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Aktuelle Reisewarnungen 29.8.2015

Aktuelle Reisewarnungen für Afrika des Auswärtige Amtes vom 29.8.2015

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Niger: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab. Das Straßennetz ist 10.000 km lang. Lediglich 800 km davon sind befestigt. Nahezu alle befestigen Straßen sind mautpflichtig. Insbesondere in der Wüste sind die in den Karten eingezeichnet Straßen meist nur Pisten, d.h. mit leeren Fässern und alten Autoreifen markierten Streifen.

 

Nigeria: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben. In den nördlichen Landesteilen Nigerias besteht ein erhöhtes Risiko gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe. Gewarnt wird daher vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, Adamawa, Bauchi, in den nördlichen Teil von Plateau State (Jos und Umgebung) sowie nach Kano, Kaduna, Katsina, Gombe, Jigawa, Zamfara, Kebbi und Sokoto. Auch vor Reisen in den Bundesstaat Kogi wird gewarnt.

 

Mali: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Von Reisen nach Mali sowie Aufenthalten jeder Art im Land wird abgeraten. Im ganzen Land bestehen hohe Sicherheitsrisiken und die Gefahr von Entführungen.

 

Ägypten: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird generell gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. Über den Nordsinai wurde der Ausnahmezustand verhängt. Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten. Von individuell organisierten und nicht von staatlichen Sicherheitskräften begleiteten Überlandfahrten im Südsinai wird abgeraten. Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel. Ägypten kann über die Grenzübergänge in Taba von Israel, Sallūm von Libyen und Qusṭul-Aschkeit vom Sudan aus erreicht werden. Die Anreise über Libyen ist aber aufgrund der gegenwärtigen politischen Bedingungen nicht empfehlenswert.

 

Kamerun: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

 

Tschad: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Vor Reisen außerhalb der Hauptstadt N´Djamena wird aufgrund der weiterhin bestehenden erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken gewarnt. Die Mobilität ist gering, da das Straßennetz sehr schlecht ist.

 

Zentralafrikanische Republik: Reisewarnung

Wegen der aktuellen schlechten Sicherheitslage und wieder aufgeflammter Rebellenkämpfe wird vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik ausdrücklich gewarnt. Auch in Bangui ist die Lage derzeit unübersichtlich, weshalb größte Vorsicht geboten ist.

 

Südsudan: Reisewarnung

Vor Reisen nach Südsudan wird gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen vor Ort wird geraten, das Land zu verlassen. Die Überlandstrassen sind überwiegend ausgebaut, weisen jedoch oftmals Straßenschäden auf. Viele Straßen, auch in der Hauptstadt Juba, sind „Dirt-Roads“, die oftmals von Felsen, Löchern und Wasser durchsetzt sind.

Burkina Faso: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

 

Somalia: Reisewarnung

Vor Reisen nach Somalia und in die Gewässer vor Somalia wird eindringlich gewarnt. Theoretisch ist die Anreise mit dem Auto aus Äthiopien oder Kenia möglich, praktisch wegen fehlender Sicherheit jedoch nicht.

 

Demokratische Republik Kongo (Teilreisewarnung)

Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt. Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden.

 

Mauretanien: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Mauretanien wird abgeraten. Vor Reisen in das Grenzgebiet zu Algerien und Mali wird ausdrücklich gewarnt. Mit weiteren terroristischen Anschlägen – auch gegen Ausländer – muss in Nouakchott und im ganzen Land gerechnet werden. Zwischen der marokkanischen Grenze und der Mauretanischen Grenze existiert noch ein Teilstück, das nicht asphaltiert ist. Die Konvoipflicht für die Westsahara ist aufgehoben, im Grenzgebiet liegen jedoch noch viele Minen, so dass die Piste nicht verlassen werden sollte.

 

Algerien: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab sowie den Grenzgebieten zu den Nachbarländern ab. Eine Reise über die anderen Nachbarstaaten Mauretanien, Niger oder Libyen ist zeitaufwendig, kann aber ein echtes Abenteuer sein.

 

Libyen: Reisewarnung

Vor Reisen nach Libyen wird gewarnt. Das Straßennetz des Landes umfasst etwa 85.000 km. Straßen führen von Tunesien, Algerien, Niger, aus dem Tschad und aus Ägypten nach Libyen.

 

Eritrea: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in das Grenzgebiet zu Äthiopien und Dschibuti, dem Anlaufen eritreischer Häfen durch Individualreisende, dem Anlaufen der Inseln des Dahlak Archipels, Einreisen auf dem Landweg. Generell wird von nicht erforderlichen Reisen nach Eritrea abgeraten. Die Grenze zwischen Eritrea und Äthiopien ist seit dem Krieg geschlossen. Die Grenzen mit den Sudan und Dschibuti sind grundsätzlich geöffnet, werden bei Problemen aber immer wieder für Wochen oder Monate geschlossen.

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden.

Quellen WikiVoyage Auswärtiges Amt ua.

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FernreiseWiki

Sinn und Zweck des FernreiseWikis ist, Informationen zusammen zu tragen und diese der Fernreise Gemeinschaft kostenfrei bereitzustellen. Jede nützliche Information welche Du hierzu beitragen kannst, hilft Anderen ihre Reise besser zu planen und unterwegs mehr zu Genießen. Das FernreiseWiki basiert wie die Wikipedia auch auf einen Wiki System. Jeder kann mitmachen. Informationen eintragen, diese verändern und mit einem Klick zu aktualisieren.
Wenn du einige Dinge über ein Land weißt, dann nimm dir ein paar Minuten Zeit und diese Informationen hier einzutragen oder zu aktualisieren.

Das FernreiseWiki ist eine Wissenssammlung von individuellen Fernreisenden. Sie enthält alle wichtigen Informationen um auf eigene Faust die Welt zu entdecken. Egal ob die Reise mit dem Motorrad, Geländewagen oder Fernreise LKW geplant ist. Die Informationen auf diesen Seiten helfen Dir Deine Reise zu planen und die Welt zu entdecken.

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FernreiseWiki enthält Informationen über:

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  • Beliebte Routen und Übernachtungen
  • Sicherheitshinweise
  • Strassenzustand und Kontrollposten
  • Navigatio und GPS Tracks und Karten
  • Langzeitparken und Werkstätten
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Trying to kill the Toyota

Die Jungs von TopGear versuchen in dieser Sendung einen Toyota Hilux zu zerstören. Dabei sind sie nicht zimperlich und lassen Ihn nicht nur 5 Stunden komplett im Meer versenken, sondern zünden den Toyota nach einer ganzen Reihe von Demolierungsversuchen auch noch an.
Wie das ganze ausgeht wird an dieser Stelle noch nicht verraten.
Aber schaut es Euch selber an.

 

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Reisen durch Syrien

Syrien ist wie die Türkei und Jordanien ein wichtiges Transitland auf einer Trans-Afrikareise. Nur über diese Länder ist es im Moment möglich die Ost -Route komplett auf dem Landweg zu fahren. Es gibt zwar die Alternative mit der Fähre nach Alexandria; diese ist aber wegen der Unruhen in Syrien heillos überbucht. Das Auswärtige Amt warnt zwar noch von Reisen durch Syrien (Stand 17. Juli 2011), gleichwohl zeichnet sich in Syrien eine Veränderung der Lage ab. Neuste Meldungen aus Syrien berichten, dass Teile der Armee zur Opposition gewechselt sind. Damit unterstützen die Streitkräfte das Assad Regime nicht mehr bedingungslos wie noch vor wenigen Wochen. Zu beobachten ist, dass sich die Opposition vor allem im Ausland formiert hat. Diese wiederum unterstützt die seit Monaten andauernden Proteste, welche nun scheinbar ein kritisches Gewicht erreicht haben.

An diesem Wochenende liefen erstmals ganze Einheiten der Syrischen Armee zu den Rebellen über. Ein Video der Opposition zeigt tanzende Menschen auf Panzern nahe der Stadt Abu Kamal an der irakischen Grenze. Es scheint, als haben die Soldaten genug von der sinnlosen Gewalt der Machthaber. Sie legten ihre Waffen nieder und brachten den Demonstranten mindestens drei Panzer als Geschenk mit.

Dies ist aber nicht das einzige Anzeichen für das Aus des Assads Regimes. Zwar hat er noch die Kontrolle über die Hauptstadt, gleichwohl demonstrierten dieses Wochenende wieder mehr als eine Million Menschen in ganz Syrien, darunter Zehntausende in den Straßen von Damaskus.

Die syrische Opposition bereitet sich auf den Sturz Assads vor. Am Wochenende trafen sich vierhundert Exilsyrer zu einem Kongress in Istanbul.

Update: 22. Juli 2011

Nach dem Freitagsgebet gab es in mehreren Städten erneut zahlreiche Kundgebungen, allein in Deir Essor und Hama kamen laut Aktivisten mehr als eine Million Menschen zusammen. Mehr als 400.000 Demonstranten auf den Platz Hurriat in Deir Essor.

Weitere Informationen:

Opposition plant Neuanfang für Syrien

Die Gegner von Syriens Präsident Assad haben bei einer Konferenz in Istanbul über Wege zu dessen Sturz beraten. Unterdessen starben 41 Menschen bei den Freitagsprotesten. (Zeit)

Syrische Soldaten desertieren

Syrische Truppen haben mit Panzerfahrzeugen die Stadt Sabadani besetzt, eine Hochburg der Protestbewegung. Die Sicherheitskräfte töteten Dutzende von Demonstranten. In einer andern Stadt schlossen sich offenbar Soldaten den Protesten an. (NZZ)

Syrian Military Soldiers side with the People in the city of Abu Kamal, Syria – 16th July 2011
(Video Youtube)

Vor Reisen nach Syrien wird derzeit gewarnt.

Deutschen in Syrien wird dringend die sofortige Ausreise empfohlen, solange dies mit kommerziellen Flügen noch möglich und sicher ist. (Auswärtiges Amt)

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Grenzen Syrien geschlossen

Syrien hat nach jordanischen Angaben seine Grenze zum Nachbarland geschlossen. Damit soll offenbar die Flucht syrischer Regierungsgegner nach Jordanien verhindert werden. Der Grenzübergang liegt in der Nähe der syrischen Stadt Daraa im Süden des Landes, in die syrische Soldaten am Montag mit Panzern eingerückt waren, um die anhaltenden Proteste gegen Präsident Baschar Assad niederzuschlagen. Syrien stritt ab, seine Grenze nach Jordanien geschlossen zu haben. Der Grenzverkehr laufe wie gewohnt, teilte der Leiter der syrischen Zollbehörde, Mustafa al Bukai, der Nachrichtenagentur AP mit. Zuvor war die syrische Armee mit Hunderten von Soldaten in die Stadt Daraa im Süden Syriens einmarschiert. Die Stadt ist nur wenige Kilometer von der jordanischen Grenze entfernt. Wie ein Vertreter der Opposition sagte, wurden die Soldaten von Panzern begleitet. Es seien heftige Schusswechsel zu hören gewesen.

Personen vor Ort berichten:

[quote] Heute wurde am frühen Nachmittag auch der Grenzübergang Jabir (20 km nördlich Al-Mafraq) von den Syrern geschlossen. Im Moment besteht somit mit dem eigenen Fahrzeug kein Durchkommen von Jordanien nach Syrien und weiter in die Türkei.
Wie es an der Grenze Türkei – Syrien oder Libanon – Syrien aussieht ist mir nicht bekannt. [/quote]
(Aus Amman / Jordanien)

[quote] Am Morgen waren Taxi-Fahrer noch von Amman kommend eingereist. Sie berichteten allerdings, dass Demonstranten aus Dera’a die Autobahn blockiert hatten. Vermutlich hängt die Grenzschließung auch damit zusammen.
Die Autobahn von Damaskus nach Beirut und die libanesisch-syrische Grenze waren dagegen nach Berichten von Reisenden heute nachmittag (Ostermontag) ohne Probleme passierbar. [/quote]
(Aus Amman / Jordanien)

[quote] Wollten heute von Jordanien nach Syrien einreisen und waren während der Grenzschliessung gerade beim syrischen Visa Antrag am ausfüllen. Ein Reisender, der kurz vor uns noch durch gekommen ist, kam nach kurzer Zeit völlig verstört zurück und berichtete von Kriegs ähnlichen Zuständen auf der Autobahn nach Damaskus.
Wie weit das stimmt, kann ich nicht beurteilen, aber manchmal sagen Blicke mehr als tausend Worte. [/quote]
(Aus Amman / Jordanien)

Weiterführend in der Presse

Tote bei Offensive in Syrien USA erwägen Sanktionen gegen Assad
Mit aller Gewalt will der syrische Diktator Assad die Rebellion gegen sein Regime niederschlagen. Nach der Offensive der Armee gegen Oppositionshochburgen mit vielen Toten erwägen die USA jetzt gezielte Sanktionen, auch die UN und Europa machen Druck – der Despot soll mit seiner Brachialstrategie nicht durchkommen. Sueddeutsche

Gewalt in Syrien USA prüfen Sanktionen gegen Diktator Assad
Die USA erwägen Strafen gegen Syriens Regime. Dessen Militär ist in die Oppositions-Hochburg Daraa eingerückt und feuert auf Demonstranten. Die Zahl der Toten ist unklar. Die USA erwägen jetzt „gezielte Sanktionen“ gegen Syrien. Das sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Tommy Vietor, und verurteile die brutale Gewalt gegen Demonstranten aufs Schärfste. Die USA würden eine Reihe von Optionen als Reaktion auf die Gewalt prüfen, sagte Vietor zur Onlinezeitung Politico. Einer dieser Optionen seien Sanktionen. ZEIT ONLINE

Weiterführend in Blogs

Syrien: Baath als Bollwerk gegen Terrorsimus
Während die Stimmen gegen die Assad-Regierung vor allem im Westen immer lauter werden, gibt es mittlerweile auch immer mehr Stimmen, die sich anders äußern.
www.sarsura-syrien.de

Weitere Informationen zu Syrien bei Wikipedia

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Lage im Südsudan

Zwischen dem 9. und 15. Januar 2011 wurde das Referendum zur Abspaltung des Südsudan durchgeführt. Die Gründung des neuen Staates im Süden des ehemaligen Sudans ist für Anfang Juli 2011 geplant. Der neue Staat wird Republic of South Sudan heissen. Die Hauptstadt wird Juba sein. Wichtige Fragen bleiben aber noch ungeklärt, wie z.B. der genaue Grenzverlauf, die Zuteilung der Region Abyei zum Norden oder zum Süden, die Aufteilung der Erdöleinnahmen sowie Status und zukünftige Rechte der Südsudanesen, die zurzeit im Norden wohnen und umgekehrt.
Im Zusammenhang mit dem Aufbau des neuen Staates und den ungelösten Fragen kann es zu politischen Spannungen kommen. Auch gewalttätige Zusammenstösse oder Ausschreitungen sind möglich.

Südsudan fordert UN Friedenstruppe an

Der Südsudan hat im UN-Sicherheitsrat der Regierung in Khartum vorgeworfen, vor der geplanten Sezession am 9. Juli ein Klima der Gewalt in der Region zu schaffen. Der Norden finanziere Milizen, um den Südsudan zu destabilisieren, sagte der Generalsekretär der Sudanesischen Befreiungsbewegung, Pagan Amum.

Er habe daher den Sicherheitsrat gebeten, die Entsendung einer Friedenstruppe an die Grenze des künftigen Staats Südsudan zum Norden zu erwägen, so Amum. Im Januar hatte die Bevölkerung des Südsudans mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit gestimmt. Damit sollte ein 22-jähriger Bürgerkrieg enden. Die sudanesische Regierung hat erklärt, sie akzeptiere den Ausgang des Referendums.

Zu den Vorwürfen des Süden sagte der sudanesische UN-Botschafter Abdalmahmud Abdalhalim Mohammed: „Immer wenn es Probleme im Süden gibt, machen sie den Norden dafür verantwortlich.“

Der Südsudan will sich am 9. Juli für unabhängig erklären; das entspricht dem Ergebnis der Volksabstimmung vom Januar. Die Führung des Südsudans verdächtigt die Regierung im Norden, Waffen für einen Umsturz im Süden zu liefern; sie hat alle Gespräche und diplomatischen Kontakte mit dem Norden ausgesetzt. Insgesamt hat die Gewalt in den letzten Wochen Hunderte von Menschenleben gefordert. „Noch ist es zu einfach, zu den Waffen zu greifen“, erklärt der Kirchenrat des Sudan: „Der Friede hat noch nicht genug Fuß gefasst.“ Beide sudanesischen Staaten würden künftig „weiterhin multiethnisch, multikulturell und multikonfessionell“ sein. Dem sollten auch ihre Verfassungen Rechnung tragen.

Sudan: Reise- und Sicherheitshinweise

Auswärtiges Amt

Es wird dringend abgeraten von Reisen in die Region Darfur sowie in das nördliche Grenzgebiet nach Ägypten, Libyen und Tschad. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Ostsudan (Kassala, Sennar, Gedaref), nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil sowie die Bundesstaaten Warrap, Unity, Jonglei und Upper Nile im Südsudan wird abgeraten.

Am 7. Februar 2011 wurden die Ergebnisse des Referendums über die Unabhängigkeit des Südsudan verkündet. Als wahrscheinlicher Zeitpunkt für die Unabhängigkeitserklärung gilt der 9. Juli 2011. Es ist nicht auszuschließen, dass es im Rahmen dieses Prozesses zeitweise zu Spannungen und ggf. Störungen der öffentlichen Ordnung im Land kommen kann. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen.
Angesichts des ungeklärten Status der Abyei- Region und der Grenze zwischen Nord- und Süd-Sudan wird aufgrund von möglichen Spannungen von nicht notwendigen Reisen nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil, sowie in den Südsudan abgeraten.
In der Hauptstadt Khartum und anderen Städten im Nordsudan wurden Demonstrationen gegen Preiserhöhungen und für mehr Freiheiten von den Sicherheitsdiensten gewaltsam aufgelöst. Auch vor dem Hintergrund der Ereignisse in Tunesien und Ägypten könnte es zu weiteren Demonstrationen kommen.
Reisende sollten vor Einreise die aktuellen politischen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen verfolgen.
Von Reisen nach Darfur wird aufgrund militärischer Auseinandersetzungen, Banditenunwesen und akuter Entführungsgefahr dringend abgeraten.

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Eritrea und nach Darfur sowie in den Südsudan und in alle Saharagebiete wird gewarnt.
Am 30.01.2011 hat die sudanesische Armee in Schlüsselteilen der Hauptstadt Khartoum Stellung bezogen. Es wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen großräumig zu meiden und sich gegebenenfalls direkt an Botschaften von anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu wenden.

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Zwischen dem 9. und 15. Januar 2011 wurde das Referendum zur Abspaltung des Südsudan durchgeführt. Die Gründung des neuen Staates im Süden des ehemaligen Sudans ist für Anfang Juli 2011 geplant. Der neue Staat wird Republic of South Sudan heissen. Die Hauptstadt wird Juba sein. Wichtige Fragen bleiben aber noch ungeklärt, wie z.B. der genaue Grenzverlauf, die Zuteilung der Region Abyei zum Norden oder zum Süden, die Aufteilung der Erdöleinnahmen sowie Status und zukünftige Rechte der Südsudanesen, die zurzeit im Norden wohnen und umgekehrt.
Im Zusammenhang mit dem Aufbau des neuen Staates und den ungelösten Fragen kann es zu politischen Spannungen kommen. Auch gewalttätige Zusammenstösse oder Ausschreitungen sind möglich.

Quellen: eda, auswärtiges Amt, Aussenministerium Österreich ua.

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Reise und Sicherheitshinweise

Reise und Sicherheitshinweise für Länder bei einer Trans-Afrika Durchquerung auf der Ost-Route. Eine Übersicht mit dem Stand vom 16. 03. 2011. Vor Reisen in das jeweilig Land sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Dies geschieht am besten beim Auswärtigen Amt oder der jeweiligen Deutschen Botschaft. Generell gilt, dass besonders in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen von einem erhöhten Risiko durch Überfälle, Entführungen und weiter auch durch Landminen auszugehen ist.

Ägypten

Reisen nach Ägypten sollten bis auf Weiteres auf Kairo, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Einzelreisen an sonstige Orte und Landstriche wird aufgrund der unübersichtlichen Sicherheitslage weiterhin abgeraten. Es wird nachdrücklich geraten, bestehende Ausgangssperren strikt zu beachten. Für Details ihrer zeitlichen und örtlichen Ausdehnung wird dringend empfohlen, die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen. Reisenden in Ägypten wird weiterhin dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Quenat.

Libyen

Vor dem Hintergrund anhaltender Unruhen und Meldungen über kriminelle Überfälle im ganzen Land warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Libyen. Deutsche Staatsangehörige in Libyen werden mit Nachdruck aufgefordert, das Land zu verlassen, sofern dies möglich und sicher erscheint.
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.

Sudan

Am 7. Februar 2011 wurden die Ergebnisse des Referendums über die Unabhängigkeit des Südsudan verkündet. Als wahrscheinlicher Zeitpunkt für die Unabhängigkeitserklärung gilt der 9. Juli 2011. Es ist nicht auszuschließen, dass es im Rahmen dieses Prozesses zeitweise zu Spannungen und ggf. Störungen der öffentlichen Ordnung im Land kommen kann. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen. Angesichts des ungeklärten Status der Abyei- Region und der Grenze zwischen Nord- und Süd-Sudan wird aufgrund von möglichen Spannungen von nicht notwendigen Reisen nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil, sowie in den Südsudan abgeraten. Es wird dringend abgeraten von Reisen in die Region Darfur sowie in das nördliche Grenzgebiet nach Ägypten, Libyen und Tschad. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Ostsudan (Kassala, Sennar, Gedaref), nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil sowie die Bundesstaaten Warrap, Unity, Jonglei und Upper Nile im Südsudan wird abgeraten.

Äthiopien

Wegen gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen in der Region um Jimma im März 2011, wird derzeit – bis zu einer weiteren Klärung der Lage,von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in diese Region abgeraten. Die innenpolitische Lage ist in weiten Landesteilen derzeit relativ ruhig. Vor allem in den Randgebieten des Landes kommt es jedoch immer wieder zu Unruhen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt die äthiopische Armee derzeit bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land). Die Situation an der Grenze zu Eritrea bleibt angespannt.

Kenia

Bei Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz, vor allem nach Lamu, sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden. Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle. Auch kann sich der teilweise schlechte Straßenzustand als unüberwindliches Hindernis erweisen.

Zusammenfassung

Es ist schwierig eine generelle Zusammenfassung der Sicherheitslage in betreffenden Ländern zu geben. Unter der Voraussetzung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen auf individuellen Selbstfahrer- Afrikareisen, stellt sich die Situation im Moment sehr unübersichtlich da. Sicher ist, dass die Ost-Route im Moment befahrbar ist, alle Grenzübergänge sind geöffnet und auf den Hauptrouten sollte es auch zu keiner erhöhten Sicherheitsgefährdung kommen. Dieser Zustand trifft auf alle Länder außer Libyen und den Sudan zu. Libyen sollte im Moment unter keinen Umständen bereist werden. Auch die Grenzregionen zu Libyen gelten im Moment als sehr unsicher. Im Sudan ist das Referendum durch. Reisen in die Grenzregionen Darfur und in den Südsudan gelten als sehr unsicher und sollten wenn überhaupt nur im Konvoi von Sicherheitskräften wie UN, Militär ua. durchgeführt werden. Wie sich die Sicherheitslage im Sudan entwickelt ist im Moment sehr schwer zu sagen. Die Unabhängigkeit des Südsudans wird für den 9. Juni erwartet. Aus diesem Grund ist das sorgsame beobachten der aktuellen Situation unerlässlich.

Quelle ua: www.auswaertiges-amt.de

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Grenze Tschad Sudan

Die Grenze zwischen Tschad und Sudan ist nach sieben Jahren am 14.04. 2010 wieder geöffnet worden. Laut Sudaneseonline  ist die, wegen des Darfur Konfliktes geschlossene Grenze seit April 2010 wieder offen. Der Grenzübergang Tschad – Sudan Abéché / El Geneina ist, trotz verschiedener Konflikte und Übergriffe bis vor kurzem offen geblieben. Gleichwohl ist die politische Situation zwischen Tschad und Sudan weiterhin angespannt. Welche Auswirkungen der Abzugs der internationalen Schutztruppe MINURCAT zu Ende 2010 auf die Sicherheit in der Region haben wird ist derzeit nicht abzuschätzen. Das Auswärtige Amt Deutschlands warnt vor Reisen in die Grenzregion zu Sudan. Es besteht landesweit ein hohes Risiko, auf Überlandfahrten Opfer von Gewaltkriminalität, insbesondere von sog. „coupeurs de routes“ (Banditen) zu werden.

Weiter teilt das Auswärtige Amt mit, dass momentan (Stand Dezember 2010) die Grenze Tschad – Sudan auf unbestimmte Zeit geschlossen ist. Änderungen der Situation sind jederzeit möglich. Des Weiteren bedürfen reisen nach Darfur in jedem Fall eine vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Bei Reisen in den Tschad oder nach Darfur (Sudan) ist eine enge Koordination mit der Deutschen Botschaft, sowie UN-Friedensmission UNMIS (United Nations Mission in Sudan) und deren Sicherheitsdienst UNDSS (United Nations Department for Safety and Security) angeraten. Ausländer benötige für Reisen außerhalb Khartums (besonders für Darfur) in der Regel eine Reisegenehmigung der sudanesischen Regierung (travel permit). Der Tschad, sowie weite Teile des Sudan gelten im Moment (Dezember 2010) als lebensgefährlich und sind keinesfalls für Reisende geeignet. Im Sudan drohen die Gefahren in der westlichen Region Darfur aufgrund bürgerkriegsähnlicher Zustände. Außerdem im Norden, in den Regionen des Weißen Nil und im Sennar-Gebiet. Die Grenze Sudan/Äthiopien ist offen und die Reise nach Ägypten über Wadi Halfa möglich, zum Tschad sowie nach Eritrea sind die Grenzen im Moment geschlossen.
Weitere Informationen auf der Interaktive Karte

Quelle: 

Amnesty (Sudan Information)
Reise- und Sicherheitshinweise Sudan AA
Motorradreiseforum

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Reisewarnungen für Afrika

Das deutsche Auswärtige Amt veröffentlicht auf Seiner Internetseite die aktuellen Reisewarnungen. Dabei muss unterschieden werden, zwischen einem Sicherheitshinweis und einer Reisewarnung. Wenn Das Auswärtige Amt für ein Land keine konkrete Reisewarnung herausgibt, dann bedeutet das nicht, dass es sicher ist in diesem Land zu reisen. Auch ist es oftmals so, dass ein Teil des Landes, relativ gefahrlos bereist werden kann, ein anderer hingegen brandgefährlich ist. Daher ist es unabdingbar, sich immer für den konkreten Einzelfall ausführlich zu informieren.  Anbei gibt es eine Karte, in welcher die Reisewarnungen und Sicherheitshinweise eingetragen sind. Zu beachten ist, dass im gesamten Sahara- Raum und angrenzenden Ländern vor Entführungen gewarnt wird. Aus diesem Grund, sind auch Länder wie Senegal auf Sicherheitshinweis eingefärbt.


(Stand Dezember 2010 / Quelle der Informationen Auswärtiges Amt)

Reisewarnungen enthalten einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, Reisen in ein Land oder in eine Region eines Landes zu unterlassen. Sie werden nur dann ausgesprochen, wenn aufgrund einer akuten Gefahr für Leib und Leben vor Reisen in ein Land oder in eine bestimmte Region eines Landes gewarnt werden muss. Eine Reisewarnung wird nur selten ausgesprochen. Deutsche, die in diesem Land leben, werden gegebenenfalls zur Ausreise aufgefordert.

Sicherheitshinweise machen auf besondere Risiken für Reisende und im Ausland lebende Deutsche aufmerksam. Sie können die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder sie einzuschränken. Gegebenenfalls wird von nicht unbedingt erforderlichen oder allen Reisen abgeraten. Auch die Sicherheitshinweise werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. (Quelle Auswärtiges Amt)

Links zu den öffentlichen Behörden: