Kinofilm: Ein Mann der schreit

Kinofilm: Ein Mann der schreit

„Un Homme Qui Crie“ erzählt, wie wichtig eine sinnvolle Aufgabe für den Menschen ist und wie die Beziehung zwischen Vater und Sohn davon beeinflusst werden kann. Einfühlsam und ruhig gedreht überzeugte er Publikum und Jurys weltweit.“Un homme qui crie“ lief in diesem Jahr als erster Film aus dem Tschad im offiziellen Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes und wurde mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er in Paris den Lumieres Award für den besten französischsprachigen Film. Der 58 Jahre alte Adam ist seit dreissig Jahren Chef-Bademeister in einem Luxushotel in N´djamena, Tschad, weil er früher zentralafrikanischer Schwimmchampion war. Der Job erfüllt ihn mit Stolz und bringt ihm den Respekt seiner Nachbarn ein, die ihn liebevoll Champ nennen. In diesem kleinen Universum konnte Adam bisher schrankenlos regieren und es gelang ihm sogar, seinen Sohn als Assistenten anzustellen. Seine tägliche Routine wird jedoch durch den herannahenden Krieg empfindlich gestört. Unsicherheit regiert und die Bevölkerung wird aufgefordert ihren Beitrag zum Krieg zu leisten. Der District Chief rekrutiert aus den jungen Bewohnern die zukünftigen Soldaten. Es besteht die Möglichkeit sich freizukaufen doch Adam hat kein Geld.     Währenddessen wird das Hotel privatisiert und von Mrs Wang, einer Chinesin übernommen.Bald werden die ersten Angestellten gefeuert, unter ihnen Adam´s bester Freund, der Hotelkoch Madji. Schließlich verliert auch Adam seinen Job, weil er als zu alt gilt. Er bekommt einen Ersatzjob als Schrankenwärter angeboten und sein Sohn Abdel übernimmt seinen alten Job. Adam fühlt sich erniedrigt. Er, der sein Leben für den Pool gegeben hat findet sich selbst am Hoteleingang als Schrankenwärter wieder.Die neue Uniform ist zu eng für ihn und für das heiße...
Grenze Tschad Sudan

Grenze Tschad Sudan

Die Grenze zwischen Tschad und Sudan ist nach sieben Jahren am 14.04. 2010 wieder geöffnet worden. Laut Sudaneseonline  ist die, wegen des Darfur Konfliktes geschlossene Grenze seit April 2010 wieder offen. Der Grenzübergang Tschad – Sudan Abéché / El Geneina ist, trotz verschiedener Konflikte und Übergriffe bis vor kurzem offen geblieben. Gleichwohl ist die politische Situation zwischen Tschad und Sudan weiterhin angespannt. Welche Auswirkungen der Abzugs der internationalen Schutztruppe MINURCAT zu Ende 2010 auf die Sicherheit in der Region haben wird ist derzeit nicht abzuschätzen. Das Auswärtige Amt Deutschlands warnt vor Reisen in die Grenzregion zu Sudan. Es besteht landesweit ein hohes Risiko, auf Überlandfahrten Opfer von Gewaltkriminalität, insbesondere von sog. „coupeurs de routes“ (Banditen) zu werden. Weiter teilt das Auswärtige Amt mit, dass momentan (Stand Dezember 2010) die Grenze Tschad – Sudan auf unbestimmte Zeit geschlossen ist. Änderungen der Situation sind jederzeit möglich. Des Weiteren bedürfen reisen nach Darfur in jedem Fall eine vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Bei Reisen in den Tschad oder nach Darfur (Sudan) ist eine enge Koordination mit der Deutschen Botschaft, sowie UN-Friedensmission UNMIS (United Nations Mission in Sudan) und deren Sicherheitsdienst UNDSS (United Nations Department for Safety and Security) angeraten. Ausländer benötige für Reisen außerhalb Khartums (besonders für Darfur) in der Regel eine Reisegenehmigung der sudanesischen Regierung (travel permit). Der Tschad, sowie weite Teile des Sudan gelten im Moment (Dezember 2010) als lebensgefährlich und sind keinesfalls für Reisende geeignet. Im Sudan drohen die Gefahren in der westlichen Region Darfur aufgrund bürgerkriegsähnlicher Zustände. Außerdem im Norden, in den Regionen des Weißen Nil und im Sennar-Gebiet. Die Grenze Sudan/Äthiopien ist offen und die Reise nach...