge additionally to the scout and tour guide fees, entrance- and photo fees. We decided not to go to these villages as we are on the way towards South and we will see many more different ethnic tribes for free. So we only stopped by at one “Hammer-Tribe” village spontaneously and saw some more people of different tribes on the road on our way to Kenia.
The border crossing to Kenia went very smooth and was done within ten minutes as we already did all the formalities in Addis Ababa.
In summary we can say that we really enjoyed the beautiful, fascinating, hilly landscapes of Ethiopia in spite of terribly rough roads. However the Ethiopians were really a hassle. As already mentioned the locals even greeted us with “Hello Money” or with “You have to give me money!” It seems like that the people got really used to help from outside and this might be the reason why they are begging everyone that does not look like an Ethiopian. No doubt the country is very poor. Many people live and conduct their farms like 3000 years ago. We have not even seen one tractor on our way from the North to the South. The farmers were all working with wooden pitchforks and animals like bulls or donkeys. There seems to be something wrong with the development aid in Ethiopia. It seems like that Ethiopia gets more development aid support than all the other African countries. We saw in every single village (even the smallest village’s) minimum one sign of a development aid project. You can definitely find every possible development aid organization in Ethiopia. In Addis Ababa one of the best and most expensive hotels Africa’s is located. We have heard that employees of development aid organizations stay there. In addition these employees cruise around with the latest models and the most expensive four wheel drive vehicles. It is difficult for us to understand why in the east side of the country one of the worst starvation catastrophe is  going on right now in spite of successful harvests and a sufficient rainy season. We did not travel to the east side of the country because of the very bad roads as well as we did not want to get too close to the Somalian border for security reasons.

Our Highlights:

  • The fascinating landspaces of Ethiopia
  • The magnificent beauty of the Simien Mountains
  • The impressive rock churches of Lalibela
  • The lovely and exotic village Bahir Dar
  • The beautiful island monasteries on Lake Tana
  • The various colourful ethnic tribes at Omo Valley