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Urlaub in Afrika – Drei Länder für Einsteiger

Auf der Liste der exotischen Urlaubsziele sind immer wieder afrikanische Länder zu finden. Tatsächlich scheinen immer mehr Menschen in Deutschland daran interessiert zu sein, den großen Kontinent und seine Besonderheiten für sich zu entdecken. In manchen Ländern entwickelten sich dadurch touristische Strukturen, die eine angenehme und komfortable Reise ermöglichen. Wir werfen einen Blick auf Länder, die auch für Einsteiger in die Welt der Afrikareisen gut geeignet sind.

Ägypten

Seit einiger Zeit hat Ägypten politische Unruhen hinter sich gelassen. Die Stabilisation der Lage war gerade für den Tourismus im Land von großer Bedeutung, der für die Menschen ein wichtiges wirtschaftliches Standbein darstellt. In den vergangenen Jahren entschieden sich auch mehr Menschen aus Deutschland, den Weg auf sich zu nehmen. Einerseits sind es dabei die angenehmen klimatischen Bedingungen über weite Teile des Jahres, die ein Argument für die Reise bilden. Auf der anderen Seite überzeugt Ägypten mit einem besonderen historischen Schatz, der auf eine der ältesten Hochkulturen in der Geschichte der Menschheit zurückzuführen ist.

Tatsächlich wurde auch politisch auf ägyptischer Seite bereits viel dafür getan, den Tourismus in die Gänge zu bringen. So lässt sich etwa das für die Einreise notwendige Visum ganz bequem im Internet beordern. Wer das Visum für Ägypten beantragen möchte, kann so binnen weniger Minuten alle wichtigen Grundlage für die eigene Einreise zu schaffen. Der Weg bis zur Botschaft, wie er in anderen Ländern Afrikas noch immer für Touristen notwendig ist, entfällt auf diese Weise. Dies ist nur ein Indiz dafür, wie wichtig es den Verantwortlichen ist, die Weichen für eine gute touristische Entwicklung in ihrem Land zu stellen.

Viele touristische Aktivitäten konzentrieren sich in diesen Tagen auf die Hauptstadt Kairo. Dort sind sogleich die größten Hotels zu finden, wie sie bei gut betuchten Urlaubern meist im Fokus stehen. Ein besonderer Schatz, den es dort zu entdecken gibt, ist das ägyptische Museum. Dort sind wertvolle Funde aus den majestätischen Gräbern der alten Pharaonen ausgestellt, die von den Forschern im Laufe der vergangenen Jahrzehnte entdeckt werden konnten.

Namibia

Auch Namibia im Süden des Landes blickt auf eine starke Entwicklung des Tourismus. Dabei sind es weniger die kulturellen Besonderheiten des Landes, welche die Menschen anlocken. Vielmehr ist es in der Region gelungen, die natürliche Schönheit bis heute zu bewahren. Damit bietet sich die Gelegenheit, Afrika auf eine sehr authentische Art und Weise zu entdecken. Damit dieses Erbe noch weit in die Zukunft tradiert werden kann, wurde längst für die Entstehung von Nationalparks gesorgt. Da es dort streng untersagt ist, landschaftliche Einflussnahme durchzusetzen oder gar zu wildern, konnten sich Flora und Fauna in den vergangenen Jahren immer mehr erholen.

Wer auf direkten Kontakt mit der Natur Namibias gehen will, bekommt vor Ort passende Touren angeboten. In der Regel helfen große Jeeps mit guter Bereifung und entsprechender Ausrüstung dabei, durch die zum Teil schlecht sanierten Straßen zu fahren. Die bevorzugte Form der Übernachtung stellt derweil der Campingplatz dar. So lässt sich die eigene Route ohne lange Planungen auch auf spontaner Basis fortführen, um die schönsten Stellen Namibias für sich zu entdecken.

Tunesien

Badetourismus auch im europäischen Winter. So könnte man die touristische Ausstrahlung Tunesiens auf den ersten Blick erfassen. Doch dieses Land Nordafrikas hat weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dafür ist bereits die etwa 3.000 Jahre alte Kulturgeschichte verantwortlich, auf die die Menschen vor Ort blicken. Die Hauptstadt Tunis besitzt noch immer eine historische Altstadt, die bis ins 9. Jahrhundert zurückdatiert werden kann. So verwundert es kaum, dass sie längst in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Gleichsam präsentiert sich Tunesien als attraktives Ziel für Aktivurlauber. Dafür sorgen zum Beispiel die großen Resorts, die sich entlang der Küste befinden.

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KAZA Visum südliche Afrika

KAZA-Visum-AfrikaAb dem 1. Dezember 2014 benötigen Reisende aus Deutschland keine seperaten Visa für Sambia und Simbabwe. Das neue „KAZA Visum“ (KAZA = Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area) gilt dann in beiden Ländern sowie für Tages-Ausflüge nach Botswana im Kazungula-Grenzgebiet.

Das Visum erlaubt Aufenthalte bis zu 30 Tagen und ist für 50 US-Dollar unter anderem an den Flughäfen in Lusaka, Harare, Livingston und Victoria Falls sowie an den Grenzübergängen bei den Victoria-Fällen erhältlich. Die neue Regelung ist ein Pilotprojekt und gilt für Reisende aus über 40 Nationen, darunter auch Österreich, Frankreich, Großbritannien, Polen und die Schweiz. Als nächstes soll das gemeinsame Visum auch in Botswana, Angola und Namibia eingeführt werden. Nach Informationen des Zambia Tourism Board ist damit im Sommer nächsten Jahres zu rechnen.

KAZA_Visum

Kosten

KAZA Visum (KAZA = Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area) für Sambia und Simbabwe: 50 US$ (für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen).

Erhältlich ist das Visum an folgenden Grenzen in Sambia: Flughafen Lusaka, Flughafen Livingstone, Livingstone/Victoria Falls Grenzposten, Kazungula. Und in Simbabwe ist es an diesen Grenzen erhältlich: Flughafen Harare, Flughafen Victoria Falls, Livingstone/Victoria Falls Grenzposten, Kazungula.

Normale Visagebüren im Vergleich

Sambia

Die Gebühren für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) betragen für deutsche Staatsangehörige USD 50. Für eine zweifache Einreise (Double Entry) fallen Visagebühren in Höhe von USD 80 an. Mehrfacheinreisen (Multiple Entry) werden am Flughafen nicht ausgestellt, können aber nach Einreise bei den örtlichen Büros der Einwanderungsbehörde beantragt werden. Seit November 2008 wieder erhältlich ist das insbesondere bei Tagesausflügen von Victoria Falls (Simbabwe) nach Livingstone (Sambia) ausgestellte Tagesvisum („Day Tripper Visa“), das eine Gültigkeit von 24 Stunden hat. Die Gebühren hierfür betragen USD 20.

Simbabwe

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Simbabwe ein Visum. Dieses wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls sowie an den Grenzübergängen erteilt. Hierbei ist eine Gebühr von USD 30,– (eine Einreise) bzw. USD 45,– (zwei Einreisen) in Devisen bar zu entrichten. Ein 6 Monate gültiges Visum mit mehreren Einreisen kostet USD 55,–.

Quelle: Auswaertiges Amt

Über die Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area

Das grenzüberschreitende Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA TFCA)  Natur- und Landschaftsschutzgebiet liegt im südlichen Teil Afrikas. Der Park umfasst eine Fläche von 444.000 km² und ist nach dem Nordost-Grönland-Nationalpark das zweitgrößte Schutzgebiet der Erde. Der Park umfasst Gebiete der Länder Angola, Botswana, Namibia, Sambia sowie Simbabwe. Er grenzt an eine Reihe bereits bestehender Nationalparks und Wildreservate in diesen Ländern. Der Park umfasst den Caprivizipfel in Namibia, den Chobe-Nationalpark und das Okavangodelta in Botswana, den Hwange-Nationalpark in Simbabwe sowie die Victoriafälle im Grenzgebiet zwischen Sambia und Simbabwe.

Weblinks

www.kazavisa.info