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iOverlander – Die weltweite Camping Datenbank

iOverlander ist ein kostenloses Camping- und Übernachtungsverzeichnis für all jene die mit Ihrem eigene Fahrzeug auf der Welt unterwegs sind. Aber iOverlander kann noch viel mehr. Mit der Kostenlosen Android, oder iPhone App kann man all diese Informationen Offline ganz einfach mitnehmen. iOverlander zeigt die genauen GPS Daten über Campingplätze, Campsites, Wild-Camp-Spots und Stellplätze an. Diese Informationen beinhalten alles wichtige wie Stromanschluss, Wasser, Duschen, WC, Wifi, Restaurant und Größe des Fahrzeuges.

iOverlander lebt von seiner Community. Jeder kann mitmachen. Entweder traditionell auf der Webseite oder ganz komfortabel mit der APP auf dem Mobiltelefon oder Tablet. Dazu kann man Fotos, Informationen und Beschreibung offline in der App eingeben. Sobald man dann wieder Internet hat, werden die Informationen an den Server übertragen. Die für Selbstfahrer einzigartige Datenbank ist ein gemeinnütziges Projekt und die Daten werden auch nicht kommerziell verwertet.

iOverland
So einfach trägt man neue Orte ein oder aktualsiert bestehende Einträge

  1. Gehen Sie auf die Check-in oder Add New Place Seite.
  2. Geben Sie die GPS-Koordinaten am Anfang der Seite ein, oder navigieren Sie auf der Karte zu dem gewünschten Ort. Klicken Sie auf den“Add New Place“ Button.
  3. Geben Sie alle Details ein und klicken Sie auf „Send“.
  4. Wenn Sie eine größerer Anzahl von Orten hinzufügen möchten dann sollten Sie den „Bulk“ Import wählen.[wonderplugin_slider id=“10″]

Fazit: Eine klasse Informationsseite für alle Individualisten die es nicht zu hause hält.

iOverlander-Website:  http://ioverlander.com
iOverlander- facebook: https://www.facebook.com/ioverlander
iOverlander App GooglePlay (Kostenlos)
iOverlander im iTunes Store
(Kostenlos)

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KAZA Visum südliche Afrika

KAZA-Visum-AfrikaAb dem 1. Dezember 2014 benötigen Reisende aus Deutschland keine seperaten Visa für Sambia und Simbabwe. Das neue „KAZA Visum“ (KAZA = Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area) gilt dann in beiden Ländern sowie für Tages-Ausflüge nach Botswana im Kazungula-Grenzgebiet.

Das Visum erlaubt Aufenthalte bis zu 30 Tagen und ist für 50 US-Dollar unter anderem an den Flughäfen in Lusaka, Harare, Livingston und Victoria Falls sowie an den Grenzübergängen bei den Victoria-Fällen erhältlich. Die neue Regelung ist ein Pilotprojekt und gilt für Reisende aus über 40 Nationen, darunter auch Österreich, Frankreich, Großbritannien, Polen und die Schweiz. Als nächstes soll das gemeinsame Visum auch in Botswana, Angola und Namibia eingeführt werden. Nach Informationen des Zambia Tourism Board ist damit im Sommer nächsten Jahres zu rechnen.

KAZA_Visum

Kosten

KAZA Visum (KAZA = Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area) für Sambia und Simbabwe: 50 US$ (für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen).

Erhältlich ist das Visum an folgenden Grenzen in Sambia: Flughafen Lusaka, Flughafen Livingstone, Livingstone/Victoria Falls Grenzposten, Kazungula. Und in Simbabwe ist es an diesen Grenzen erhältlich: Flughafen Harare, Flughafen Victoria Falls, Livingstone/Victoria Falls Grenzposten, Kazungula.

Normale Visagebüren im Vergleich

Sambia

Die Gebühren für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) betragen für deutsche Staatsangehörige USD 50. Für eine zweifache Einreise (Double Entry) fallen Visagebühren in Höhe von USD 80 an. Mehrfacheinreisen (Multiple Entry) werden am Flughafen nicht ausgestellt, können aber nach Einreise bei den örtlichen Büros der Einwanderungsbehörde beantragt werden. Seit November 2008 wieder erhältlich ist das insbesondere bei Tagesausflügen von Victoria Falls (Simbabwe) nach Livingstone (Sambia) ausgestellte Tagesvisum („Day Tripper Visa“), das eine Gültigkeit von 24 Stunden hat. Die Gebühren hierfür betragen USD 20.

Simbabwe

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Simbabwe ein Visum. Dieses wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls sowie an den Grenzübergängen erteilt. Hierbei ist eine Gebühr von USD 30,– (eine Einreise) bzw. USD 45,– (zwei Einreisen) in Devisen bar zu entrichten. Ein 6 Monate gültiges Visum mit mehreren Einreisen kostet USD 55,–.

Quelle: Auswaertiges Amt

Über die Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area

Das grenzüberschreitende Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA TFCA)  Natur- und Landschaftsschutzgebiet liegt im südlichen Teil Afrikas. Der Park umfasst eine Fläche von 444.000 km² und ist nach dem Nordost-Grönland-Nationalpark das zweitgrößte Schutzgebiet der Erde. Der Park umfasst Gebiete der Länder Angola, Botswana, Namibia, Sambia sowie Simbabwe. Er grenzt an eine Reihe bereits bestehender Nationalparks und Wildreservate in diesen Ländern. Der Park umfasst den Caprivizipfel in Namibia, den Chobe-Nationalpark und das Okavangodelta in Botswana, den Hwange-Nationalpark in Simbabwe sowie die Victoriafälle im Grenzgebiet zwischen Sambia und Simbabwe.

Weblinks

www.kazavisa.info

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Grenzübergang Ägypten Sudan

Ab sofort ist es nun möglich, mit dem Auto von Assuan nach Wadi Halfa zu fahren. Damit gehört die lästige Warterei auf das Schiff sowie den dazugehörigen Frachtponton der Vergangenheit an. Da die Straße über Abu Simbel führt und hier eine Nacht übernachtet wird, ergibt sich ein schöner Mehrwert. Nach mehrfachem Email Kontakt mit Mohamed Abouda in Ägypten (Assuan) funktioniert der Grenzübergang auf der Straße von Ägypten in den Sudan folgendermaßen:

Eine Woche vor Ankunft werden folgende Papiere als Kopie per Email benötigt:

  1. Kopie des Carnet (erste Seite)
  2. Kopie des Passes des Fahrers
  3. Kopie des Führerscheins des Fahrers
  4. Details (Nummer) des Ägyptischen Nummernschildes
  5. Kopie der Ägyptischen Lizenz

Sollte mehr als ein Fahrer / Person in dem Fahrzeug Reisen, dann sind von dieser Person auch Kopien des Reisepasses mitzuschicken.

Zu den Preisen hat mir Mohamed Abouda folgende Email geschrieben:

Thank you for your email. The price depends on how many vehicles. To give you an idea the cost for one small vehicle is about US$500 by road. If you need any more information please let me know.

Aber wie alles in Ägypten ist e seine Verhandlungssache.

Die Kontakt Daten sind:

Mohamed Abouda
00 20 1225 111 968 (von außerhalb Ägyptens)
oder 01225 111 968 oder 01011 181 151 (von innerhalb Ägyptens)
Email: nilfeluka@hotmail.com
http://ferryaswanwadihalfa.wordpress.com

Elephantine Island
Aswan – box 94
Egypt

Mohamed Abouda kann auch behilflich sein bei der Buchung der Fähre und/oder des Pontons. Auch für alle weiteren Papierangelegenheiten ist er ein nützlicher Helfer. Er weist noch einmal nachdrücklich darauf hin, dass man das Sudan Visum unbedingt in Kairo besorgen sollte, da es nicht immer in Assuan erhältlich ist und man ohne Visum keine Fährticket oder die Sondergenehmigung für die Straße in den Sudan bekommt.

Weitere wichtige Adressen in Assuan sind:

Traffic Court GPS: N 24 03.702  E 032 53.167  (Police Clearance für Ägypten)
Traffic Police Station GPS: N 24 05.024′ E 032 54.502 (Rückgabe der Nummerschilder)
The High Dam Port GPS: N. 23 58.223 E. 32 53.755 (Hafen)
Sudanesisches Konsulat in Assuan: N 24 6.324 , E 32 54.168

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Grenze Ägypten Sudan

Seit den Grenzstreitigkeiten zwischen Ägypten und dem Sudan, die nun seit vielen Jahren andauern, ist die einzige Verbindung zwischen diesen beiden Ländern eine Personenfähre. Diese Fähre fährt einmal pro Woche. Immer montags von Assuan (Ägypten) nach Waldi Halfa (Sudan) und immer mittwochs von Wadi Halfa nach Assuan. Auf der Fähre werden Passagiere, sowie Motorräder und Fahrräder transportiert. Größere Fahrzeuge wie Autos und Lastwagen werden auf einem separaten Ponton befördert. Dieser fährt in aller Regel am Sonntag von Assuan nach Wadi Halfa und dann am Dienstag von Wadi Halfa nach Assuan. (Kann aber auch mal 5 oder mehr Tage brauchen).

Die Preise sind nicht billig und belaufen sich auf:

Erste Klasse Kabine: 500.00 LE pro Bett und Person
Zweite Klasse Sitz: 322 LE
Halber Preis für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren.

Der Preis für Fahrzeuge:

Fahrrad: 51 LE
Motorrad: 253 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von weniger als 5 Meter : 2012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 5 bis 6 Metern: 3012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 6 bis 8 Metern: 5120 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 8 bis 10 Metern: 10.012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als 10 Metern: 13012 LE

Das Fährbüro der Nile Valley Cooperation in Assuan (GPS Koordinaten N 24 05.947 E 32 53.978) ist der erste Anlaufpunkt für ein Fährticket.

Nile Valley Cooperation
Nile Street Aswan
Mob : 002 /0183160926
Telfax :002/2303348
E-Mail : takourny@ gmail.com
www.takourny.free-boards.net

Weitere wichtige Adressen in Assuan sind:

Traffic Court GPS: N 24 03.702  E 032 53.167  (Police Clearance für Ägypten)
Traffic Police Station GPS: N 24 05.024′ E 032 54.502 (Rückgabe der Nummerschilder)
The High Dam Port GPS: N. 23 58.223 E. 32 53.755 (Hafen)
Sudanesisches Konsulat in Assuan: N 24 6.324 , E 32 54.168

Nach Aussagen der Nile Valley Cooperation kann man die Nummerschilder auch direkt beim Hafen abgeben. Damit erspart man sich die Polizeieskorte zum Hafen. Das spart Geld und auf jeden Fall Zeit. Ansonsten sind die Informationen, die man von der Nile Valley Cooperation erhält meist mehr als mangelhaft. Jeder versucht ein große Geheimniss aus allen möglichen und unmöglichen Informationen zu machen. So ist eine sichere Buchung, auch wenn man den ganzen Ponton bucht, auf keinen Fall garantiert.

Straßenverbindung Ägypten – Sudan

Nachdem die Sudanesen schon vor einiger Zeit, die Straße Richtung Norden bis fast zur Ägyptischen Grenze fertiggestellt haben, haben nun die Ägypter nachgezogen und die Straße bis kurz vor die Grenze des Sudans fertiggebaut. Die Straße verläuft dann von Gustul in Ägypten nach Wadi Halfa im Sudan. In Zukunft wird sich die neue Straße auf der östlichen Nielseite befinden.

Nach Aussagen des Sudanesischen Konsuls in Assuan sowie verschiedenen anderen Quellen in Assuan fehlen nur noch etwa zehn Meter zur Straßenfertigstellung. Allerdings ist nicht die Fertigstellung der Straße das Problem, sondern, die Ägyptische Regierung weiß noch nicht, wie sie den Grenzverkehr abfertigen soll. Im Zuge der jetzigen Umbrüche in der Ägyptischen  Politik gibt es zwei Szenarien. Erstens: Es passiert erst einmal nichts mehr, da sich keiner dafür verantwortlich fühlt und das Geschäft mit der Fährverbindung außerdem äußerst lukrativ ist. Zweitens: Es wird sich in der allernächsten Zeit etwas tun und so Gott will, wird dann endlich dieses Nadelöhr auf der Kairo – Kapstadt Route wegfallen.

UPDATE: Am 4. 12. 2011 habn wir einen Ägptischen Reiseleiter getroffen, welcher mit dem Auto von Assuan nach Wadi Halfa gefahren ist. Er hat berichtet, das ein Teil der Strasse zwar noch fehle, man dies aber auch mit einem 4×2 Auto Fahren kann. Diese Informationen sind noch mit Vorsicht zu geniessen, da wir noch nicht mit der organisation, für welche er tätig ist, kontaktiert haben.

Rami Siag von Siag Travel schrieb folgendes:

Yes we traveled from Egypt to Sudan by road from Arkin check point, we have got special permission from both side Egyptian and Sudanes. I am now in Khartoum discussing our crossing back to Egypt from Halaib.

Rami Siag, Siag Travel web: www.siagtravelegypt.com

Grenzübergang Ägypten Sudan bei Arkin

grenze_aegypten_sudan

UPDATE: 22.05.2013. Die Daily News Egypt schreibt: Land port on Egypt-Sudan border to be completed by Jan 2014. Hatim Abd al-Latif, Egypt’s minister of transportation, said that a land port currently being constructed near the town of Qastal on the Egyptian-Sudanese border will be completed by January 2014. http://goo.gl/COA62

Grenze ist jetzt offen Grenzübergang Ägypten Sudan

Informationen zum Sudan Visum

Das Sudan Visum ist am einfachsten in Assuan zu bekommen. Dort muss man sich zunächst registrieren und kann dann, sobald alle Papiere gesichtet wurden (dauert ca. 7 Tage) zur eigentlichen Antragstellung persönlch vorbeikommen. Die Deutsche Botschaft in Kairo stellt für den Sudan im Moment kein Empfehlungsschreiben aus, da es für den Sudan eine Teilreisewarnung gibt. In Assuan bekommt man aber gegen eine Gebühr von 50 US Dollar (Kostet in Kairo 100 US Dollar) das Sudan Visum auch ohne dieses Empfehlungsschreiben. In den Antragsunterlagen steht, dass auch eine Firma als Leumund fungieren kann. So kann man sich vor Abfahrt ein solches Schreiben in Deutschland sicherheitshalber besorgen. Ansonsten haben wir auch von anderen Deutschen Reisenden gehört, dass es trotz Fehlen diese Empfehlungsschreibens keinerlei Probleme gab.

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Trying to kill the Toyota

Die Jungs von TopGear versuchen in dieser Sendung einen Toyota Hilux zu zerstören. Dabei sind sie nicht zimperlich und lassen Ihn nicht nur 5 Stunden komplett im Meer versenken, sondern zünden den Toyota nach einer ganzen Reihe von Demolierungsversuchen auch noch an.
Wie das ganze ausgeht wird an dieser Stelle noch nicht verraten.
Aber schaut es Euch selber an.

 

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Turkanasee Route

Wer bei der Grenzüberquerung von Äthiopien nach Kenia nicht über die Hauptgrenze bei Moyale einreisen möchte, dem bleibt nur die Route über Arba Minch, Konso, Woyto, Turmi, Dassanech, Illeret und dann weiter in den Süden bis nach Loiyangalani. Diese Strecke ist jedoch nicht einfach zu bewältigen. Sandige Flussbetten und unwegsame, steinige, steile Pisten wollen geschafft werden. Wer diese Mühe auf sich nimmt, wird mit einer grandiosen Landschaft, freundlichen Einheimischen und einer der letzten, unberührten afrikanischen Landschaften belohnt.

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Es sollte bedacht werden, dass diese Strecke sehr einsam ist und es nur an einigen Punkten Frischwasser gibt. Die Treibstoffversorgung ist nur in Form von Schwarzmarkt-Einkäufen gesichert. Deshalb sollte diese Strecke nicht alleine gefahren werden. Zumindest sollte man jemanden darüber informieren, wann man sich in etwa wo aufhält.

Von Addis Abeba kommend, sollte man sich auf jeden Fall schon vorab das Visum bei der Kenianischen Botschaft (GPS Koordinaten: N9 01.945 E38 46.994) in Addis Abeba holen. Gegen 50 US Dollar wir dieses meist innerhalb von zwei Tagen ausgestellt. Da es auf Äthiopischer Seite in Dassanech zwar einen Grenzposten, aber immer noch keinen Zoll gibt, kann man das Carnet De Passage in Addis Abeba ausstempeln lassen. Dies wird bei der Customs and Road Authority erledigt. Die Koordinaten in Tracks4Africa (GPS Koordinaten N8 59.703 E38 45.596) sind falsch. Die richtigen Koordinaten sind: N9 00.874 E38 47.969. Das Personal ist sehr hilfsbereit und das ganze Prozedere dauert nur 15 Minute und kostet nicht einen Birr. Da die Comessa Yellow Card im Sudan nur für maximal drei Monate zu einem sagenhaft teuren Preis ausgestellt wird, lohnt es sich, die Comessa Yellow Card in Addis Abeba zu besorgen. Diese ist hier zu bekommen: (GPS Koordinaten N15 35.851 E32 31.624). Wer sein Zelt bei Wims aufgeschlagen hat, erreicht das Comessa Gebäude in fünf Minuten zu Fuß. Apropos Wims (GPS Koordinaten N9 00.589 E38 45.318), das ist ein idealer und angenehmer Platz, um einige Tage in Addis auszuspannen: Treffpunkt aller Overlander, günstiges Campen, gutes Essen und eine heiße Dusche sind nur der Anfang. Mit Reparaturgrube für einen Ölwechsel, kaltem frisch gezapftem Bier und allen möglichen und unmöglichen Informationen steht das freundliche Personal jederzeit zur Seite. Oftmals trifft man hier andere Overlander, mit denen man die Turkana See Route zusammen in Angriff nehmen kann.

Ausgeschlafen, eingekauft und mit frischem Geld aus dem Automaten (weiter südlich gibt es keine Möglichkeit mehr Geld via ATM zu bekommen) geht es dann weiter Richtung Süden. Die sehr gute Teerstraße zuerst Richtung Westen auf der Nummer 7 bis Alemgena und dann weiter auf der Nummer 9 Richtung Süden. Über Soda geht weiter nach Arab Minch wo es die letzten einigermaßen zuverlässigen Tankstellen vor dem Omo Valley gibt. Diesel ist meist verfügbar, Benzin hingegen größtenteils nicht. Hier auf jeden Fall auffüllen, da es auf den nächsten 900 Kilometern keine sichere Treibstoffversorgung gibt und ein Großteil der Strecke Off- Road und Tiefsand ist. Zwar gibt es in Konso eine Tankstelle, doch nicht immer ist hier Treibstoff zu bekommen. In Konso gibt es eine sehr schicke Lodge, die auch Camping anbietet (GPS Koordinaten N5 20.002 E37 25.794). Von Konso geht es via Woyto, Turmi, weiter nach Dassanech. In Turmi gibt es eine sehr schöne Campsite direkt am Fluss (GPS Koordinaten N4 58.554 E36 30.941). Hier gibt es auch eine Wasserpumpe, mit der alle Kanister noch einmal aufgefüllt werden können. In Turmi kann man auch den „Hammer“, den lokal ansässigen Menschen begegnen, der sehr sehenswert ist. Weiter geht es von Turmi nach Dassanech ( liegt direkt am Omo River). Dort wird das Äthiopische Visa ausgestempelt. Von hier geht es 20 Kilometer zurück und dann rechts ab Richtung Kenia. Man wird dann noch zweimal von Polizeiposten kontrolliert ( GPS Koordinaten N4 41.377 E36 10.617  und N4 39.080 E36 11.832) und ist, ohne dass man es gemerkt hat in Kenia. In Banyafort (GPS Koordinaten N4 26.069 E36 13.872) meldet man sich bei der Police Post in Ileret (GPS Koordinaten N4 18.740 E36 13.645). Hier wird man nur registriert und bekommt keinen Stempel in den Pass. Der Stempel muss in Nairobi abgeholt werden. Weiter geht es einmal rund um den Sibiloi National Park. Wer durchfahren möchte, zahlt am Ende 20 USD pro Person und noch einmal 300 KSH für das Fahrzeug. Wer außen herum fahren möchte, fährt bis Derate (GPS Koordinaten N3 51.035 E36 31.189) Hier gib es auch einen Brunnen mit Trinkwasser. Dann sollte jedoch nicht weiter Richtung Süden gefahren werden, sondern die Straße über El Bes, North Horr (GPS Koordinaten N3 19.258 E37 04.361) und weiter über die C77 über Gusi/Gas Village nach Loiyangalani. Wir sind die Straße weiter einmal rund um den Nationalpark gefahren. Kurz vor dem Gate sind wir über den versteinerten Wald, über die Berge und durch ein Flusstal aus dem Park herausgefahren. Das war aber extremes Offroad-Fahren!

Danach sind wir direkt am See entlanggefahren. Freundliche Menschen eine atemberaubende Landschaft, Lagerfeuer, Buschdusche und tagsüber angenehme 43 Grad im Schatten (Januar), lassen ein richtiges Afrika-Feeling aufkommen. Die erste vernünftige Campsite ist in Loiyangalani. Palm Shade Camp (GPS Koordinaten N2 45.385 E36 43.258). Saubere Duschen, kaltes Bier und relaxen unter hohen Bäumen und Palmen, schaffen einen kleinen Ausgleich für die Anstrengungen der letzten Tage. In Loiyangalani gibt es ein paar kleinere Läden, wo das nötigste eingekauft werden kann. Je nachdem ob der Versorgungslastwagen es gerade bis dahin geschafft hat. Von Loiyangalani geht es weiter auf der C77 Richtung Süden bis man bei (GPS Koordinaten N2 17.050 E36 53.036) ostwärts Richtung Marsabit abbiegt. Oder man fährt weiter Richtung Süden bis Maralal. In beiden Ortschaften gibt es Treibstoff sowie eine Bank mit ATM. Von hier bietet es sich an, den Samburu Nationalpark (70 US Dollar pro Tag und Person!) sowie den Mount Kenia (250 USD pro Person) zu besuchen. In Nairobi angekommen geht man zum Ministry of Home Affairs (GPS Koordinaten S1 17.294 E36 49.466) für den Stempel im Pass.

Turkanasee Route (Unsere Empfehlung)

Von Turmi über Omorate, Dashnech, Hado, Banyafort, Ileret, Derate Post (Wasser aus Brunnen), Komote, Loiyangalani nach Maralal. Diese Route geht einmal rund um den Sibiloi National Park. am Ende muss man allerdings trotzdem die Parkgebühren bezahlen. Südlich des Parks geht die Strecke größtenteils direkt am See entlang. sehr einsam aber wunderschön. Wer sich die Parkgebühren sparen möchte, fährt beim Derate Post weiter Richtung North Horr, Gusi/Gas village nach Loiyangalani.

Turmi to Maralal – GPX daten für Garmin

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Eine Seefahrt die ist lustig…

Beginn der Reise von Stuttgart über die Alpen nach Venedig. Weiter nach Monfalcone und mit dem Frachtschiff über Zypern nach Israel. Oder die Frage, warum um alles in der Welt muss man einmal um die halbe Erde fahren?

Rudyard Kipling sagte einmal: „Es gibt zwei Sorten von Männern und Frauen,  diejenigen die zu Hause bleiben. Und die anderen.“ In den letzten Tagen vor der Abfahrt, haben wir uns öfter gefragt, ob man denn nicht einfach zu Hause hätte  bleiben können. Ob so eine Reise den ganzen Stress, die ganze Arbeit und Vorbereitungszeit wert ist. Und jetzt, eine Woche später können wir nur sagen, sie ist es wert. Jeder Tag, jede Minute und jede neue Erfahrung bestätigen uns das.

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Rückblick: Am 1. Oktober, wie geplant, haben wir uns von Stuttgart Richtung Italien aufgemacht. Beladen mit Sack und Pack, ging es über die Alpen, nach Südtirol, wo wir ein paar wundervolle Tage verbracht haben. Am 5. Oktober ging es dann weiter nach Venedig. Dort angekommen, haben wir die beiden  Eidgenossen Tanja und Cederic getroffen, die auch auf dem Weg nach Cape Town sind. www.sanduku.ch

Die beiden Tage in Venedig waren ausgesprochen schön und wir wurden von einem warmen Spätsommerwetter verwöhnt. Und fast könnte man sagen, Venedig ist ein romantischer, wunderschöner Ort, wenn man es schafft, geflissentlich über die tausend und abertausend von amerikanischen, asiatischen und anderen Touristen hinwegzusehen.
Weiter ging es am 7. Oktober von Venedig in das 130 km entfernte Monfalcone. Der Tag begann mit einem eiskalten Regenschauer und die Temperaturen sanken merklich. Die Fahrt im Konvoi mit Tanja und Cerderic wurde begleitet von sintflutartigen Regenfällen. In Monfalcone, das seit dem zwanzigsten Jahrhundert für seine großen Werften bekannt ist, ging es problemlos durch den Zoll und direkt auf das Frachtschiff „Spees“, welches zur Grimaldi Group gehört.

[slidepress gallery=’from-germany-to-israel‘]

An dieser Stelle ein paar Dinge zum Reisen auf Frachtschiffen. Frachtschiffreisen sind nicht zu verwechseln mit einer normalen Fähre oder gar einem Kreuzfahrtschiff. Konnte man früher auf einem Schiff anheuern, um so kostengünstig von einem Kontinent zum anderen zu gelangen, ist dies mittlerweile fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dafür kann man sich, für gutes Geld, einen Platz auf einem Frachtschiff kaufen. Der Hintergrund ist der, dass in den Zeiten vor Satellitennavigation und weltweiter Datenkommunikation deutlich weniger Personal auf einem Schiff benötigt wird, als dies damals der Fall war.  Das hat somit zur Folge, dass nun eine begrenzte Anzahl von Kabinen für Passagiere zur Verfügung steht. Aber eigentlich sind die Passagiere nur Beiwerk in der riesigen Maschinerie eines solchen Schiffes. Neben allen möglichen und sonderbaren Fahrzeugen hat unser Frachtschiff, (zusätzlich zu unseren Landcruisern) noch 3300 weitere Neufahrzeuge, sowie einige andere Passagiere an Bord. Da sind z.B. Tessa und Giora. Sie Engländerin, er Israeli, seit fünfzig Jahren verheiratet. Tessa und Giora sind nicht etwa auf dem Schiff um eine besonders aufregende Reise auf einem Frachtschiff zu machen. Nein, Tessa hat mit fünfundzwanzig Jahren beschlossen, nie wieder in ein Flugzeug zu steigen. Und so haben wir in den folgenden Tagen einen Fundus für lustige, aufregende und spannende Reisegeschichten, fernab von Flughäfen und Jetset, bekommen. Die beiden sind zum Beispiel drei Wochen lang von Hongkong nach San Francisco auf einem Frachtschiff gefahren. An sich wäre das eine schöne Strecke gewesen. Jedoch steckte das Schiff auf der ganzen Fahrt in extrem starkem Nebel, so dass nicht einmal die Reling des Frachtschiffes erkannt werden konnte.
Wir erfahren unter anderem auch viele Dinge über Israel, über Ihre Zeit in einem Kibbuz, über die politischen Schwierigkeiten und über den Wandel der kontinuierlich stattfindet. Und so wird jede Malzeit an Board zu einer anregenden und informativen Angelegenheit.

Der siebte und letzte Passagier an Board ist Daniel. Er kommt aus Bern, ist Freelancer und Lebenskünstler. Unterwegs ist er mit seinem Mitsubishi mit Anhänger. Er hat das Projekt „Rider 4 Africa“ (www.ride4africa.ch)auf die Beine gestellt und ist auf dem Weg nach Kairo, um dort Motorräder zusammen zu bauen. Diese werden dann dort gebucht und nach einer langen Fahrt durch Afrika mit Endziel Swasiland an das Rote Kreuz verschenkt.

Wir waren sechs Tage an Board,  haben die Kykladen passiert und haben kurz in Limassol, Zypern geankert. Dort wurden noch einmal Autos verladen, bevor wir die letzten zwölf Stunden nach Ashdod, Israel übergesetzt sind. Während der Fahrt hatten wir viel Zeit zur Erholung, da unser Aktionsradius auf 150 m beschränkt war, was nicht gerade viel Platz ist, um etwas zu unternehmen. Das Schiff wiegt einen in eine Trägheit, aus der man sich nur schwer befreien kann.
Aber es blieb viel Zeit. Zeit für Gedanken, Zeit für gute Ideen und lange Gespräche. So fernab von Internet und Handyempfang entdeckt man auf einmal wieder Dinge, die in einem normalen Alltag nur allzuleicht verloren gehen. Und vielleicht ist das der Sinn einer solchen Reise – sich zu besinnen auf die wirklich wichtigen Werte, sich frei von seinen Alltagssorgen und Problemen zu machen und wieder Zeit zu haben, Geschichten und Gedanken zu erzählen und zuzuhören.

Morgen geht es zu dem berühmt berüchtigten Zoll nach Israel. Davon werden wir beim nächsten Mal berichten.

Highlights:

  • Als Passagier auf einem Frachtschiff zu reisen.
  • Abends (und nachmittags) in den Schlaf gewogen zu werden.
  • Dreimal am Tag fürstlich verköstigt zu werden.
  • Zeit für Gedanken, gute Ideen und lange Gespräche
  • Keinen Handyempfang oder Internet zu haben.

 

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Buschtaxi

Vor einem Jahr haben wir angefangen uns zu überlegen, welches Fahrzeug wohl das Beste waere, um damit einmal quer durch Afrika zu fahren. Dabei waren die wichtigsten Kriterien: Zuverlässigkeit, Ersatzteilversorgung, Beladung und Preis. Wir hatten das große Glück, nach viermonatiger Suche, einen Landcruiser HZJ 78 zu ergattern, mit annehmbarem Kilometerstand und in einem super Zustand. Jetzt haben wir einen gelben Landcruiser und neue Freunde gewonnen (die uns den Landcruiser verkauft haben).

Und so wie er dann dastand war er eigentlich schon fast reisefertig. Die zwei Tanks zu je 90 Liter Diesel und zwei Reservekanistern mit zusammen 40 Litern (gesamt 220 Liter) sind, wenn man nicht gerade Trans-Sahara fahren möchte, mehr als ausreichend. Die vordere Seite, des mit fast fünf Metern langen Buschtaxis, wird von einer massiven Bullbar (von der Firma ARB) geschützt. Das ist nicht nur hilfreich bei Unfällen mit Tieren, man kann auch prima drauf sitzen. Die Scheinwerfer haben eine zusätzliche Abdeckung aus steinschlagfestem Acrylglas.

Wir haben uns gegen eine Seilwinde entschieden. Obwohl eine Seilwinde super off-road-mäßig aussieht, zieht man doch in aller Regel mit dieser Winde fast immer nur andere, havarierte Fahrzeuge aus dem Dreck. Sperrdifferential und Sandbleche sind uns in diesem Fall Sicherheit genug. Zudem sind es immerhin knapp 30 Kilo, die man vorne an dem Fahrzeug spart und die meiste Zeit nur spazieren fahren wuerde.
Die Überlegung die Motorhaube mit Alu-Tränenblech zu verkleiden, damit man sie begehen kann, haben wir aufgegeben. Die Bleche blenden so stark, dass es bei grellem Sonnenlicht wirklich anstrengend ist, etwas zu erkennen.

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Unter der Haube des Landcruisers HZJ 78 arbeitet ein 4,2 Liter Sechszylinder-Diesel, der, Serienmäßig 130 PS auf die Straße bringt. Zusätzlich dazu haben wir einen Turbo welcher noch einmal moderate 30 PS zusätzlich liefert. Die einzigen Veränderungen im Motorraum sind ein Öldruckmesser und ein vollautomatisches Batterie-Ladesystem (Sterling ProSplit) für die Kompressorkühlbox und die Zusatzbeleuchtung. Die Luft zum Atmen erhält der Motor durch einen Schnorchel mit Zyklonfilter.
Hinter der Motorhaube kommt dann die Fahrerkabine mit dem einzigen elektronischen Bauteil – dem Autoradio. Dieses hat einen USB Anschluss und vor allem einen MW LW Empfang für die Sender der Deutschen Welle, BBC World und Voice of America, die in Afrika nur über MW und LW ausgestrahlt werden. Die Sitze sind mit einem Stoffüberzug bezogen.  Damit endet auch schon der Luxus. Hinter dem Beifahrersitz befindet sich der 40 Liter Engel Kompressorkühlschrank und darunter die zusätzliche AGM Batterie, die über die Lichtmaschine geladen wird. Hinter dem Fahrersitz befinden sich drei 20 Liter Wasserkanister. Wir haben uns gegen einen großen Tank entschieden, da man unterwegs immer verschiedene Wasserqualitäten bekommt. Somit muss man nicht leckeres Quellwasser mit chlorigem Leitungswasser mischen. Ansonsten kann man fast ueberall Wasser in Flaschen kaufen. Im hinteren Teil des Fahrzeuges befinden sich zwei Podeste unter denen verschiedene Boxen mit Medikamenten, Ersatzteilen, usw. untergebracht sind. Darüber befinden sich die Alu- Kisten für persönliche Dinge, die Elektronikkiste, die Küchenkiste sowie Stauraum und Kisten für Lebensmittel. Beleuchtet wird das ganze mit verschiedenen Warmtone- SMD Leuchten, welche von der Zusatzbatterie gespeist werden. Hinten in der Türe ist die Schaufel und das Beil, sowie ein Wasserkanister zum Händewaschen und ein ausklappbarer Tisch.

Die Oberkante des 2,10 Meter  hohen Buschtaxis wird von einem „Front Runner“ Alu- Dachträger bedeckt, der eine Länge von 2,80 Metern hat. Auf dem hinteren Teil des Dachträgers befindet sich das Holowing Moon Stargazer Dachzelt, davor zwei stabile Kisten aus Alu-Tränenblech, zwei Reservekanister für Diesel und eine große Plastiktonne, die als Reisewaschmaschine fungiert. Hinten am Auto befindet sich einer der beiden Reservereifen, der andere ist unter dem Fahrzeug verstaut. Das Fahrzeug steht auf BF Goodrich MT Reifen.
Somit ist unser neues Zuhause für das kommende Jahr,  5 Meter lang, 2,4 Meter hoch und alles zusammen ca. drei Tonnen schwer.

Im Moment steht das Buschtaxi bei Toyota Stuttgart und bekommt noch die letzten chirurgischen Eingriffe verpasst. Wir haben jetzt die Fähre von Monfalcone (Italien) nach Ashdod (Israel) für den 6. Oktober gebucht. Und so wie es im Moment aussieht, sind zwei nette Eidgenossen Cédric + Tanja mit an Board. Ihren Blog gibt es unter http://www.sanduku.ch/ zu entdecken.

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Fähre Europa – Afrika Ostroute

Wie es im Moment aussieht, wird es immer Schwieriger die Trans-Afrika-Ostroute von Europa mit dem eigenen Fahrzeug zu erreichen. Konnte man bis vor wenigen Monaten über die Türkei, Syrien und Jordanien, auf der Überlandroute nach Ägypten reisen. So ist nach aktuellen politischen Entwicklungen dies im Moment nicht möglich. Dies betrifft ebenso die Überlandstecke Tunesien, Libyen, Ägypten, welche durch die aktuellen Kampfhandlungen in Libyen nicht befahrbar ist. Angesichts dieser Entwicklung, bleiben nur noch Fähren oder Container/Frachtschiffe welche direkt von Europa nach Ägypten oder Israel fahren.


Interaktive Karte (Klicke auf Stadte und Linien für mehr Information)

Fähre Venedig (Italien) – Alexandria (Ägypten)

Bis Juni fuhr die Visemar Line auf der Route Venedig – Tartous – Alexandria – Venedig.  Aufgrund ansteigendem Frachtaufkommen wird die Ro/Pax Fähre VISEMAR ONE im Juni durch die RoRo Fähre Mv CRAGSIDE ersetzt. Durch diese Änderung wird diese Route als reine Frachtroute noch bis Ende Juni fortgeführt. Im Sommer wird die Route dann vollständig geschlossen und voraussichtlich im Oktober 2011 wieder aufgenommen. Nach Anfrage bei der Vismar Line haben wir folgende Antwort erhalten.

“…the service is actually suspended up until October, when we will most certainly restart again. Fact is, that we’re still studying different plans and routes in order to revamp our line service after the break, and due to this we can’t ensure you those departure dates, nor actual confirmed rates. We kindly ask you to contact us somewhere near September, in order to have a clearer vision and, hopefully, fixed days and rates of travelling.”

Damit ist die Strecke Vendig – Alexandria im Moment sowohl für RO/RO als auch für RO/Pax geschlossen. Neue Informationen werden frühestens im September 2011 verfügbar sein. Ob es dann eine Ro/Ro oder Ro/Pax Fährverbindung wird, ist bis jetzt noch unklar.

Fähre Piräus (Griechenland) – Alexandria (Ägypten)

Nach Informationen der TRANSCAMION Schifffahrtsagentur ist die Fährverbindung von Piräus nach Alexandria eingestellt worden. Diese Verbindung wird aller Voraussicht dieses Jahr nicht mehr verfügbar sein.

Fähre Piräus (Griechenland) –Haifa (Israel)

Diese Fährverbindung ist im Moment in Betrieb. Die Fährverbindung der Salamis Lines geht von Piräus (Griechenland) über Limassol (Zypern) nach Haifa (Israel). Es handelt sich dabei um eine klassische LKW Fähre. Die Preise sind happig, aber so weit bekannt die einzige Möglichkeit von Griechenland nach Israel zu gelangen.

Info und Buchung

Salamis Lines
http://salamisinternational.com
Transcamion
Schifffahrtsagentur GmbH
Bodenseestr. 5
D – 81241 München
Montag bis Freitag 08:00 – 18:00 Uhr und Samstag 08:00 – 16:00 Uhr
unter +49-89-896073 0
http://www.transcamion.de

Fähre Monfalcone (Italien) nach Haifa und Asdod

Es gibt eine RoRo Fähre von Monfalcone nach Haifa und Asdod. Die Preise sind gewaltig. So kostet eine Innenkabine 510 €, eine AußenkabineAussenkabine 787 € pro Person in der Doppelkabine.
Fähre Salerno (Italien) nach Haifa und Asdod
Diese RoRo Fähre hat deutlich günstigere Tarife als jene von Monfalcone. So liegt die Innenkabeine bei 365 €, die Außenkabine bei 465 € pro Person in der Doppelkabine. Das Fahrzeug liegt bei 368 €.

Ein- und Ausreiseformalitäten Israel

Es gibt  die Möglichkeit, mit dem eigenen Fahrzeug von Israel nach Ägypten oder Jordanien auszureisen, zwischen dem Libanon und Israel sowie zwischen Syrien und Israel gibt es keine Grenzübergänge. Von Israel nach Jordanien  aus gibt es zwei Möglichkeiten, die Scheich-Hussein-Brücke (oder Jordan-River-Brücke) im Norden und im Süden der Wadi Araba- bzw. Yitzchak-Rabin-Grenzübergang zwischen Aqaba und Eilat. Der mittlere Übergang (die König-Hussein- oder Allenby-Brücke) zum Westjordanland kann nur zu Fuß überquert werden (außer Diplomatenfahrzeuge). Nach Israel nach Ägypten gelangt man über den Taba-Grenzübergang, der Rafa-Grenzübergang führt nach Gaza, es wird jedoch von einer solchen Einreise in den Gaza-Streifen aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Der dritte Übergang ist in Nitzana (bei Beer Sheva), welcher scheinbar nur für den Güterverkehr geöffnet ist.
Bei der Ausreise auf dem Landweg ist eine Gebühr zu entrichten. Beim Grenzübertritt an der Allenby-Bridge sind so für jede Person 167,5 NIS zu bezahlen. Diese gilt für alle Personen, die älter als 2 Jahre sind. Die Gebühr kann auch in Euro (Juni 2010: 40 EUR) oder Dollar (Juni 2010: 48 Dollar) entrichtet werden. Der Grenzübertritt nach Taba kostet 98,5 NIS, der Übertritt am Jordan kostet 98,5 NIS und am Yitzhak Rabin – Arava Terminal sind 98,5 NIS zu bezahlen. (Stand 2011).

Die Weiterreise über Jordanien nach Ägypten ist kein leichtes Unterfangen, aber machbar. Man sollte in diesem Fall zwei Reisepässe beantragen, damit man später keine Probleme mit dem israelischen Stempel bekommt.
Nach Informationen des Israelischen Tourismusbüros in Berlin sind sowohl die Grenzen nach Jordanien, wie auch wie Grenze nach Ägypten mit dem eigenen Fahrzeug passierbar. Bei der Einreise muss man die Grenzbeamten auf das Formular AL- 17.

Formular AL-17
Alle Besucher Israels, müssen bei der Einreise das Formular AL- 17 ausfüllen. Besucher, die von Israel aus eine Weiterreise in ein arabisches Land (mit Ausnahme Ägyptens und inzw. auch Jordaniens) planen,, sollten den Zollbeamten bitten, bei der Einreise nach Israel anstatt des Reisepasses das Formular AL- 17 zu stempeln.

Fahrzeug Verschiffung

Neben den klassischen RoRo Fähren gibt es die Möglichkeit, sein Fahrzeug nach Ägypten  verschiffen zu lassen. In aller Regel wird dann meist nur das Fahrzeug verschifft und man muss per Flugzeug nach Ägypten fliegen um dieses dann im Hafen (In der Regel Port Said) in Empfang zu nehmen.

Frachtschiffreisen

In den letzten Jahren sind die sogenannten Frachtschiffreisen immer beliebter geworden. So bietet die Grimaldi Lines das Fahrzeug zu verschiedenen Häfen im östlichen Mittelmeer verschiffen zu lassen und selber in nicht mehr benötigten Kabinen mitzureisen. Diese Frachtschiffreisen sind aber nicht ganz billig aber auf jeden Fall eine Interessante Alternative.

Frachtschiffreisen Route
Hamburg,  Tanger Med,  Alexandria,  Limassol,  Beirut,  Lattakia,  Mersin,  Izmir,  Alexandria,  Salerno,  Felixstowe,  Antwerpen,  Hamburg.
Kosten: Preis pro Tag ab: 98 €
http://www.hamburgsued-frachtschiffreisen.de
Frachtschiff-Reisen-Zentrum Hamburg-Süd, Reiseagentur
Hamburg Süd Reiseagentur GmbH
Abteilung: Frachtschiffreisen
Domstr. 21
20095 Hamburg
Tel.: + 49 (0)40 – 37 05 – 2559 / 2593 / 2142
Fax.: +49 (0)40 – 3765 – 9380
E-Mail: info@hamburgsued-frachtschiffreisen.de

Weitere Fähren und Möglichkeiten

Diese Informationen sind der Stand unserer Dinge. Wer weiß von anderen Fähren / Möglichkeiten? Bitte weitere Alternativen dann am besten als Kommentar unter diesen Artikel posten.

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Grenzen Syrien geschlossen

Syrien hat nach jordanischen Angaben seine Grenze zum Nachbarland geschlossen. Damit soll offenbar die Flucht syrischer Regierungsgegner nach Jordanien verhindert werden. Der Grenzübergang liegt in der Nähe der syrischen Stadt Daraa im Süden des Landes, in die syrische Soldaten am Montag mit Panzern eingerückt waren, um die anhaltenden Proteste gegen Präsident Baschar Assad niederzuschlagen. Syrien stritt ab, seine Grenze nach Jordanien geschlossen zu haben. Der Grenzverkehr laufe wie gewohnt, teilte der Leiter der syrischen Zollbehörde, Mustafa al Bukai, der Nachrichtenagentur AP mit. Zuvor war die syrische Armee mit Hunderten von Soldaten in die Stadt Daraa im Süden Syriens einmarschiert. Die Stadt ist nur wenige Kilometer von der jordanischen Grenze entfernt. Wie ein Vertreter der Opposition sagte, wurden die Soldaten von Panzern begleitet. Es seien heftige Schusswechsel zu hören gewesen.

Personen vor Ort berichten:

[quote] Heute wurde am frühen Nachmittag auch der Grenzübergang Jabir (20 km nördlich Al-Mafraq) von den Syrern geschlossen. Im Moment besteht somit mit dem eigenen Fahrzeug kein Durchkommen von Jordanien nach Syrien und weiter in die Türkei.
Wie es an der Grenze Türkei – Syrien oder Libanon – Syrien aussieht ist mir nicht bekannt. [/quote]
(Aus Amman / Jordanien)

[quote] Am Morgen waren Taxi-Fahrer noch von Amman kommend eingereist. Sie berichteten allerdings, dass Demonstranten aus Dera’a die Autobahn blockiert hatten. Vermutlich hängt die Grenzschließung auch damit zusammen.
Die Autobahn von Damaskus nach Beirut und die libanesisch-syrische Grenze waren dagegen nach Berichten von Reisenden heute nachmittag (Ostermontag) ohne Probleme passierbar. [/quote]
(Aus Amman / Jordanien)

[quote] Wollten heute von Jordanien nach Syrien einreisen und waren während der Grenzschliessung gerade beim syrischen Visa Antrag am ausfüllen. Ein Reisender, der kurz vor uns noch durch gekommen ist, kam nach kurzer Zeit völlig verstört zurück und berichtete von Kriegs ähnlichen Zuständen auf der Autobahn nach Damaskus.
Wie weit das stimmt, kann ich nicht beurteilen, aber manchmal sagen Blicke mehr als tausend Worte. [/quote]
(Aus Amman / Jordanien)

Weiterführend in der Presse

Tote bei Offensive in Syrien USA erwägen Sanktionen gegen Assad
Mit aller Gewalt will der syrische Diktator Assad die Rebellion gegen sein Regime niederschlagen. Nach der Offensive der Armee gegen Oppositionshochburgen mit vielen Toten erwägen die USA jetzt gezielte Sanktionen, auch die UN und Europa machen Druck – der Despot soll mit seiner Brachialstrategie nicht durchkommen. Sueddeutsche

Gewalt in Syrien USA prüfen Sanktionen gegen Diktator Assad
Die USA erwägen Strafen gegen Syriens Regime. Dessen Militär ist in die Oppositions-Hochburg Daraa eingerückt und feuert auf Demonstranten. Die Zahl der Toten ist unklar. Die USA erwägen jetzt „gezielte Sanktionen“ gegen Syrien. Das sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Tommy Vietor, und verurteile die brutale Gewalt gegen Demonstranten aufs Schärfste. Die USA würden eine Reihe von Optionen als Reaktion auf die Gewalt prüfen, sagte Vietor zur Onlinezeitung Politico. Einer dieser Optionen seien Sanktionen. ZEIT ONLINE

Weiterführend in Blogs

Syrien: Baath als Bollwerk gegen Terrorsimus
Während die Stimmen gegen die Assad-Regierung vor allem im Westen immer lauter werden, gibt es mittlerweile auch immer mehr Stimmen, die sich anders äußern.
www.sarsura-syrien.de

Weitere Informationen zu Syrien bei Wikipedia