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Grenze Ägypten Sudan

Seit den Grenzstreitigkeiten zwischen Ägypten und dem Sudan, die nun seit vielen Jahren andauern, ist die einzige Verbindung zwischen diesen beiden Ländern eine Personenfähre. Diese Fähre fährt einmal pro Woche. Immer montags von Assuan (Ägypten) nach Waldi Halfa (Sudan) und immer mittwochs von Wadi Halfa nach Assuan. Auf der Fähre werden Passagiere, sowie Motorräder und Fahrräder transportiert. Größere Fahrzeuge wie Autos und Lastwagen werden auf einem separaten Ponton befördert. Dieser fährt in aller Regel am Sonntag von Assuan nach Wadi Halfa und dann am Dienstag von Wadi Halfa nach Assuan. (Kann aber auch mal 5 oder mehr Tage brauchen).

Die Preise sind nicht billig und belaufen sich auf:

Erste Klasse Kabine: 500.00 LE pro Bett und Person
Zweite Klasse Sitz: 322 LE
Halber Preis für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren.

Der Preis für Fahrzeuge:

Fahrrad: 51 LE
Motorrad: 253 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von weniger als 5 Meter : 2012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 5 bis 6 Metern: 3012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 6 bis 8 Metern: 5120 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 8 bis 10 Metern: 10.012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als 10 Metern: 13012 LE

Das Fährbüro der Nile Valley Cooperation in Assuan (GPS Koordinaten N 24 05.947 E 32 53.978) ist der erste Anlaufpunkt für ein Fährticket.

Nile Valley Cooperation
Nile Street Aswan
Mob : 002 /0183160926
Telfax :002/2303348
E-Mail : takourny@ gmail.com
www.takourny.free-boards.net

Weitere wichtige Adressen in Assuan sind:

Traffic Court GPS: N 24 03.702  E 032 53.167  (Police Clearance für Ägypten)
Traffic Police Station GPS: N 24 05.024′ E 032 54.502 (Rückgabe der Nummerschilder)
The High Dam Port GPS: N. 23 58.223 E. 32 53.755 (Hafen)
Sudanesisches Konsulat in Assuan: N 24 6.324 , E 32 54.168

Nach Aussagen der Nile Valley Cooperation kann man die Nummerschilder auch direkt beim Hafen abgeben. Damit erspart man sich die Polizeieskorte zum Hafen. Das spart Geld und auf jeden Fall Zeit. Ansonsten sind die Informationen, die man von der Nile Valley Cooperation erhält meist mehr als mangelhaft. Jeder versucht ein große Geheimniss aus allen möglichen und unmöglichen Informationen zu machen. So ist eine sichere Buchung, auch wenn man den ganzen Ponton bucht, auf keinen Fall garantiert.

Straßenverbindung Ägypten – Sudan

Nachdem die Sudanesen schon vor einiger Zeit, die Straße Richtung Norden bis fast zur Ägyptischen Grenze fertiggestellt haben, haben nun die Ägypter nachgezogen und die Straße bis kurz vor die Grenze des Sudans fertiggebaut. Die Straße verläuft dann von Gustul in Ägypten nach Wadi Halfa im Sudan. In Zukunft wird sich die neue Straße auf der östlichen Nielseite befinden.

Nach Aussagen des Sudanesischen Konsuls in Assuan sowie verschiedenen anderen Quellen in Assuan fehlen nur noch etwa zehn Meter zur Straßenfertigstellung. Allerdings ist nicht die Fertigstellung der Straße das Problem, sondern, die Ägyptische Regierung weiß noch nicht, wie sie den Grenzverkehr abfertigen soll. Im Zuge der jetzigen Umbrüche in der Ägyptischen  Politik gibt es zwei Szenarien. Erstens: Es passiert erst einmal nichts mehr, da sich keiner dafür verantwortlich fühlt und das Geschäft mit der Fährverbindung außerdem äußerst lukrativ ist. Zweitens: Es wird sich in der allernächsten Zeit etwas tun und so Gott will, wird dann endlich dieses Nadelöhr auf der Kairo – Kapstadt Route wegfallen.

UPDATE: Am 4. 12. 2011 habn wir einen Ägptischen Reiseleiter getroffen, welcher mit dem Auto von Assuan nach Wadi Halfa gefahren ist. Er hat berichtet, das ein Teil der Strasse zwar noch fehle, man dies aber auch mit einem 4×2 Auto Fahren kann. Diese Informationen sind noch mit Vorsicht zu geniessen, da wir noch nicht mit der organisation, für welche er tätig ist, kontaktiert haben.

Rami Siag von Siag Travel schrieb folgendes:

Yes we traveled from Egypt to Sudan by road from Arkin check point, we have got special permission from both side Egyptian and Sudanes. I am now in Khartoum discussing our crossing back to Egypt from Halaib.

Rami Siag, Siag Travel web: www.siagtravelegypt.com

Grenzübergang Ägypten Sudan bei Arkin

grenze_aegypten_sudan

UPDATE: 22.05.2013. Die Daily News Egypt schreibt: Land port on Egypt-Sudan border to be completed by Jan 2014. Hatim Abd al-Latif, Egypt’s minister of transportation, said that a land port currently being constructed near the town of Qastal on the Egyptian-Sudanese border will be completed by January 2014. http://goo.gl/COA62

Grenze ist jetzt offen Grenzübergang Ägypten Sudan

Informationen zum Sudan Visum

Das Sudan Visum ist am einfachsten in Assuan zu bekommen. Dort muss man sich zunächst registrieren und kann dann, sobald alle Papiere gesichtet wurden (dauert ca. 7 Tage) zur eigentlichen Antragstellung persönlch vorbeikommen. Die Deutsche Botschaft in Kairo stellt für den Sudan im Moment kein Empfehlungsschreiben aus, da es für den Sudan eine Teilreisewarnung gibt. In Assuan bekommt man aber gegen eine Gebühr von 50 US Dollar (Kostet in Kairo 100 US Dollar) das Sudan Visum auch ohne dieses Empfehlungsschreiben. In den Antragsunterlagen steht, dass auch eine Firma als Leumund fungieren kann. So kann man sich vor Abfahrt ein solches Schreiben in Deutschland sicherheitshalber besorgen. Ansonsten haben wir auch von anderen Deutschen Reisenden gehört, dass es trotz Fehlen diese Empfehlungsschreibens keinerlei Probleme gab.

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Und noch ein Zaun…

Der Grenzübergang von Mozambique nach Südafrika war nicht nur zügig und problemlos, sondern auch noch sehr angenehm, da wir die Grenze in dem Länderverbindungspark Limpopo/Krüger Nationalpark überquerten und nur zwei einsame Abfertigungshütten vorfanden. Was der Limpopo Nationalpark an wilden Tieren zu wenig geboten hatte, konnte der Krüger Nationalpark in ein paar Stunden wieder ausgleichen. Uns wurde die ganze Tierweltpalette präsentiert und fast alle Tiere waren von nahester Entfernung zu beobachten. Allerdings mussten wir dieses Vergnügen mit vielen anderen teilen, da der Krüger Nationalpark sehr gut besucht war. Etwas schockiert waren wir über die Campsites, die die Infrastruktur einer Kleinstadt boten, da diese für die Massen konstruiert wurden. Es gab Tankstellen, Geldautomaten, einen gut sortierten Laden, medizinische Versorgung, etc. Kein Wunder, dass jeder Platz vergeben war und wir uns irgendwo in die Mitte stellen mussten. Jedoch hatten wir von dort den besten Blick, die anderen Camper belustigt beobachten zu können. Zuerst wurde ihr Fahrzeug mit einem Wasserschlauch vom Straub befreit und danach der Platz mit einem Besen gefegt, damit anschließend ihre vollausgerüstete Küche über Stunden hinweg aufgebaut werden konnte. Das erinnerte uns sehr an die Stuttgarter Kehrwoche und hatte mit Natur nichts zu tun. Ganz zu schweigen davon, dass die Campsites einem Hochsicherheitstrakt glichen. Ein hoher Elektrozaun mit einem gut ausgebildeten Security-Service beschützte die Camper rund um die Uhr vor den „wilden Tieren“.

Nach zwei Tagen Krüger Nationalpark ging es nach Johannesburg zu unseren Freunden Sabine und Joe mit ihren beiden Kindern. Auch in Johannesburg leben die Menschen hinter Elektrozäunen mit höchsten Securitystandards. Die „weißen“ Johannesburger bewegen sich nur in eingezäunten Bereichen und halten nachts niemals an roten Ampeln an. Wir sind nachts erst gar nicht gefahren. Auf der Hauptverkehrsstraße vor Johannesburg wies uns ein Straßenschild darauf hin, dass in dem Bereich auch tagsüber besonders viele Überfälle stattfinden und man auf keinen Fall stoppen soll. Wir konnten aber nichts Auffälliges feststellen. Die eingezäunten „Gated Communities“ bieten alles was das Herz begehrt, wie sicheres luxuriöses Wohnen mit Seen, Hügeln, Tennisplätzen, Spazier- und Joggingstrecken sowie Einkaufsmöglichkeiten gleich um die Ecke. Was für ein Unterschied zu den Blechhütten in den Townships, die keinen Zentimeter zum Atmen lassen. Für uns war es eine angenehme Abwechslung, mal wieder in einem Haus zu wohnen, obwohl wir das Reisen mit unserem Auto sehr genießen. Vor allem wurden wir fürstlichst bekocht und verwöhnt. Vielen Dank noch einmal an die beiden.

Nach dieser schönen Abwechslung fuhren wir zum Kalahari Gemsbockpark. Das ist ein Transfrontierpark der sich über die Länder Südafrika, Botswana und Namibia erstreckt. Wir durchquerten wunderschöne Wüstenlandschaften auf der südafrikanischen Seite und fuhren zu einer der abenteuerlichsten Campsites auf der Botswana Seite. Matopi Camp 2 (GPS Koordinaten S25 14.985 E21 30.691). Nur ein Schild wies darauf hin, dass wir an unserem Campingplatz waren, der exklusiv für uns reserviert war. Es gab weder Zäune, noch Toiletten oder Duschen und schon gar kein Wasser. Da unser Toyota voll ausgestattet ist (sogar mit Buschdusche) genossen wir es sehr, mitten in der Natur ganz für uns alleine zu sein. Wir mussten nur gut die Augen aufhalten, da es unter anderem Löwen und Leoparden in dem Park gibt. Wir verbrachten zwei herrliche Tage im Mabuasehube Camp (GPS Koordinaten S24 58.415 E21 59.346) am Rand der Kalahari.
Die Rückfahrt über die nördliche Botswanaseite hätte ausschließlich nur mit zwei Fahrzeugen durchgeführt werden dürfen, da die einsame Tiefsandstrecke alle paar Wochen mal von jemandem befahren wird. Nach langem Hin und Her, ließ uns der zuständigen Herr auf der Botswana Seite aber doch alleine fahren. Schließlich fuhren wir ohne Probleme quer durch Afrika und die 100 km Offroadstrecke war dann auch ein Kinderspiel.  Wir übernachteten noch einmal mitten in der Wildnis mit Blick auf eine Pan, (Mosimane Camp S25 07.813 E21 24.663) auf der Herden von Gnus, Büffel und Oryxe friedlich grasten. Das nennen wir Natur.

Weniger Natur bot dann wieder die Nossob (GPS Koordinaten S25 25.320 E20 35.770) auf der südafrikanischen Nationalparkseite. Die Nossob Campsite war ähnlich wie die Campsite im Krüger Nationalpark ausgestattet. Was für ein unterschied in ein und demselben Park in unterschiedlichen Ländern. Natürlich fehlte auch hier der beliebte Elektrozaun nicht, da sich die Südafrikaner anscheinend nur hinter Elektrozäunen wohlfühlen.

Am nächsten Morgen ging es nach Mata Mata um nach Namibia einzureisen und den Park zu verlassen. Unser Carnet de Passage wurde schon beim Kalahari Gemsbockpark Entrance Gate auf der Südafrikanische Seite ausgestempelt.

Highlights:

  • Die artenreiche Tierwelt im Krüger Nationalpark
  • Der abenteuerliche Kalahari Gemsbock Park auf der Botswana Seite
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and another fence….

The border crossing in the connecting National Park Limpopo/Kruger of the two countries Mozambique/South Africa was very pleasant because the clearance was done in two little isolated huts. Luckily Kruger National Park compensated for the missing animals of Limpopo National Park within a couple of hours. We were surprised by getting to see the whole range of wild animals even from a very close distance. The negative part was just that we had to share the pleasure with a lot of other visitors. Also a bit shocking for us were the campsites. They almost offered the infrastructure of a small town and were made for masses of tourists. For example there were gas stations, ATM’s, a well-stocked shop, medical treatment, etc. No wonder that every campsite space was occupied and we had to park somewhere in the middle. However this spot offered the best view for camper watching. The first thing our temporary South African neighbors did at their arrival was cleaning their car because there was a bit of dust on it. Afterwards they swept the floor in order to build up their fully equipped kitchen for hours. This reminded us very much of the weekly cleaning service in Stuttgart and was far away from being in nature. What a difference to other African countries. Not to forget to mention that the whole campsite resembled a high-security wing.  A high electrical fence with a well prepared security service protected the camper from “wild animals” around the clock.

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After two days Kruger National Park we visited our friends Sabine and Joe with their kids in Johannesbourg. Also in Johannesbourg people live behind electrical fences with highest security standards. The “white” people from Johannesbourg only move around in these fenced areas. Additionally they never stop at red traffic lights at night. We did not drive at all at night then. On one of the main roads close to Johannesbourg a traffic sign warned us about violent attacks in this area and we should not stop under any circumstances. However we did not notice anything unusual. The fenced “gated communities” offer every single convenience e.g. secure luxurious accommodation with lakes, hills, tennis courts, walking and jogging trails, etc. as well as a shopping paradise just around the corner. What a difference to the corrugated iron huts in the townships that do not allow only one additional breath. It was a pleasant change for us to live in a house again even though we really enjoy travelling with our car. We were especially spoilt from Sabine with the best cuisine ever. Thanks again to our friends.

After this nice break we drove to Kalahari Gemsbockpark. This is a trans-frontier park of the countries South Africa, Botswana and Namibia. We drove through wonderful landscapes on the South African site and arrived at one of the most adventurous campsite at the Botswana site which was exclusively reserved for us alone. Only a little sign in the middle of the most beautiful nature stated that we were at the right place. There were neither toilets nor showers or running water and luckily no fences. We did not mind at all because our Toyota is fully equipped even with a bush shower. We just needed to watch out for Lions or Leopards. The return trip over the northern track was compulsory for to two cars because of security reasons in the event of a car break down. Hardly anyone drives on that isolated deep sand road and there would be no help for weeks. However we convinced the responsible guy on the Botswana side to let us go alone. After all we drove through all the African countries without any difficulty and the 100 km off-road was an easy game.  One more time we camped in the middle of the wilderness with a marvelous view over a pan. We saw herds of wildebeest, buffalos and Oryx’s grazing peacefully. That was pure nature.

Unfortunately the Nossob (GPS coordinates S25 25.320 E20 35.770) campsite on the South African site was again far away from being in the wilderness. Similar to the Kruger campsite Nossob offered a well-equipped infrastructure. What a difference in one single national park but different countries. Of course the popular electrical fences were not missing either. Apparently South Africans only feel comfortable in electrical gated areas.

The next morning we drove to Mata Mata in order to enter Namibia and to leave the Kalahari Gemsbock National Park. Our Carnet was already stamped out at our arrival at Two Rivers Entrance Gate on the South African Site.

Highlights:

  • Marvelous animal watching at  Kruger National park
  • The adventurous Kalahari Gemsbok Park on the Botswana Site
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Beach, Sun and more

Mozambique, a popular travel destination with snow white beaches and turquoise water. Contrary to that a poor population that has to survive with extremely high prices.

The border crossing from Zimbabwe to Mozambique was done again quickly and without any troubles. Unfortunately we had to pay 80 USD per Person for a visa. We drove from Mutare to Inhassaro at the Indian ocean in one goal. One reason was that we wanted to warm up again quickly after the cold temperatures in Zimbabwe. The other reason was that we heard from various travelers, that Gorongoza Park (which is situated in between) had poaching problems and only few wild animals are left. It seems like not only Zimbabwe is suffering heavily from poaching but also Mozambique. On one hand the poor population should not be blamed. On the other hand however, poaching is generally not done to feed the people. It is done by greedy people that want to make easy money. The damages can never be made up for or it will at least take decades.

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Inhassaro is not worthwhile to travel. We did neither like the village nor the beaches. Therefore we continued driving to Pomene the next day and luckily we found a little paradise. The journey itself was already beautiful because we drove through the Pomene National Reserve and the last view kilometers to the campsite (GPS coordinates S22.92276 E35.58506) went along an isolated beach.  Yet a 4 x 4 is obligatory because of the challenging deep sandy roads. Our Campsite was located at the end of a promontory and because of low season we were almost the only guests. Like on all beaches in Mozambique local woman sold fresh bread, fruits and vegetables every morning and in the evening their husbands delivered fresh fish from the ocean. It felt like heaven. Looking back we should have stayed at Pomene beach because we liked it the most of all other beaches. But after five days we were ready for some more challenges. Before leaving the area we stopped on the other side of the bay to have a look at a hotel ruin at a fantastic location. The hotel was closed in 1975 and has never found a new buyer since. That was not understandable for us and we suspected that it might be either incredibly expensive or there must be property difficulties.

Following a recommendation we drove to Morrungulo. However as already mentioned the beach and the campsite (GPS coordinates S23 13.941 E35 29.506were far away from Pomene’s standard. Therefore we left the next day and went to Tofu and Barra. We selected again a wild deep sandy road passing by isolated little villages. However we suspected that this road must be very frequented by tourists during main season because the children’s behavior reminded us a bit of Ethiopia. Children were standing at the road begging and we got also hit by a stone (we just hoped that this happened unintentional). When our car was cruising slowly through deep sand, some brave kids were trying to hold onto our car and to do car surfing.  Their special fun looked really dangerous to us and we did not appreciate that at all. Tofu is known for its turquoise water and their spectacular diving and snorkeling possibilities. But we did not like the tourist hot-spot and continued driving to Barra to the Bayview Lodge  (GPS coordinates S23 47.092 E35 29.915).

Our next destination was Bilene in order to visit Anton, the brother of Viktoria’s friend. Anton and his wife Lee build up the very nice Bilene Lodge (GPS coordinates S25 15.258 E33 20.578) which is beautifully located directly at a lagoon. We really enjoyed staying there and discovered the area by food and by Kayak. As we had seen enough beaches after two weeks we did not drive further south. Luckily we got the very good hint from Anton to cross the border of the two countries Mozambique and South Africa in the connecting National Park Limpopo/Kruger. Thanks to that, it worked very well. However we were wondering why Limpopo Park is called “National Park” because the only animals we discovered were cows. And cows have nothing to do in a National Park. We suspected that all impalas (which are usually in every single park) were eaten up by the poor and hungry population. As we arrived too late at the Limpopo entrance gate a border crossing was not possible anymore on that day and therefore we had to stay one night at a campsite with a nice view at a lake.

We noticed everywhere in Mozambique that the people were not as warmhearted and open minded as in other African countries. It always took a little while until we managed to get a smile. However we really appreciated that the locals were very discreet and not pushy at all. We suspected that this might either be still the consequences of the previous civil war or because of the masses of tourists they have to deal with – and some of them are not that friendly to locals. We could not believe how expensive the groceries were in the streets and supermarkets and we are still curious how the population can afford this. Several travelers were telling us that they got robbed in Mozambique. Luckily we did not have any troubles. But we were also were extremely careful and did not leave our car unprotected for one second. We enjoyed the two weeks in Mozambique, however the main attractions of the country are the beaches and the ocean.

Our Highlights:

The paradise beach Pomene
Tofu‘s turquoise water and the diving and snorkeling paradise.
Bilene’s beautiful nature

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Sonne, Strand und „mehr“

Mozambique, ein beliebtes Reiseziel mit kilometerlangen schneeweißen Sandstränden und türkisfarbenem Wasser. Im Gegensatz dazu eine arme Bevölkerung, die mit hohen Preisen zu kämpfen hat.

Der Grenzübergang von Zimbabwe nach Mozambique war mal wieder zügig und problemlos, jedoch mussten wir stolze 80 USD pro Person für das Visum bezahlen. Von Mutare fuhren wir ohne Zwischenstopp durch bis nach Inhassaro ans Meer. Zum einen wollten wir uns von den herbstlichen Temperaturen in Zimbabwe wieder aufwärmen und zum anderen haben wir von anderen Reisenden gehört, dass der dazwischen gelegenen Gorongoza  Park aufgrund von Wilderei nicht viele Tiere zu bieten hat. Wilderei scheint nicht nur in Zimbabwe ein großes Problem zu sein, sondern auch Mozambique leidet sehr stark darunter. Zum Teil kann man es der armen Bevölkerung nicht verübeln, allerdings wird nicht wegen Hunger sondern überwiegend aus Profitgier gejagt. Der Schaden, der damit angerichtet wird, ist über Jahrzehnte oder niemals mehr gutzumachen.

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Nach Inhassaro muss man nicht reisen. Uns hat weder der Ort noch der Strand gefallen. Deshalb ging es gleich am nächsten Tag weiter nach Pomene und dort fanden wir ein kleines Paradies vor. Alleine die Anfahrt durch das Pomene National Reserve war herrlich. Allerdings kann die herausfordernde Tiefsandstrecke ohne Allrad nicht bewältigt werden. Das letzte Stück bis zur Campsite ging an einem kilometerlangen abgeschiedenen Strand entlang. Unsere Campsite Pomene (GPS Koordinaten S22.92276 E35.58506) war einsam am Ende einer Landzunge gelegen und da keine Hauptreisezeit war, waren wir fast alleine. Wie überall an den Sandstränden von Mozambique kamen jeden Morgen einheimische Frauen bei uns vorbei und verkauften Brot, Obst und Gemüse und abends wurde uns frisch gefischter Fisch gereicht, den wir sofort auf den Grill legen konnten. Im Nachhinein gesehen, hätten wir uns die restlichen Strände sparen können, da uns Pomene mit Abstand am besten gefallen hat. Auch wenn es noch so schön war, juckte uns die Abenteuerlust wieder nach fünf Tagen und wir fuhren weiter. Vor unserer Abfahrt machten wir noch einen Zwischenstopp an einer Hotelruine mit einer grandiosen Lage am anderen Ende der Bucht. Das Hotel wurde 1975 geschlossen und steht, was für uns vollkommen unverständlich war, trotz besten Voraussetzungen immer noch zum Verkauf.  (Siehe Fotos.)

Auf Empfehlung fuhren wir für einen Tag nach Morrungulo, jedoch, wie schon erwähnt, konnte der Strand und die Campsite (GPS Koordinaten S23 13.941 E35 29.506) lange nicht mit Pomene mithalten. Und so fuhren wir weiter nach Tofu und Barra. Wir hatten wieder eine wilde Tiefsandstrecke ausgesucht, die an einsamen Dörfern vorbeiführte. Jedoch schien die Strecke zur Hauptreisezeit von sehr vielen Touristen befahren zu sein, denn es erinnerte uns ein bisschen an Äthiopien. Die Kinder standen bettelnd am Straßenrand und es flog sogar wieder ein Stein (wir nahmen mal an, dass das unbeabsichtigt war).  Als unser Auto sich durch den Tiefsand kämpfte, versuchten die Kinder sich an unser Auto zu hängen, um ein Stück mitgezogen zu werden. Das gefährliche Intermezzo schien für die Kinder eine kleine Mutprobe zu sein, jedoch war das für uns weniger ein Spaß. Tofu ist bekannt für sein türkisfarbenes Wasser und die hervorragenden Tauch- bzw. Schnorchel-Möglichkeiten. Für uns war der Ort viel zu touristisch und wir konnten keine schön gelegene Campsite finden. Deshalb sind wir nach langem Suchen nach Barra weitergefahren zu der Bayview Lodge  (GPS Koordinaten S23 47.092 E35 29.915).

Weiter ging es nach Bilene um Anton, den Bruder von einer Freundin von Viktoria, zu besuchen. Anton hat mit seiner Frau Lee vor zehn Jahren die Bilene Lodge (GPS Koordinaten S25 15.258 E33 20.578) an einer Lagune aufgebaut. Wir blieben dort drei Tage und erkundeten die Gegend zu Fuß und mit dem Kajak. Da wir nach zwei Wochen genug Strand gesehen hatten, sind wir nicht mehr weiter südlich gefahren. Von Anton und Lee haben wir den super Tipp bekommen, über den Länderverbindungspark Limpopo/Krüger National Park von Mozambique nach Südafrika einzureisen und das hat wunderbar geklappt. Im Limpopo Park konnten wir nur Kühe entdecken und  wunderten uns, warum dieser Nationalpark genannt wird, denn für Kühe ist eigentlich kein Platz im Park. Wir konnten nur vermuteten, dass die Impalas, die normalerweise immer zu sehen sind, bereits von der hungernden Bevölkerung aufgegessen wurden. Wir übernachteten noch einmal auf einer Campsite im Limpopo Park  mit schönem Blick auf einen See, da wir zu spät am Limpoto Entrance Gate ankamen. Campismo Aguia Pesqueira  GPS Koordinaten S23 51.544 E32 00.532). Ein Grenzübergang ist nur möglich, wenn man vor 12:00 Uhr mittags dort ankommt.

Überall in Mozambique stellten wir fest, dass die Menschen nicht so herzlich und aufgeschlossen uns gegenüber waren wie in anderen afrikanischen Ländern. Es dauerte immer ein bisschen, bis wir ein Lächeln aus den Menschen herauslocken konnten. Jedoch waren die Einheimischen sehr diskret und überhaupt nicht aufdringlich. Wir nahmen an, dass dies entweder noch auf die Nachwehen des Bürgerkrieges zurückzuführen ist oder auf die Massen an Touristen, die zum Teil nicht gerade freundlich mit den Einheimischen umgehen. Unfassbar waren für uns die unglaublich hohen Preise für Lebensmittel auf den Straßen und Supermärkten sowie den Campsites. Es ist uns immer noch ein Rätsel, wie die Einheimischen die Lebensmittel bezahlen können. Von vielen anderen Reisenden haben wir gehört, dass sie in Mozambique beklaut oder ausgeraubt wurden. Wir hatten vielleicht Glück, jedoch waren wir übervorsichtig und ließen unser Auto keinen Moment ungeschützt aus den Augen. Die zwei Wochen Mozambique haben wir sehr genossen, jedoch gab es außer Strand nicht viel mehr zu erleben.

Unsere Highlights:

  • Der grandiose Strand von Pomene
  • Das türkisfarbene Wasser von Tofu mit dem Tauch- und Schnorchelparadies
  • Die schöne Natur von Bilene…..
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Autumn Feeling

Zimbabwe, once the economic African paradise that is now almost run down. A dream land of natural resources, fertile grounds, diverse beautiful national parks as well as service orientated and creative people. Zimbabwe, a political disaster without any future prospects for the population.

As expected the border crossing to Zimbabwe was done quickly and we drove to Victoria Falls village in order to see the 400 meter spray from a distance. Apparently the best spot offers Victoria Falls Hotel and we also agree with it. The view from the hotel terrace was spectacular. We enjoyed the spray shimmering in rainbow colors over the connection bridge of the two countries Zambia and Zimbabwe. Unfortunately one night in the traditional colonial hotel would have been way too expensive for us therefore we were happy with “high tea” in the afternoon. The village Victoria Falls has craft shops or markets at every corner with art collections from the entire country. The Zimbabwe people are big art masters in African stone and wood sculptures and they produce something creative out of every material or fabric.

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The next day we drove to Hwenge National Park and stayed at Sinamatella Camp (GPS coordinates S18 35.139 E26 19.101) on top of a hill with a fantastic view over the untouched wilderness. As the campsite was not surrounded with fences we had to be prepared again for some visitors at night. However we only heard the lions and elephants roaring from a distance. Hwenge National Park is known for its huge herds of elephants and we were lucky. When we woke up we saw already a big herd grazing further down the hill. And when we were cruising around many more Elephants were walking in front or next to our car every couple of meters. It must have been the elephant’s special walking day. The next day we were sitting on top of our Toyota for a “sundowner” watching lots of hippos and big crocodiles in a dam. We could not believe that locals were fishing in this dam the next morning, standing until their hips in deep water without any protection. They must have been either very desperate or totally crazy to risk their life. We stayed one more night at the Jambili Private Campsite (GPS coordinates S18 55.382 E26 53.221) and had a lovely evening with a couple from Dortmund.  Their Toyota is parked in Namibia and they travel in Africa every year for three months.

After four safari days we took a driving break at the campsite Worlds View Campsite (GPS coordinates S20 30.146 E28 25.575) at a Farm close to Bulawanyo. The view from there to Matobo National park was indeed stunning especially now during the cooler season. The colors were amazing because of the changing of the leaves (it felt almost like autumn at home). We were very surprised to be welcomed by a white farmer and asked him immediately how he managed to still keep his farm. Sadly, he is one of the very few white farmers left in Zimbabwe. Apparently one advantage is that his farm is located closely to the tourist spot Matobo National Park and the other one is that he does not grow anything. However he spoke secretly and he really hopes that he will not attract any attention. Approximately 200 farms have been expropriated only few years ago and in the meantime their land is almost deserted.  The farm ground is dried out and nothing grows anymore. We suspected that President Mugabe must have given these farms to friends or relatives that did not have any clue about agriculture.  As Zimbabwe is now producing very little basic food, everything has to be imported expensively from South Africa. The prices are incredibly high and not many people can afford this. A lot of people are unemployed and maybe this is one of the reason why poaching in National Parks is increasing enormously and the wild animals are getting less and less. The world view farm also has serious problems with poaches about once a month.

After two cold nights at the world view campsite we visited Matobo National Park. Matabo is known for their well-kept cave paintings which are approx. 60 000 years old. In addition Matobo is a very spiritual place, the old Bushmen visited regularly in the old days. Furthermore the park offers a lot of beautiful walking trails (but also with a lot of snakes). Only few tourists visit the park and it felt like we were the only visitors until we met surprisingly a German couple from Freiburg at a cave. Their Landcruiser is also based in South Africa and they travel with it several times a year through Africa. We could not stop exchanging stories and experiences and therefore decided to camp together at a lake with a spectacular view to the balancing rocks.

Our next destination point was the Great Zimbabwe Ruins from the 13th century because they were conveniently on our way to Mozambique. We were impressed by the well-kept stone walls and we enjoyed especially the view from the king’s balcony on top of the mountains. Surprisingly at the attached Great Zimbabwe campsite (GPS coordinates S20 16.290 E30 55.843) we met the Swiss family we had exchanged several emails before our Africa departure in October. The Swiss family had left in July and drove almost the same tour as we did (however they could still drive through Syria). They have two lovely kids with the age of four and six years and the entire family looked so relaxed and happy. They enjoyed like us every single day of their trip. This also confirms that a journey like that can easily be done also with children.  Of course their small converted travel lorry offers much more comfort than our Toyota.

We continued our way to the (at this time of the year) very cold Zimbabwe mountain area Vumba Botanical Reserve (very cold means for African countries 25 degrees during the day and 2 degrees at night – at least always sunny. However we slept in our roof tent and were freezing!). We drove through beautiful landscapes that almost looked like a jungle with huge African trees and wonderful flowery plants. This area must have been a posh tourist area for rich people during Zimbabwe’s former economic heights. We could only guess how wealthy the country was by looking at these incredible luxurious villas and hotels.  As we were craving for warmer temperatures we only stayed for one night at the Ndundu Lodge und Camping (GPS coordinates S19 07.089 E32 46.548) and were heading off to the Mozambique border the next day.

In the entire country the campsites and accommodations looked a bit run down. Because of the unstable political situation there was no tourism at all for years. In the meantime the number of tourists is increasing however it is still very low.  This might be because in some countries there are still travel warnings for Zimbabwe. Additionally we heard from many people that successful enterprises will be immediately expropriated and therefore everyone is trying to keep their property on low standard. Furthermore some nations do really have difficulties travelling through Zimbabwe. For example South Africans were telling us that they had to stop at each police check point in order to get checked at every single part in their car and afterwards they had to pay a lot of bribe money.  We did not even have to stop once at the check points. Another thing we also noticed immediately was that how well trained, clever and quick the people were. Zimbabwe was not only economically the most successful country but it had also one of the best education systems in Africa. We had many conversations with locals and we could tell how desperate and helpless the people are. Hopefully the political situation will change soon that the population will be able to get some future prospects.

Our highlights:

  • The fantastic spray view from Victoria Falls Hotel
  • „Hunting“ for elephants at Hwenge Nationalpark
  • The marvelous view from World View campsite
  • The relaxing Matobo National park
  • The great Zimbabwe mountain ruins
  • The spectacular mountain area at Vumba Botanical Reserve
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Herbststimmung

Simbabwe, einst das wirtschaftlich erfolgreichste Land Afrikas, wovon fast nichts mehr übrig geblieben ist. Das eigentliche Traumland der Bodenschätze, des fruchtbaren Farmlands, der wunderschönen vielseitigen Nationalparks sowie der serviceorientierten und kreativen Menschen. Ein politisches Desaster ohne Zukunftsperspektiven für die Bevölkerung.

Wie nicht anders erwartet, war der Grenzübergang bei den Victoriafällen auch hier wieder im Nu erledigt und wir fuhren bereits nach fünzehn Minuten in den Ort Victoria Falls. Da wir den um diese Jahreszeit angewachsenen vierhundert Meter hohen Sprühregen von der Entfernung betrachten wollten, blieben wir noch eine Nacht in dem Ort und machten uns zu Fuß auf den Weg zu dem Victoria Falls Hotel. Von dort hatten wir einen grandiosen Blick auf die Länderverbindungsbrücke und den in Regenbogenfarben schimmernden Sprühregen. Eine Nacht in dem traditionellen Kolonialhotel war uns etwas zu teuer, deshalb begnügten wir uns mit einem „High Tea“ am Spätnachmittag mit herrlicher Aussicht. In dem Ort Victoria Falls sahen wir an jeder Ecke einen Kraft Shop oder Market, die mit den  Kunstwerken des ganzen Landes ausgestattet waren. Die Simbabwer sind große Meister der afrikanischen Stein- und Holzskulpturen und irgendwie produzieren sie aus allen Materialien etwas Kreatives.

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Am nächsten Tag fuhren wir zum Hwange Nationalpark und blieben zwei Nächte in dem Sinamatella (GPS Koordinaten S18 35.139 E26 19.101) Camp auf einem Berg mit herrlichem Blick in die unberührte Weite des Parks. Da das Camp nicht eingezäunt war, mussten wir auch hier mit nächtlichen Besuchern rechnen und verpackten wieder alles geruchsdicht. Allerdings hörten wir nachts die Löwen und Elefanten nur von der Entfernung brüllen bzw. tröten. Der Hwange National Park ist bekannt für seine großen Elefantenherden und wir hatten Glück, schon beim Aufwachen graste eine Herde unten am Berg. An dem Tag muss der Elfantenwandertag gewesen sein, denn alle paar Meter lief oder graste eine Herde vor unserem Auto. Am zweiten Tag nahmen wir einen „Sundowner“ auf unserem Toyotadach direkt an einem Damm  ein und beobachteten eine große Anzahl von Krokodilen und Nilpferden. Was uns völlig verblüffte war, dass am nächsten Morgen Einheimische bis zur Hüfte in diesem Damm standen und fischten. Die Gefahr eines Verlustes wird wohl aus Verzweiflung einkalkuliert. Wir blieben noch eine Nacht im Jambili Private Campsite (GPS Koordinaten S18 55.382 E26 53.221), wo wir einen sehr netten Abend mit einem Dortmunder Pärchen verbrachten und viele Tipps und Erfahrungen ausgetauscht haben. Die beiden haben ihr Auto in Namibia stehen und sind ca. drei Monate im Jahr in Afrika unterwegs.

Nach vier Tagen ständigem Cruisen durch den herbstlichen National Park  gönnten wir uns zwei Autoerholungstage auf der Worlds View Campsite (GPS Koordinaten S20 30.146 E28 25.575) in der Nähe von Bulawanyo. Der Blick auf den Matobo  Nationalpark war tatsächlich spektakulär.  Wir waren sehr erstaunt, einen weißen Besitzer vorzufinden und fragten ihn sogleich, ob er seine Farm noch nicht abgeben musste. Er ist einer der wenigen übriggebliebenen weißen Farmer in Simbabwe. Sein großer Vorteil ist die Nähe zu dem Matabo Nationalpark, und dass er keinen Farmbetrieb hat. Jedoch sprach er mit hervorgehobener Hand und hofft, dass er keine Aufmerksamkeit erregt. Es ist wirklich traurig zu sehen, dass die vor wenigen Jahren enteigneten Farmen mittlerweile alle brach liegen. Die Felder der ungefähr 200 abgegebenen Großgrundfarmen sind ausgetrocknet und es wächst fast nichts mehr. Präsident Mugabe muss die enteigneten Farmen an Freunde, Bekannte oder Verwandte weitergegeben haben, die entweder gar keine oder wenig Erfahrung mit Agrarwirtschaft hatten. Da nur noch wenige Grundnahrungsmittel im eigenen Land produziert werden, muss alles zu enorm hohen Preisen von Südafrika importiert werden. Die Preise sind astronomisch und das können sich nur die wenigsten leisten. Viele Menschen sind arbeitslos und vielleicht ist das ein Grund weswegen die Wilderei in den Nationalparks immer mehr zunimmt und die Tierbestände erschreckend zurückgehen.

Nach zwei kühlen Nächten auf der Farm besuchten wir den Matabo Nationalpark. Matabo ist bekannt für seine sehr alten Höhlenmalereien und die balancierenden Felsformationen. Es ist ein sehr spiritueller Ort, den schon die alten Buschmänner früher regelmäßig aufgesucht haben. Der Park bietet viele Wanderwege (allerdings auch viele Schlangen) und war besonders jetzt zur kühleren Jahreszeit wunderschön durch das herrliche Farbenspiel der Laubbäume (fast wie bei uns im Herbst). Nur wenige Touristen besuchen den kleinen Park und so waren wir umso mehr erfreut, auf ein Freiburger Pärchen zu stoßen. Die beiden haben ebenfalls ihren Landcruiser in  Südafrika stehen und sind mehrere Male im Jahr in Afrika. Da wir uns gar nicht mehr losreißen konnten von dem spannenden Erfahrungs- und Geschichtenaustauch hatten wir eine gemeinsame Campsite direkt an einem See mit Blick auf die balancierenden Felsen gesucht.

Unser nächstes Ziel waren die gut erhaltenen Ruinen des Great Simbabwe aus dem 13ten  Jahrhundert, da diese günstig auf unserer Strecke nach Mozambique lagen. Besonders beeindruckend war der Blick von den oberen Bergruinen. Auf der dazugehörigen Campsite  (GPS Koordinaten S20 16.290 E30 55.843) trafen wir auf die Schweizer Familie, mit der wir vor unsere Afrika-Abreise mehrere emails ausgetauscht hatten. Die Schweizer sind seit Juli mit ihren vier und sechs Jahre alten Kindern unterwegs und sind ungefähr die gleiche Tour gefahren wie wir (sie sind sogar durch Syrien gefahren). Die ganze Family hat, wie wir auch, jeden Tag genossen. Das bestätigt wieder, man kann so eine Reise wunderbar auch mit Kindern machen.  Natürlich ist ihr kleiner umgebauter LKW viel komfortabler ausgebaut als unser Toyota aber trotzdem, es geht alles.

Von den Bergruinen ging es in die um die Jahreszeit sehr kühle Bergwelt von Zimbabwe, zu der Ndundu Lodge und Camping (GPS Koordinaten S19 07.089 E32 46.548) im Vumba Botanical Reserve. Wir fuhren durch eine herrliche dschungelartige Landschaft und konnten uns nicht sattsehen an den riesigen afrikanischen Bäumen und den satten, blühenden Farben der Pflanzen. Die Gegend muss zu Glanzzeiten Simbabwe’s ein feudaler Erholungs- bzw. Rückzugsort  gewesen sein, da die luxuriösen Villen und Hotels den ehemaligen Reichtum des Landes nur erahnen lassen. Da uns die Temperauren zu kühl waren (tagsüber, sonnig 25 Grad, nachts 5 Grad) blieben wir nur eine Nacht und machten uns auf den Weg zur Mozambiqueanischen Grenze.

Überall im Land sahen die Unterkünfte und Campsites die sehr renovierungsbedürftig aussahen, da aufgrund der politischen Lage der Tourismus über Jahre hinweg komplett eingebrochen ist. Mittlerweile sind die Urlauberzahlen zwar wieder ansteigend jedoch immer noch sehr niedrig aufgrund der in manchen Ländern eingeschränkten Reisewarnungen. Hinzu kommt, dass profitbringende Institutionen einfach enteignet werden und so hält jeder sein Anwesen auf „Low-Standard“. Des Weiteren wird es einigen Nationen wie zum Beispiel den Südafrikanern nicht einfach gemacht in Simbabwe zu reisen. Wir haben von vielen gehört, dass sie bei den Straßenpolizei-Checkpoints Unmengen an Schmiergeldern bezahlen mussten und ihr ganzes Auto auseinandergenommen wurde. Wir wurden einfach nur durchgewunken und mussten noch nicht einmal anhalten. Was uns ebenfalls im ganzen Land von Anfang an besonders aufgefallen ist war, wie gut trainiert, clever und schnell das Servicepersonal ist. Zimbabwe war nicht nur das wirtschaftlich erfolgreichste Land sondern hatte auch mit das beste Bildungssystem des Kontinents. Bei zahlreichen Unterhaltungen mit Einheimischen konnten wir die Verzweiflung und Machtlosigkeit der Menschen heraushören. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich an der politischen Lage in Simbabwe bald etwas ändert.

Unsere Highlights:

  • Der sagenhafte Blick auf den Sprühregen vom Vic Falls Hotel
  • Die „Elefantenjagt“ im Hwenge Nationalpark
  • Der schöne Blick von der World View campsite
  • Der erholsame Matabo Nationalpark
  • Die alten Bergruinen von Great Simbabwe
  • Die traumlandschafte Bergwelt…..
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Rainy Season

Zambia, a huge country with warm hearted people.  An untouched African spot on the way to find access to international markets. A country in the dilemma between traditions and free market interests.

When we crossed the border to Zambia we also noticed here how friendly the people are. No helpers, no money change shouters, only efficient handling. We were immediately out of customs after we got a visa, the required stamps and paid the carbon emission tax for our Toyota. Firstly we went to the ATM and then to the filling station. How relaxing life can be if diesel is available again at all filling stations!

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From Chipata we drove north-west to the South Luangwa National Park.  There are no campsites in the park therefore we stayed directly at the National Park at the Luangwa River in the Croc Valley Camp (GPS coordinates S13 06.010 E31 47.644). At our arrival the campsite manager warned us immediately not to leave any fruits like mango’s, oranges etc. in the car. It happens very often that some elephant’s walk into the campsite and smash everything into pieces in order to get the delicious fruits. Luckily we put everything immediately into our fridge because at sunset one elephant swam across the river and came to our campsite.

Early next morning we entered the National Park. Unfortunately after the first hundred meters it started to rain and with that the probability dropped a lot to see wild animals. Apparently also during rainy season the park is known for a spectacular fauna. But we realized that all animals are hiding away during rainy days (of course apart from crocodiles and hippos). Nevertheless we did not want to give up and continued our way to the north on the well prepared main roads that were covered with red stones. The side roads were impassable because the black soil transformed the track into incredibly slippery mud only with few drops of rain. Apparently the street workers must have run out of red stones because without any warning the well prepared street turned suddenly into the feared slippery black mud soil. It felt like ice rain back home! Our Toyota skidded and ended up in an over flooded mud ditch. And here again; we were standing totally alone in the pouring rain. However this time the conditions were a bit more challenging than in Rwanda: there were no Rwandan helpers and there was a slight probability that a wild animal might get close to us. It is actually not permitted to get off the car in the National Park but we did not have any other choice. The car would not move anymore and there was no help from someone else to be expected for the next couple of days. We could not help but rolling up our sleeves again and started digging. Nasty biting ants and disgusting worms were crawling up our legs, but no matter what we had to continue. And in fact it was worthwhile: after almost two hours of working heavily we were ready to go and managed to get the Toyota out with a lot of power. What a relief!  As we still did not want to give up we drove towards south searching for some animals. However the street conditions were really bad. The roads were either flooded or covered with the feared black mud soil. Fortunately we made it without getting stuck again but that was only with big luck and some skills. At least at the end we saw some animals.

After one day break and cleaning we continued our journey. We wanted to take the road directly along South Luangwa National Park however a British guy stopped us after 15 km. He said that even though the landscape is very beautiful, we can only take this road during dry season in July or August and ideally with two cars.  Only few cars can make it alone in dry season but the road is impassable during rainy season as the rivers are flooded. The British guy and his wife live in the middle of the forest at South Luangwa National Park and founded a small NGO some years ago. The project is mainly about preservation of flora and fauna in the South Luangwa area. Poachers are harming the National Park sensitively and tree chopping for fire wood or charcoal outside the park makes the surrounded forests and its old trees more and more shrink. The British couple is creating awareness among the population and they educate young children already in school. The project is solidly sustainable and was awarded with the World Prize for Sustainable Energy of the European Parliament Science and Technology Options Assessment (STOA) Panel. Please have a look at their website for more information  http://chipembele.org/.

As we did not want to run the risk to get stuck on this road until July (in spite of the beautiful landscape), we turned and used the main road to Lusaka. In Lusaka we had to run some errands and noticed immediately that we were getting closer to South Africa because the variety of goods was almost like at home – however the prices were incredibly high. We haven’t found out yet how the locals can afford these products because their average income is really low. We drove 15 km outside of Lusaka to stay one night at the Pioneer Camp (GPS coordinates S15 23.732 E28 27.045) in the middle of the forest. It was really worthwhile to drive out of the city to this idyllic place.

Our next stop was the farm Moorings Campsite (GPS coordinates S16 11.624 E27 32.600), which is conveniently located between Lusaka and Livingstone (Victoria Falls). The core product of the farm is maize in addition to their pigs and cows. We met the Swiss couple Tatjana and Michael. They started travelling through Africa six years ago and settled down on the farm about three years ago. We heard interesting and exciting stories of their experiences.  The campsite is one part of the farm and is usually quiet and peaceful. However when we arrived there on Good Friday we were surrounded by drumming and happy singing. The local farm workers with families and relatives celebrated the Easter holidays with singing, dancing and drumming almost continuously from Good Friday to Easter Monday.  We walked on the farm several times and as we were curious we participated on a service at their farm church on Easter Sunday and took a video of their activities. The locals were happy to see us and integrated us immediately into their community. Luckily we did not need to sing.

After the Easter holidays we drove to Victoria Falls in Livingstone. Sambesi River has grown to a huge raging torrent during rainy season and we were very impressed to see the masses of water plunging 110 meters down the rocks over a width of 1708 meter. However we were not able to see to the ground because of the up to 400 meters high spay that looks like fog. The Spray is visible even from approx. 30 km distance. We were drenched immediately by the spray and it felt like a tropical rain shower. It was great fun to wander along the falls and to cross the bridge on top with the best view point. After we were dry again we drove immediately to the Zimbabwean border, which is right behind Victoria Falls. As the entire area around Vic Falls is very touristy we did not want to stay one night longer on the camp site. Besides the fact that we were fed up with the helicopters, that were continuously cruising around and making terrible noises. The helicopters offer tourists a beautiful Vic Falls view for 15 minutes.

We enjoyed Zambia a lot in spite of rainy season. The country has everything to compete with the international market. It has many mineral resources, a variety of great national parks in every part of the country and a beautiful landscape. Additionally the people are warmhearted and friendly. Nevertheless we very often felt like we were still in an untouched African country. We can only recommend Zambia as a travel destination.

Our Highlights:

  • The beautiful South Luangwa National Park
  • Different Easter vacation on the farm Moorings
  • The fascinating Victoria Falls
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Regenzeit

Sambia, ein riesiges Land mit herzlichen Menschen. Ein Fleck unberührtes Afrika, das sich aufmacht, den Anschluss an den internationalen Markt zu finden. Ein Land, das zwischen Tradition und marktwirtschaftlichen Interessen hin- und hergerissen ist.

Schon beim Überqueren der Grenze fiel uns auf, wie freundlich auch hier die Menschen sind. Keine Schlepper, kein ewiges „Money Change“ Geschrei, nur effiziente Abwicklung. Nach dem Erstellen der Visa und Stempeln der Papiere, sowie dem Abschluss einer Carbon Emission Tax für das Fahrzeug ging es gleich weiter. Erst zum Geldautomaten und dann direkt zur nächsten Tankstelle. Wie viel entspannter das Leben doch auf einmal wird, wenn an jeder Tankstelle wieder Treibstoff zu bekommen ist.

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Von Chipata ging es nun in nord-westlicher Richtung zum South Luangwa Nationalpark. Im National Park gibt es keine Campsites, deshalb haben wir direkt am National Park im Croc Valley Camp (GPS Koordinaten S13 06.010 E31 47.644) am Rande des Luangwa Rivers übernachtet. Da der Park nicht eingezäunt ist, wurden wir schon bei der Ankunft gewarnt, keine Früchte wie Mangos, Orangen etc. offen im Fahrzeug liegen zu lassen. Es spazieren häufiger Elefanten durch die Campsite und schlagen alles kurz und klein, um an die Leckereien zu kommen. Gut, dass wir alles geruchsdicht verstaut hatten, denn prompt konnten wir kurz vor Sonnenuntergang einen Elefanten beobachten, wie er den Fluss schwimmend überquerte und auf unsere Campsite kam.

Am nächsten Morgen machten wir uns gleich auf den Weg zum National Park. Doch leider fing es schon bei den ersten hundert Metern an zu regnen. Auch während der Regenzeit soll der Park eine großartige Tierwelt bieten, doch wir stellten fest, dass sich bei strömendem Regen die meisten Tiere verstecken. Trotzdem wollten wir nicht aufgeben und fuhren weiter. Die Hauptstraße Richtung Norden war relativ gut zu befahren, da diese mit rotem Kiesel bedeckt war. Sämtliche Nebenstraßen waren jedoch unzugänglich, da diese aus dunkler Erde (black cotton soil)  bestanden, die sich schon bei ein paar Tropfen in eine rutschige Matschmasse verwandelte. Unglücklicherweise ist den Straßenarbeitern wohl plötzlich der rote Kiesel auch auf der Hauptstraße ausgegangen, denn ohne Vorwarnung verwandelte sich die gut zu befahrende Straße schlagartig in die gefürchtete schwarze Matschmasse. Es fühlte sich an wie Eisregen zu Hause. Wir schleuderten und landeten in einem überschwemmten Graben. Da standen wir nun wieder, bei strömendem Regen ganz alleine. Doch dieses Mal waren die Bedingungen etwas erschwerter als in Ruanda: keine ruandische Hilfsmannschaft und die Gefahr, dass plötzlich ein wildes Tier um die Ecke kam. Es ist ja eigentlich verboten, im Nationalpark auszusteigen, doch von alleine bewegte sich das Fahrzeug ja nun auch nicht und mit Hilfe war die nächsten Tage nicht zu rechnen. So krempelten wir wieder unsere Hosen hoch und fingen an unseren Toyota auszugraben. Trotzdem beißende Ameisen und ekelige Würmer unsere Beine hochkrabbelten, machten wir weiter. Und es hatte sich gelohnt, nach fast zwei Stunden harter Schaufelarbeit schafften wir es mit viel Gas geben, unseren Toyota wieder zu befreien. Erleichtert fuhren wir dann Richtung Süden, da wir immer noch nicht aufgeben wollten. Jedoch die Straßenverhältnisse waren katastrophal, Matschmasse wechselte sich ab mit Überschwemmungen. Wir sind nur mit viel Glück und Geschick durchgekommen, ohne noch einmal steckenzubleiben. Vereinzelt hatten wir dann doch noch das ein oder andere Tier gesehen.

Nach einem Tag Ruhepause und Wagenwäsche sind wir am nächsten Tag weitergefahren. Wir wollten eigentlich die Straße direkt am South Luangwa Park entlangfahren, jedoch wurden wir nach ca. 15 km von einem entgegenkommenden Engländer gestoppt. Er meinte die Strecke sei zwar wunderschön, jedoch nur im Juli und August während der Trockenzeit und idealerweise mit zwei Autos zu befahren. Ganz wenige Autos schaffen es, alleine durchzukommen, aber um diese Jahreszeit sei es aussichtlos, da viele Flüsse überschwemmt seien. Der Engländer lebt mitten im Wald am Rande des National Parks und gründete vor  einigen Jahren zusammen mit seiner Frau eine kleine NGO.  Bei seinem Projekt geht es um die Erhaltung von Natur und Tierwelt. Es wird im National Park viel gewildert und außerhalb des Parks großflächig Waldrodung betrieben. Die beiden schaffen Aufmerksamkeit unter der Bevölkerung und erziehen die Kinder bereits in der Schule. Das Projekt ist sehr nachhaltig und hat den World Prize for Sustainable Energy des European Parliament Science and Technology Options Assessment (STOA) Panel gewonnen. Mehr Informationen sind unter http://chipembele.org/ zu finden.

Da wir das Risiko nicht eingehen wollten bis Juli auf der Strecke festzustecken (auch wenn die Landschaft noch so schön war), drehten wir nach einer längeren Unterhaltung mit dem Engländer um und fuhren auf der gut zu befahrenden Hauptstraße nach Lusaka. Dort machten wir einige Besorgungen und stellen fest, dass wir weiter Richtung Südafrika kamen, denn das Angebot  an Waren war schon fast wie zu Hause, jedoch zu stolzen Preise. Wie sich die Einheimischen das Warensortiment leisten können, konnten wir bisher noch nicht rausfinden. Wir blieben noch eine Nacht im Pioneer Camp (GPS Koordinaten S15 23.732 E28 27.045) welches 15 km außerhalb von Lusaka liegt. Das Camp liegt idyllisch und ruhig mitten im Wald und es hat sich gelohnt aus der Stadt rauszufahren.

Unser nächstes Ziel war die Farm Moorings Campsite (GPS Koordinaten S16 11.624 E27 32.600), die günstig zwischen Lusaka und Livingstone bei den Victoriafällen liegt. Auf der Farm wird hauptsächlich Mais angebaut und es gibt Schweine und Kühe. Hier hatten wir die zwei Schweizer, Tatjana und Michael kennengelernt, die sich vor sechs Jahren in Richtung Afrika aufgemacht und seit drei Jahren auf der Farm niedergelassen haben. Die beiden hatten spannende und interessante Geschichten und Erfahrungen zu erzählen. Die Campsite ist ein Teil von der Farm und ist eigentlich sehr ruhig gelegen. Doch schon bei unserer Ankunft am Karfreitag hörten wir fröhlichen Gesang und Getrommel von allen Seiten. Die einheimischen Farmarbeiter mit Familien und Verwandten feierten und sangen fast unentwegt durch bis Ostermontag. Wir machten mehrere Spaziergänge auf der Farm und da wir neugierig waren, nahmen wir am Ostersonntag an einem lokalen traditionellen Gottesdienst teil. Auch dieser bestand hauptsächlich aus Gesang, den wir auf Video festgehalten haben. Die Einheimischen waren sehr begeistert uns zu sehen und integrierten uns sofort in ihre Gemeinschaft. Nur gut, dass wir nicht singen mussten.

Nach Ostern fuhren wir nach Livingstone zu den Victoriafällen. Da gerade Regenzeit war, war der  Sambesi Fluss zu einem unglaublich breiten reißenden Strom angewachsen. Es war sehr beeindruckend, am Rande des Wasserfalls zu stehen und die Wassermassen über eine Breite von 1708 Meter von einer 110 Meter abfallenden Felswand in die Tiefe stürzen zu sehen. Allerdings konnten wir nicht bis in die Tiefe blicken da ein etwa vierhundert Meter hoher Sprühnebel entstand, der noch aus großer Entfernung zu sehen war. Der Sprühnebel durchnässte uns in kürzester Zeit bis auf die Haut, was aber nicht weiter schlimm war bei den tropischen Temperaturen. Das war vielleicht ein Spaß am oberen Rande entlang zu spazieren. Eine verbindende Brücke von zwei Felsspalten bot den besten Blick auf die Fälle. Nachdem wir wieder getrocknet und umgezogen waren, machten wir uns gleich auf den Weg Richtung simbabwische Grenze, die gleich hinter den Fällen liegt. Die Victoria Fälle sind von  beiden Ländern aus zu besuchen. Da die ganze Gegend um die Victoria Falls in Sambia sehr touristisch sind, wollten wir nicht länger als eine Nacht auf der Campsite bleiben. Außerdem waren wir von den unaufhörlich umherkreisenden Hubschraubern, die den Touristen für 15 Minuten einen Blick von oben boten sehr genervt.

Uns hat Sambia trotz Regenzeit sehr gut gefallen. Das Land hätte alles, um mit dem internationalen Markt gut mithalten zu können. Es bietet Bodenschätze, viele Nationalparks mit einer artenreichen Tierwelt, wunderschöne Landschaften und freundliche Menschen. Und gleichwohl hat man in Sambia noch das Gefühl ein Stück unberührtes Afrika vorzufinden. Als Reiseland können wir Sambia sehr empfehlen.

Unsere Highlights:

  • Der South Luangwa Nationalpark
  • Das Osterfest auf der Farm Moorings
  • Die atemberaubenden Victoriafälle
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Smiling Country

Greetings from the smiling country in Africa. Even though Malawi is one of the poorest countries in the world, the people seem to be quite happy. This might be because of the beautiful Lake Malawi, the wild untouched mountains or the fertile grounds. Or is there another reason?

We crossed the border from Tanzania to Malawi at Songwe and were done with the customs quickly.  After 15 minutes we were already driving on Malawian roads. The streets in Malawi were totally deserted – everyone walked or drove on bicycles. The reason for that was that there is no diesel at all and petrol only occasionally available at the filling stations. This disaster has been going on for six months because the president has misused development money. As a consequence the donating countries have cancelled the support for Malawi. Like anywhere else in many third world countries the population is suffering most and the president did not care. (Remark: The president died as soon as we reached Zambia. BBC reported that he passed away because of a heart attack. We would like to highlight that we were not involved in this incident!)

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People can only buy diesel on the black market for about 3 Euro per liter (the average salary per month is 80 US$). And as soon as the rumor is going on that a filling station will be delivered with some petrol the locals queue for hours in order to get some of the precious liquid. We very often saw petrol lorries standing at the road side and selling some liters to the locals unofficially. Petrol lorry driver in Malawi is probably the most popular and the most dangerous job right now.  Luckily we entered Malawi with 240 liters of diesel as we knew about the problem beforehand.

Our first place to go after the border was Chitimba Camp at the northern part of Lake Malawi.  The campsite is viewing the lake and is quite nice. We stayed there for two days and walked along the lake and to the villages. The locals waved at us happily. They were sitting at the lake chatting and laughing and their children were playing loudly. At night Julian worked at the computers in order to rescue our website. Some hacker misused our website and our server was blocked. The internet in Africa is very slow and only partly usable at night.

The next place we drove to was  Lukwe EcoCamp & Organic Gardens and we discovered a little paradise in the middle of the mountains. The lodge and the view over the untouched mountains as well as Lake Malawi are just spectacular. The Loge has been run by a Belgian for about twelve years. During that time he has built up a wonderful organic garden with vegies and fruits from all over the world. These ingredients taste so delicious in his restaurant. It was such a pleasure for us to enjoy these wonderful salads and vegies in his restaurant together with the most delicious filet steaks we had so far on this trip. Even the coffee grows in his organic garden. The owner also has a second hobby and this is furniture design. All furniture’s on his lodge and campsite are hand made by him from the wood of this property. Everything is kept very natural and the power comes from solar energy. As we loved the place so much Julian offered to renew his website. Here is the link to the website www.lukwe.com . We also wanted to help Lukwe because the owner told us that Mushroom farm which was established later and is only two kilometers away has copied all his ideas and is using them strongly for their marketing strategy. Mushroom farm does neither have organic food nor coffee in their gardens.  So hopefully it works to get some of the customers back to Lukwe. We stayed five nights at Lukwe and walked up the mountains, to Livingstonia and to the waterfalls apart from working hardly on the website. We did not bother to go to Nyika National Park close by because it was rainy season and all animals are hidden and spread out.

On the way to our next destination we bought some of the delicious filet at peoples in Mazuzu. Thanks to Auke from Lukwe for the fantastic recommendation.

We continued our trip to Makuzi Lodge, a bit further South of Lake Malawi. The campsite is peacefully placed at a beautiful sandy bay. Lake Malawi is about 500 km long with deep blue water and fantastic sandy beaches. However in the South of the lake breed these frightening bilharzias worms. Human beings can get them by swimming in the lake or washing with lake water. We were rest assured that Makuzi lodge is bilharzias free because it is located in the northern part of the lake and the whole campsite is anyway using lake water for their showers and tabs. So we enjoyed swimming several times per day and will do a worm test as soon as we reach home again. We also used relaxing Makuzi Lodge to fix everything on our car. After four days we drove firstly towards south along the lake and later towards west via Lilongwe in order to cross the border to Zambia.

As mentioned at the beginning, we enjoyed the beautiful landscape, Lake Malawi and especially the smiling and pleasant people in Malawi. Everyone we were talking to seemed to be happy and greeted us friendly. We were wondering very often why that is, because the whole country is suffering heavily from of their political situation. As the president is dead now, everyone is hoping that the next political leadership will finally support the population and not their own pocket. The education system is terrible in Malawi and so is the education level. Not to mention the economy and the tourism. We heard that the tourism budge for the entire country per year is something like 2000 USD. No wonder that Malawi is only known as a country to drive through as quickly as possible. We liked Malawi very much and found the most beautiful place. Therefore we can only recommend Malawi for enjoyable vacation.

Our Highlights:

  • The marvelous Lake Malawi.
  • The beautiful Mountain area
  • The fantastic Lukwe Eco-Camp & Organic Gardens
  • The happy and friendly Malawian’s