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Lage im Südsudan

Zwischen dem 9. und 15. Januar 2011 wurde das Referendum zur Abspaltung des Südsudan durchgeführt. Die Gründung des neuen Staates im Süden des ehemaligen Sudans ist für Anfang Juli 2011 geplant. Der neue Staat wird Republic of South Sudan heissen. Die Hauptstadt wird Juba sein. Wichtige Fragen bleiben aber noch ungeklärt, wie z.B. der genaue Grenzverlauf, die Zuteilung der Region Abyei zum Norden oder zum Süden, die Aufteilung der Erdöleinnahmen sowie Status und zukünftige Rechte der Südsudanesen, die zurzeit im Norden wohnen und umgekehrt.
Im Zusammenhang mit dem Aufbau des neuen Staates und den ungelösten Fragen kann es zu politischen Spannungen kommen. Auch gewalttätige Zusammenstösse oder Ausschreitungen sind möglich.

Südsudan fordert UN Friedenstruppe an

Der Südsudan hat im UN-Sicherheitsrat der Regierung in Khartum vorgeworfen, vor der geplanten Sezession am 9. Juli ein Klima der Gewalt in der Region zu schaffen. Der Norden finanziere Milizen, um den Südsudan zu destabilisieren, sagte der Generalsekretär der Sudanesischen Befreiungsbewegung, Pagan Amum.

Er habe daher den Sicherheitsrat gebeten, die Entsendung einer Friedenstruppe an die Grenze des künftigen Staats Südsudan zum Norden zu erwägen, so Amum. Im Januar hatte die Bevölkerung des Südsudans mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit gestimmt. Damit sollte ein 22-jähriger Bürgerkrieg enden. Die sudanesische Regierung hat erklärt, sie akzeptiere den Ausgang des Referendums.

Zu den Vorwürfen des Süden sagte der sudanesische UN-Botschafter Abdalmahmud Abdalhalim Mohammed: „Immer wenn es Probleme im Süden gibt, machen sie den Norden dafür verantwortlich.“

Der Südsudan will sich am 9. Juli für unabhängig erklären; das entspricht dem Ergebnis der Volksabstimmung vom Januar. Die Führung des Südsudans verdächtigt die Regierung im Norden, Waffen für einen Umsturz im Süden zu liefern; sie hat alle Gespräche und diplomatischen Kontakte mit dem Norden ausgesetzt. Insgesamt hat die Gewalt in den letzten Wochen Hunderte von Menschenleben gefordert. „Noch ist es zu einfach, zu den Waffen zu greifen“, erklärt der Kirchenrat des Sudan: „Der Friede hat noch nicht genug Fuß gefasst.“ Beide sudanesischen Staaten würden künftig „weiterhin multiethnisch, multikulturell und multikonfessionell“ sein. Dem sollten auch ihre Verfassungen Rechnung tragen.

Sudan: Reise- und Sicherheitshinweise

Auswärtiges Amt

Es wird dringend abgeraten von Reisen in die Region Darfur sowie in das nördliche Grenzgebiet nach Ägypten, Libyen und Tschad. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Ostsudan (Kassala, Sennar, Gedaref), nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil sowie die Bundesstaaten Warrap, Unity, Jonglei und Upper Nile im Südsudan wird abgeraten.

Am 7. Februar 2011 wurden die Ergebnisse des Referendums über die Unabhängigkeit des Südsudan verkündet. Als wahrscheinlicher Zeitpunkt für die Unabhängigkeitserklärung gilt der 9. Juli 2011. Es ist nicht auszuschließen, dass es im Rahmen dieses Prozesses zeitweise zu Spannungen und ggf. Störungen der öffentlichen Ordnung im Land kommen kann. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen.
Angesichts des ungeklärten Status der Abyei- Region und der Grenze zwischen Nord- und Süd-Sudan wird aufgrund von möglichen Spannungen von nicht notwendigen Reisen nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil, sowie in den Südsudan abgeraten.
In der Hauptstadt Khartum und anderen Städten im Nordsudan wurden Demonstrationen gegen Preiserhöhungen und für mehr Freiheiten von den Sicherheitsdiensten gewaltsam aufgelöst. Auch vor dem Hintergrund der Ereignisse in Tunesien und Ägypten könnte es zu weiteren Demonstrationen kommen.
Reisende sollten vor Einreise die aktuellen politischen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen verfolgen.
Von Reisen nach Darfur wird aufgrund militärischer Auseinandersetzungen, Banditenunwesen und akuter Entführungsgefahr dringend abgeraten.

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Eritrea und nach Darfur sowie in den Südsudan und in alle Saharagebiete wird gewarnt.
Am 30.01.2011 hat die sudanesische Armee in Schlüsselteilen der Hauptstadt Khartoum Stellung bezogen. Es wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen großräumig zu meiden und sich gegebenenfalls direkt an Botschaften von anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu wenden.

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Zwischen dem 9. und 15. Januar 2011 wurde das Referendum zur Abspaltung des Südsudan durchgeführt. Die Gründung des neuen Staates im Süden des ehemaligen Sudans ist für Anfang Juli 2011 geplant. Der neue Staat wird Republic of South Sudan heissen. Die Hauptstadt wird Juba sein. Wichtige Fragen bleiben aber noch ungeklärt, wie z.B. der genaue Grenzverlauf, die Zuteilung der Region Abyei zum Norden oder zum Süden, die Aufteilung der Erdöleinnahmen sowie Status und zukünftige Rechte der Südsudanesen, die zurzeit im Norden wohnen und umgekehrt.
Im Zusammenhang mit dem Aufbau des neuen Staates und den ungelösten Fragen kann es zu politischen Spannungen kommen. Auch gewalttätige Zusammenstösse oder Ausschreitungen sind möglich.

Quellen: eda, auswärtiges Amt, Aussenministerium Österreich ua.

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Reise und Sicherheitshinweise

Reise und Sicherheitshinweise für Länder bei einer Trans-Afrika Durchquerung auf der Ost-Route. Eine Übersicht mit dem Stand vom 16. 03. 2011. Vor Reisen in das jeweilig Land sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Dies geschieht am besten beim Auswärtigen Amt oder der jeweiligen Deutschen Botschaft. Generell gilt, dass besonders in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen von einem erhöhten Risiko durch Überfälle, Entführungen und weiter auch durch Landminen auszugehen ist.

Ägypten

Reisen nach Ägypten sollten bis auf Weiteres auf Kairo, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Einzelreisen an sonstige Orte und Landstriche wird aufgrund der unübersichtlichen Sicherheitslage weiterhin abgeraten. Es wird nachdrücklich geraten, bestehende Ausgangssperren strikt zu beachten. Für Details ihrer zeitlichen und örtlichen Ausdehnung wird dringend empfohlen, die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen. Reisenden in Ägypten wird weiterhin dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Quenat.

Libyen

Vor dem Hintergrund anhaltender Unruhen und Meldungen über kriminelle Überfälle im ganzen Land warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Libyen. Deutsche Staatsangehörige in Libyen werden mit Nachdruck aufgefordert, das Land zu verlassen, sofern dies möglich und sicher erscheint.
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.

Sudan

Am 7. Februar 2011 wurden die Ergebnisse des Referendums über die Unabhängigkeit des Südsudan verkündet. Als wahrscheinlicher Zeitpunkt für die Unabhängigkeitserklärung gilt der 9. Juli 2011. Es ist nicht auszuschließen, dass es im Rahmen dieses Prozesses zeitweise zu Spannungen und ggf. Störungen der öffentlichen Ordnung im Land kommen kann. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen. Angesichts des ungeklärten Status der Abyei- Region und der Grenze zwischen Nord- und Süd-Sudan wird aufgrund von möglichen Spannungen von nicht notwendigen Reisen nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil, sowie in den Südsudan abgeraten. Es wird dringend abgeraten von Reisen in die Region Darfur sowie in das nördliche Grenzgebiet nach Ägypten, Libyen und Tschad. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Ostsudan (Kassala, Sennar, Gedaref), nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil sowie die Bundesstaaten Warrap, Unity, Jonglei und Upper Nile im Südsudan wird abgeraten.

Äthiopien

Wegen gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen in der Region um Jimma im März 2011, wird derzeit – bis zu einer weiteren Klärung der Lage,von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in diese Region abgeraten. Die innenpolitische Lage ist in weiten Landesteilen derzeit relativ ruhig. Vor allem in den Randgebieten des Landes kommt es jedoch immer wieder zu Unruhen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt die äthiopische Armee derzeit bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land). Die Situation an der Grenze zu Eritrea bleibt angespannt.

Kenia

Bei Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz, vor allem nach Lamu, sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden. Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle. Auch kann sich der teilweise schlechte Straßenzustand als unüberwindliches Hindernis erweisen.

Zusammenfassung

Es ist schwierig eine generelle Zusammenfassung der Sicherheitslage in betreffenden Ländern zu geben. Unter der Voraussetzung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen auf individuellen Selbstfahrer- Afrikareisen, stellt sich die Situation im Moment sehr unübersichtlich da. Sicher ist, dass die Ost-Route im Moment befahrbar ist, alle Grenzübergänge sind geöffnet und auf den Hauptrouten sollte es auch zu keiner erhöhten Sicherheitsgefährdung kommen. Dieser Zustand trifft auf alle Länder außer Libyen und den Sudan zu. Libyen sollte im Moment unter keinen Umständen bereist werden. Auch die Grenzregionen zu Libyen gelten im Moment als sehr unsicher. Im Sudan ist das Referendum durch. Reisen in die Grenzregionen Darfur und in den Südsudan gelten als sehr unsicher und sollten wenn überhaupt nur im Konvoi von Sicherheitskräften wie UN, Militär ua. durchgeführt werden. Wie sich die Sicherheitslage im Sudan entwickelt ist im Moment sehr schwer zu sagen. Die Unabhängigkeit des Südsudans wird für den 9. Juni erwartet. Aus diesem Grund ist das sorgsame beobachten der aktuellen Situation unerlässlich.

Quelle ua: www.auswaertiges-amt.de

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Vergleich Landcruiser HDJ HZJ

Ohne Frage, die beiden Landcruiser Modelle von Toyota Fahrzeuge, mit welchen man durch die Sahara kommt… und auch wieder zurück. Seit 50 Jahren sind die Heavy-Duty Modelle von Toyota Landcruiser der Inbegriff von Zuverlässigkeit. Neben ihrer legendären Geländetauglichkeit, Robustheit und Verarbeitung. Der konsequente Verzicht auf anfällige Elektronik und die weltweite Verfügbarkeit von Ersatzteile machen den Toyota Landcruiser zum idealen Fernreisefahrzeug. Beide Modelle gehören zur Heavy-Duty Baureihe von Toyota Landcruiser. Damit eignen sie sich beide hervorragend für Afrika Reisen. Gleichwohl haben sie kleinen und feinen Unterschiede. Welche hier einmal, ohne Anspruch auf Vollständigkeit aufgelistet werden. Dabei werden die beiden Modelle Toyota Landcruiser HDJ 80 und Toyota Landcruiser HZJ 75/78 miteinander Verglichen.

Toyota Land Cruiser HZJ 75

Der Toyota Landcruiser  aus der Baureihe J7 wurde 1984 als Ersatz des J4 eingeführt und wird bis heute produziert. Seit August 1999 verfügt der Wagen zumindest vorne über Schraubenfedern anstatt Blattfedern. Nach Umstellung des Fahrwerkes (Vorderachse wurde von Blatt- auf Schraubenfedern geändert) und kleinerer Detaillösungen wurde aus dem HZJ 75er der HZJ 78er. Der HZJ Verfügt über eine Starrachse, welche ihn zu einem Vollwertigen Geländewagen Macht. Meist ist das einzigen elektronischen Bauteile des HZJ das Radio.

Motorenkennzeichnung: 1HZ
Modelle: HZJ70, HZJ71, HZJ73, HZJ74, HZJ75, HZJ76, HZJ77, HZJ78, HZJ79, HZJ80
Erstmals eingesetzt 1991, als Ersatz des HeavyDuty-Vorgängers 2H.
6 Zylinder Reihe, 4.164 ccm
Wirbelkammer
130 PS / 96 kW bei 4000 U/min
280 Nm bei 2000 U/min

Übersetzungen I: 4,843; II; 2,618; III; 1,516; IV: 1,0; V: 0,845 R: 4,843;
Straße: 1,0;
Gelände: 1,96;
Achsübersetzung: 4,11
Fahrgestell vorne: Starrachse an Blattfedern, Scheibenbremsen (innenbelüftet);
Fahrgestell hinten: Starrachse an Blattfedern, Trommelbremsen;
Handbremse auf Hinterradbremse wirkend;
Reifen 7,50 R 16
Abmessungen und Gewichte Länge x Breite x Höhe (mm) 4995 x 1690 x 2075
Radstand (mm) 2980
Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 3035
Anhängelast gebremst (kg) 2800
Fahrzeug (kg) vollgetankt 2200
Beschleunigung 0-80 km/h 11,9 0-100 km/h 18,2 0-120 km/h  30,2 0-140 km/h 60,8 Höchstgeschwindigkeit (km/h) bei U/min (Gang) 149,7 3500 (IV)
Kraftstoffverbrauch/Sorte 13,0 D Tankinhalt (L) 90

Vorteile:

Der Toyota Landcruiser HZJ 75 hat kaum elektronische Bauteile. Meist ist beim HZJ das Radio das einige elektronische Bauteil, welches Serienmäßig verbaut wurde. Motorentechnisch sind die 1HZ Wirbelkammer-Dieselmotor von Toyota legendär. Ein weiterer Vorteil des HZJ ist sein gigantische Ladevolumen und sein Ladegewicht, welches fast eine Tonne beträgt.

Nachteile:

Man kann man nur schwer Nachteile am HZJ 75 finden. Aber auch diese gibt es. So ist konstruktionsbedingt  im Vergleich zum HDJ 80  ist das Getriebe des HZJ nicht ganz so gut. Es kann zu Problemen an der VTG Welle kommen. Allerdings sind diese Probleme hinlänglich bekannt und können schon im Vorhinein behoben werden.

Der J8 ist der Nachfolger des J6, gebaut von 1990 bis 1997.

Der Toyota Landcruiser HDJ80 ist der Panzer unter den Geländerwagen. Der grosse LandCruiser macht viel her und hat viel Platz. Allerdings nicht so viel wie der HZJ. Bit seinen 2.2 Tonnen Eigengewicht liegt der verbraucht unter 14 Litern. Seine 180 Standard PS erlauben auch eine zügige Fahrweise, wenn das Fahrzeug mal wieder bis zur Oberkante vollgeladen ist.


Motorenkennzeichnung: 1HD-T
Modelle: HDJ80
6 Zylinder Reihe, 4.164 ccm
Direkteinspritzung, Abgasturbolader
167 PS / 123 kW (ab 1993: 160 PS / 118 kW) bei 3600 U/min
360 Nm bei 1800 U/min

Motorenkennzeichnung:  1HD-FT
Modelle: HDJ80
6 Zylinder Reihe, 4.164 ccm
Direkteinspritzung, Abgasturbolader
170 PS / 125 kW bei 3600 U/min
380 Nm bei 2200 U/min

Getriebe: 5-Gang
Antriebsart Serie: Allrad
Türen: 4
Sitzplätze: 5
Radstand: 2850 mm
Außenmasse: (Länge × Breite × Höhe) 4780 × 1930 × 1890 mm
Leergewicht: 2260 kg
Zulässiges: Gesamtgewicht 2960 kg
Kofferraumvolumen L (minimal/maximal VDA) : 832 / 1368
Anhängelast gebremst: 2960 kg
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h

Übersetzungen I: 4,081; II; 2,294; III; 1,490; IV: 1,0; V: 0,881 R: 4,313;
Straße: 1,0;
Gelände: 2,488;
Achsübersetzung: 3,727
Fahrgestell vorne: Starrachse an 2 Längslenkern, Panhardstab, Stabilisator, Schraubenfedern, Scheibenbremsen (innenbelüftet); hinten: Starrachse an 4 Längslenkern, Panhardstab, Schraubfedern, Scheibenbremsen (innenbelüftet);
Handbremse auf Hilfstrommel der Hinterradbremse wirkend;
Reifen 265/75 R 15
Abmessungen und Gewichte
Länge x Breite x Höhe (mm) 4780 x 1900 x 1890 Radstand (mm) 2850 zul. Gesamtgewicht (kg) 2960 Anhängelast gebremst (kg) 2960 fahrzeuggewicht (kg) vollgetankt 2210
Beschleunigung
0-80 km/h 9,8 0-100 km/h 14,4 0-120 km/h  21,1 0-140 km/h 29,1
Höchstgeschwindigkeit (km/h)
bei U/min (Gang) 176,6 4050 (V)
Kraftstoffverbrauch/Sorte
14,9 D
Tankinhalt (L)
95

Vorteile:

Deutlich mehr Leistung durch Turbolader. Mehr Komfort durch Schraubenfedern Vorne und Hinten. Sehr robustes Getriebe.

Nachteile:

Mehr Elektronik. Durch den Turbolader mehr Teile die tendenziell kaputt gehen können. Ein Hubdach kann nicht so einfach eingebaut werden wie in den HZJ.

Fazit:

Der Toyota Landcruiser HDJ80 ist ein Panzer unter den Geländewagen. Es gibt kaum Fahrzeuge die robuster sind als der HDJ80. Allerdings hat er auch deutlich mehr Elektronik an Board als der HZJ 75. Auch ist der Turbolader natürlich ein zusätzliches Teil, welches kaputt gehen kann (aber nicht muss). So kann man sagen, dass der HZJ seine Vorteile vor allem durch seine einfache mechanischen Aufbau und sein extremes Ladevolumen ausspielt. Der HDJ hingegen mit mehr Komfort und deutlich mehr Leistung.
So ist es am Ende, wie zu Anfang. Man ist nicht wirklich schlauer. Was man allerdings mit gutem gewissen behaupten kann ist, das beide Toyota Landcruisers einfach sau starke Arbeitstiere sind, mit welchen man durch die Wüste kommt… und auch wieder nach Hause.