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Angola Expedition 2016

12 Tage den Süden von Angola entdecken 1. bis 12 Mai 2016

  • Geführte 12 Tage 4×4 Selbstfahrer Safari
  • Erfahrene Reise Guides und Koch
  • Deutsch / Englisch und Portugiesische Reiseleitung
  • Ausrüstung in bester Qualität
  • Unterstützung bei Visum und Organisation

Angola Tour 2016

Angola gilt als eines der am schwersten zu bereisenden Ländern in Afrika. Es ist kaum möglich für dieses Land ein Visum zu bekommen. Mit uns haben Sie die Möglichkeit, ohne große Probleme, ein Visum für Angola zu erhalten. Wir kümmern ums um die Einladung aus Angola, welche obligatorisch für die Erteilung eines Visums ist.

Wir bieten dieses Jahr die Einmalige Gelegenheit an einer 12 Tägigen Expeditions-Safari nach Angola teilzunehmen. Vom 1. Bis zum 12. Mai gibt es für all die Entdecker und Abenteuer unter uns viel zu erleben. Vom Atemberaubenden Leba Pass, der mit seinen unzähligen Serpentinen aus dem Hochland des Südens an die Küste führt über  den Besuch der Geisterstadt Sao Martinho dos Tigres  bis hin zur atemberaubenden Natur am Kunene Mund.

Gefahren wird in einer Gruppe unter Anleitung von Jimmy Zimmer. Besitzer von Southern Cross Safaris in Namibia. Seit über 30 Jahren fährt Jimmy Zimmer Safari Touren in Afrika und gilt auf dem Gebiet der Explorations-Safaris als Experte. Southern Cross Safaris stellt das Begleitfahrzeug, die Küchenausrüstung / Essen sowie das gesamte Camping Equipment.

Übernachtet wird in großen Safari-Zelten mit bequemen Matratzen. Gekocht wird im Camp traditionell am Lagerfeuer. Wir haben einen Angolanischen Führer der uns in den schwierigen Passagen am Meer mit Rat und tat zur Seite steht. Auch Haben wir ein Boot, welches uns die etwa 10 Kilometer auf die Insel Sao Martinho dos Tigres mit ihrer unentdeckten Geisterstadt fährt.

Southern Cross Safaris ist ihnen gerne behilflich bei der Buchung von Flügen und dem Anmieten von Fahrzeugen in Namibia. Wenn Sie nicht selber Fahren möchten, dann stellen wir Ihnen ein Fahrzeug mit Fahrer.

Rundum, es wird eine spannende Tour mit atemberauender Landschaft, wilden Off-Road Strecken und gemütlichen Abenden am Lagerfeuer.


Angola Tour 1. bis 12. Mai 2016

Predeparture Treffen bei der Eha Lodge Ruacana um 17 Uhr. (Abendessen)

Tag 1        Border crossing Namibia / Angola bei Calueque Ruacana. Übernachtung Camping bei Lubango Casper Loge. Früstück , Mittagessen , Abendessen

Tag 2         Besichtigung Fendas da Tundavala (Wasserfall) und monumento do Christo Rei. Übernachtung – Camping Casper Loge. Mit Früstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 3         Fahrt Richtung Namibie über den berümten Leba Pass. Übernachtung zur Zeit noch nicht festgelegt. (Camping am Strand). Früstüch, Mittagessen, Abendessen

Tag 4 -6     Strand Tage mit fischen, besichtigung der grösten Welvitshia in der Umgebung. Ausflug nach Lake Arco. Camping Flamingo Lodge mit Früstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 7         Richtung  Tombua  zum Death Acre. Übernachtung in den Dünen. – Camping mit Früstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 8         Mit dem Boot besichtigen wir Sao Martinho dos Tigres (Geister Stadt). (Die Insel ist ungefähr 10 Km von der Küste entfernt ) Bootstour eingeschlossen. Übernachtung Doodsakker – Camping mit Früstück, Mittagessen, Abendessen)

Tag 9         Die letzten 90 Km entlang des Doodsakker nach Foz do Cunene. Übernachtung in einer holtz Hütt.mit Früstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 10     Unsere Rückreise begint. Besichtigung des Iona National Parks. Älteste National Park Angolas. Camping in der nähe von Oncocua. Früstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 11        Fon Oncocua in östlicher Richtung nach Ruacana. Schwieriges Gelände. Camping en route. Früstück, Mittagessen, Abendessen

Tag 12     Border crossing bei Calueque. Zurück in Namibia

ENDE der Tour


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Angola Expeditions-Tour 2016

 

Kontakt und Beratung in Deutschland

Julian Hillebrand
AfricaExpeditions
Albuchweg 20
70188 Stuttgart

Tel. 0151-61496040
info@africaexpeditiond.de

 

Kontakt und Beratung in Namibia

Southern Cross Safaris
PO. Box 941
Büroadresse: Cobalt Street 265, Prosperita
Windhoek – Namibia

Telefon: +264 61 235591 / 251553
Fax: +264 61 251883
Mobile: +264 81 128 6271
Skype: southern-cross-safaris
Email: info@southern-cross-safaris.com

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Eine Seefahrt die ist lustig…

Beginn der Reise von Stuttgart über die Alpen nach Venedig. Weiter nach Monfalcone und mit dem Frachtschiff über Zypern nach Israel. Oder die Frage, warum um alles in der Welt muss man einmal um die halbe Erde fahren?

Rudyard Kipling sagte einmal: „Es gibt zwei Sorten von Männern und Frauen,  diejenigen die zu Hause bleiben. Und die anderen.“ In den letzten Tagen vor der Abfahrt, haben wir uns öfter gefragt, ob man denn nicht einfach zu Hause hätte  bleiben können. Ob so eine Reise den ganzen Stress, die ganze Arbeit und Vorbereitungszeit wert ist. Und jetzt, eine Woche später können wir nur sagen, sie ist es wert. Jeder Tag, jede Minute und jede neue Erfahrung bestätigen uns das.

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Rückblick: Am 1. Oktober, wie geplant, haben wir uns von Stuttgart Richtung Italien aufgemacht. Beladen mit Sack und Pack, ging es über die Alpen, nach Südtirol, wo wir ein paar wundervolle Tage verbracht haben. Am 5. Oktober ging es dann weiter nach Venedig. Dort angekommen, haben wir die beiden  Eidgenossen Tanja und Cederic getroffen, die auch auf dem Weg nach Cape Town sind. www.sanduku.ch

Die beiden Tage in Venedig waren ausgesprochen schön und wir wurden von einem warmen Spätsommerwetter verwöhnt. Und fast könnte man sagen, Venedig ist ein romantischer, wunderschöner Ort, wenn man es schafft, geflissentlich über die tausend und abertausend von amerikanischen, asiatischen und anderen Touristen hinwegzusehen.
Weiter ging es am 7. Oktober von Venedig in das 130 km entfernte Monfalcone. Der Tag begann mit einem eiskalten Regenschauer und die Temperaturen sanken merklich. Die Fahrt im Konvoi mit Tanja und Cerderic wurde begleitet von sintflutartigen Regenfällen. In Monfalcone, das seit dem zwanzigsten Jahrhundert für seine großen Werften bekannt ist, ging es problemlos durch den Zoll und direkt auf das Frachtschiff „Spees“, welches zur Grimaldi Group gehört.

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An dieser Stelle ein paar Dinge zum Reisen auf Frachtschiffen. Frachtschiffreisen sind nicht zu verwechseln mit einer normalen Fähre oder gar einem Kreuzfahrtschiff. Konnte man früher auf einem Schiff anheuern, um so kostengünstig von einem Kontinent zum anderen zu gelangen, ist dies mittlerweile fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dafür kann man sich, für gutes Geld, einen Platz auf einem Frachtschiff kaufen. Der Hintergrund ist der, dass in den Zeiten vor Satellitennavigation und weltweiter Datenkommunikation deutlich weniger Personal auf einem Schiff benötigt wird, als dies damals der Fall war.  Das hat somit zur Folge, dass nun eine begrenzte Anzahl von Kabinen für Passagiere zur Verfügung steht. Aber eigentlich sind die Passagiere nur Beiwerk in der riesigen Maschinerie eines solchen Schiffes. Neben allen möglichen und sonderbaren Fahrzeugen hat unser Frachtschiff, (zusätzlich zu unseren Landcruisern) noch 3300 weitere Neufahrzeuge, sowie einige andere Passagiere an Bord. Da sind z.B. Tessa und Giora. Sie Engländerin, er Israeli, seit fünfzig Jahren verheiratet. Tessa und Giora sind nicht etwa auf dem Schiff um eine besonders aufregende Reise auf einem Frachtschiff zu machen. Nein, Tessa hat mit fünfundzwanzig Jahren beschlossen, nie wieder in ein Flugzeug zu steigen. Und so haben wir in den folgenden Tagen einen Fundus für lustige, aufregende und spannende Reisegeschichten, fernab von Flughäfen und Jetset, bekommen. Die beiden sind zum Beispiel drei Wochen lang von Hongkong nach San Francisco auf einem Frachtschiff gefahren. An sich wäre das eine schöne Strecke gewesen. Jedoch steckte das Schiff auf der ganzen Fahrt in extrem starkem Nebel, so dass nicht einmal die Reling des Frachtschiffes erkannt werden konnte.
Wir erfahren unter anderem auch viele Dinge über Israel, über Ihre Zeit in einem Kibbuz, über die politischen Schwierigkeiten und über den Wandel der kontinuierlich stattfindet. Und so wird jede Malzeit an Board zu einer anregenden und informativen Angelegenheit.

Der siebte und letzte Passagier an Board ist Daniel. Er kommt aus Bern, ist Freelancer und Lebenskünstler. Unterwegs ist er mit seinem Mitsubishi mit Anhänger. Er hat das Projekt „Rider 4 Africa“ (www.ride4africa.ch)auf die Beine gestellt und ist auf dem Weg nach Kairo, um dort Motorräder zusammen zu bauen. Diese werden dann dort gebucht und nach einer langen Fahrt durch Afrika mit Endziel Swasiland an das Rote Kreuz verschenkt.

Wir waren sechs Tage an Board,  haben die Kykladen passiert und haben kurz in Limassol, Zypern geankert. Dort wurden noch einmal Autos verladen, bevor wir die letzten zwölf Stunden nach Ashdod, Israel übergesetzt sind. Während der Fahrt hatten wir viel Zeit zur Erholung, da unser Aktionsradius auf 150 m beschränkt war, was nicht gerade viel Platz ist, um etwas zu unternehmen. Das Schiff wiegt einen in eine Trägheit, aus der man sich nur schwer befreien kann.
Aber es blieb viel Zeit. Zeit für Gedanken, Zeit für gute Ideen und lange Gespräche. So fernab von Internet und Handyempfang entdeckt man auf einmal wieder Dinge, die in einem normalen Alltag nur allzuleicht verloren gehen. Und vielleicht ist das der Sinn einer solchen Reise – sich zu besinnen auf die wirklich wichtigen Werte, sich frei von seinen Alltagssorgen und Problemen zu machen und wieder Zeit zu haben, Geschichten und Gedanken zu erzählen und zuzuhören.

Morgen geht es zu dem berühmt berüchtigten Zoll nach Israel. Davon werden wir beim nächsten Mal berichten.

Highlights:

  • Als Passagier auf einem Frachtschiff zu reisen.
  • Abends (und nachmittags) in den Schlaf gewogen zu werden.
  • Dreimal am Tag fürstlich verköstigt zu werden.
  • Zeit für Gedanken, gute Ideen und lange Gespräche
  • Keinen Handyempfang oder Internet zu haben.