Fahrzeugbeladung

Fahrzeugbeladung

Meist verwendet man sehr viel Zeit und Geld darauf, all die ach so wichtigen Ausrüstungsgegenstände zu besorgen. Größtenteils tut man besser daran, mehr Zeit für die Optimierung dieser Ausrüstungsgegenstände zu verwenden. Ist man nicht gerade mit einem Lastwagen unterwegs, werden die Grenzen der Zuladung schnell erreicht. Bei einer zu hohen Beladung hat man neben schlechteren Fahreigenschaften, auch das Problem, dass man leichter stecken bleibt und die Reifen schneller kaputtgehen. Wichtig ist, dass ein Fahrzeug so beladen wird, dass man immer das Gesamtgewicht im Auge behält.

“Was die Sicherung der Ladung betrifft, kann man nicht vorsichtig genug sein”

Fahrzeugbeladung

Eine sorgfältige Beladung des Fahrzeugs ist ein wichtiger Aspekt bei einer Fernreise. Hier sind einige Tipps, die man beachten sollte:

  • Gewicht und Platz: Es ist wichtig, das Gewicht und den Platz des Fahrzeugs im Auge zu behalten, um sicherzustellen, dass es nicht überladen wird und dass man genug Platz für alle notwendigen Gegenstände hat.
  • Notwendige Ausrüstung: Es ist wichtig, das Fahrzeug mit notwendiger Ausrüstung auszustatten, wie z.B. Ersatzreifen, Werkzeug, Ersatzbatterie, Warndreiecke, Feuerlöscher, etc.
  • Essen und Wasser: Es ist wichtig, genug, Wasser und Verpflegung für unvorhergesehene Situationen im Fahrzeug zu haben, insbesondere wenn man durch ländliche Gebiete reist.
  • Erste Hilfe: Es ist ratsam, eine Erste-Hilfe-Ausrüstung im Fahrzeug zu haben, um im Notfall schnell handeln zu können.
  • Navigation und Kommunikation: Es ist wichtig, eine zuverlässige Navigation und Kommunikation im Fahrzeug zu haben, um sich in unbekannten Gebieten orientieren zu können und im Notfall Hilfe rufen zu können.
  • Persönliche Gegenstände: Es ist wichtig, ausreichende Kleidung, Hygieneartikel und Medikamente im Fahrzeug zu haben, falls man länger unterwegs ist.

Für die Beladung eines Fahrzeugs im Hinblick auf Gewicht gelten drei goldene Regeln:

  1. So wenig wie möglich
  2. So tief wie möglich
  3. Zwischen den Achsen

WICHTIG: Alles immer “Pistensicher” verpacken, sodass die Ausrüstungsgegenstände nicht durch das Rütteln beschädigt werden kann.

Liste und Gewicht als Beispiel Toyota HZJ

Leergewicht 2,24 t – zulässige Gesamtgewicht 3,2 t – Zuladung 960 kg
Maximale Zuladung:

200 Liter Diesel (200 kg inkl. Tank)
60 Liter Brauchwasser (65 kg inkl. Kanister)
40 Liter Trinkwasser (45 kg inkl. Kanister)
Dachzelt und Dachgepäckträger (60 kg)
2 Reserveräder (20 kg inkl. Halterungen)
Fahrzeug Ersatz-Verschleißteile (80 kg inkl. Flüssigkeiten)
Bergung (40 kg inkl. Winde, Hi-lift und Seile)
Kühlbox und Zweitbatterie (40 kg)
Sandbleche (30 kg inkl. Halterungen)
Ausbauten (40 kg inkl. Kisten und Boxen)
Camping (80 kg)

Macht zusammen 700 kg

Plus zwei Personen (150) kg
Kleidung, Waschzeug, Laptop, Bücher usw. (zweimal 50 kg zusammen 100 kg)

Gesamt 950 kg oder fast eine Tonne. Wie jeder Geländewagenfahrer weiß, zählt im Gelände jedes Kilo Gewicht. Man tut sich so viel leichter, wenn das Fahrzeug nicht bis zur maximal Obergrenze beladen ist.

Man sollte immer so packen, dass alle Kisten und Behälter ganz voll sind. Damit verhindert man Materialbewegungen, welche die Ausrüstungsgegenstände durch das permanente Rütteln, beschädigen. Ausrüstungsgegenstände, die durch den Transport beschädigt wurden hätte man überhaupt nicht mitnehmen müssen und hätten Platz, Gewicht und dadurch auch Kraftstoff gespart.

Dachgepäckträger nicht überlasten

Reicht der Stauraum im Fahrzeuginneren nicht, sind Dachgepäckträger eine sinnvolle Alternative. Wenn man nicht im Besitz eines Hubdaches ist, befindet sich auf dem Dach meist sowieso schon das Dachzelt. Dabei unbedingt darauf achten, dass die zulässige Dachlast nicht zu weit überschritten wird. Das gilt auch für den Dachträger selbst: Er sollte für die Dachlast geeignet sein und nicht überlastet werden. Die Befestigungen von Dachgepäckträgern können sich während der Fahrt lockern und müssen regelmäßig überprüft werden.

Größtenteils ist das Fahrzeug gerade am Anfang einer großen Tour durch die Betankung von großen Mengen Treibstoff und Wasser überladen. Die Fahreigenschaften ändern sich dadurch und der Bremsweg wird länger.

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