Deutsche Welle Afrika

Wie die Deutsche Welle mitteilt, werden die terrestrischen KW Sender nach und nach eingestellt. Nur Afrika wird ab Ende des Jahres noch einen KW Sender haben, welcher von der Relais Station in Kigali (Ruanda) bedient wird. Die Stationen in Trincomalee (Sri Lanka) und Sines (Portugal) können nicht mehr ausgelastet werden. Da ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr möglich ist, ist die Einstellung des Sendebetriebs in beiden Stationen zum 1. November 2011 und die Schließung der Stationen zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen. In Afrika baut die Deutsche Welle bis Ende 2011 ihr UKW-Partnernetz weiter aus – vorerst parallel zur bestehenden Kurzwellenausstrahlung. In diesem Sinne wird die Radioproduktion für Haussa, Kisuaheli, Französisch und Portugiesisch für Afrika schrittweise weiter auf eine UKW-Ausstrahlung hin optimiert. Außerdem wird die DW spätestens mit Beginn der Winterzeit 2011 ein tägliches Hörfunk-Regionalmagazin für Afrika auf Englisch produzieren und über Partnerstationen verbreiten.

Alle Zeitangaben sind die GMT / UTC / Weltzeit angegeben. Diese bezieht sich auf den Greenwich- oder Null-Meridian, der als weltweit gültiger Zeitstandard benutzt wird. Damit wird die Verständigung und Zusammenarbeit vereinfachen und zu vereinheitlichen.

Radioprogramm Deutsche Welle Afrika

Radioprogramm auf Deutsch

Uhrzeit: 0400 – 0500
täglich 09480kHz (31 m) KIGALI West-Afrika + Nahost 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 09885kHz (31 m) KIGALI Süd-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 17820kHz (16 m) TRINCOMALE West-Afrika + Nahost 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 0600 – 0700
täglich 15650kHz (19 m) SINES West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 12045kHz (25 m) KIGALI Süd-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 15605kHz (19 m) WOOFFERTON Nord- u. Zentral-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 17820kHz (16 m) KIGALI West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 1600 – 1700
täglich 06150kHz (49 m) KIGALI Süd-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 13780kHz (22 m) WOOFFERTON Europa u. Nord-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 1700 – 1800
täglich 13780kHz (22 m) WOOFFERTON Europa u. Nord-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 1800 – 1900
täglich 15275kHz (19 m) KIGALI West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 06150kHz (49 m) KIGALI Süd-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 09735kHz (31 m) WOOFFERTON Europa u. Nord-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 17610kHz (16 m) WOOFFERTON West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Radioprogramm auf Englisch

Uhrzeit: 0400 – 0500

täglich 07240kHz (41 m) KIGALI West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 13840kHz (22 m) DHABAYYA Ost-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 06180kHz (49 m) SINES West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 15400kHz (19 m) TRINCOMALE Ost-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 0500 – 0600
täglich 06180kHz (49 m) SINES Nord- u. West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 07430kHz (41 m) RAMPISHAM West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 09480kHz (31 m) KIGALI Süd-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 11875kHz (25 m) MEYERTON Ost- u. Zentral-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 0600 – 0630
täglich 09545kHz (31 m) SINES West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 15275kHz (19 m) KIGALI West-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 1900 – 1930
täglich 06150kHz (49 m) KIGALI Süd-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 09735kHz (31 m) TRINCOMALE Ost-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 11795kHz (25 m) RAMPISHAM Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 17610kHz (16 m) SINES Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 2000 – 2057
täglich 06150kHz (49 m) KIGALI Süd-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 11865kHz (25 m) SINES Zentral- u. Süd-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 11795kHz (25 m) RAMPISHAM Zentral- u. Ost-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Uhrzeit: 2100 – 2200
täglich 09735kHz (31 m) SINES Ost- u. Zentral-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 11865kHz (25 m) KIGALI West- u. Zentral-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 15275kHz (19 m) SINES Ost- u. Zentral-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011
täglich 15640kHz (19 m) KIGALI West- u. Zentral-Afrika 27.03.2011 – 29.10.2011

Empfangsstörungen der Deutschen Welle in Äthiopien

Die Deutsche Welle hat die wiederholte Störung ihres Amharischen Programms für Äthiopien scharf verurteilt. Offenbar handele es sich um eine gezielte Blockade kritischer Auslandsmedien. Die Deutsche Welle hat die neuerliche Störung ihres Amharischen Programms für Äthiopien scharf verurteilt. Offenbar handele es sich um eine gezielte Blockade kritischer Auslandsmedien.

Mehr Informationen auf der Webseite der DW. www.dw-world.de

3 Kommentare

  1. Seit ca. November 2011 hat die Deutsche Welle Ihre Aussendungen auf Kurzwelle in Deutscher Sprache eingestellt und es wird nur noch in anderen Sprachen (für Afrika, etc.) gesendet.

    Die Deutsche Welle schreibt dazu:
    „Seit dem 30. Oktober 2011 gibt es kein DW Radioprogramm in deutscher Sprache mehr, weder über Kurzwelle oder Satellit noch über Livestream.“

    Antworten
  2. Jetzt kein UKW-Empfang in Nyanza ! Seit über 10 Jahren komme ich zur Projektbetreuung, jedes Jahr für ein paar Wochen nach Ruanda, Schwerpunkt Nyanza. In den vergangenen Jahren hatte ich keinen übermäßig guten, aber doch brauchbaren UKW-Empfang auf ca. 96 MHz. Dieses Jahr kein Empfang, warum, was hat sich geändert ? Sendeleistung, Ausstrahlungsrichtung oder was ? Dagegen empfange ich RFI problemlos und klar. Meines Wissens ist der RFI-Sender auch auf Ihrem Gelände bei Kigali, wo ich vor ein paar Jahren schon mal mit Elektronik-Telekommunikations-Schülern der Groupe Scolaire Mater Dei Nyanza war.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ernst Olefs aus Freiburg/Deutschland z.Zt. in Nyanza
    olefs.ernst@t-online.de

    Antworten
  3. Es ist schade, dasß die DW ihre KW-Sendungen so drastisch einstellt. Natürlich freuen sich die afrikanischen KW-Hörer, daß es für diesen Kontinent noch eine wenige Jahre dauernde Verlängerung gibt.
    Auch die vielen KW-Hörer in Europa werden versuchen diese Sendungen weiterhin zu empfangen. Leider ist dann die deutsche Sprache nicht mehr vertreten. Man muß auch feststellen, daß es nicht nur in Afrika noch viele, viele rundfunkhörende Haushalte gibt, die kein Internet haben oder nutzen.
    Wie schön war doch die Zeit, wo man sich zum Abendessen zusammensetzte und das Radio einschaltete oder zu Weihnachten die Schiffe in aller Welt begrüßt wurden.

    Antworten

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