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Urlaub in Afrika – Drei Länder für Einsteiger

Auf der Liste der exotischen Urlaubsziele sind immer wieder afrikanische Länder zu finden. Tatsächlich scheinen immer mehr Menschen in Deutschland daran interessiert zu sein, den großen Kontinent und seine Besonderheiten für sich zu entdecken. In manchen Ländern entwickelten sich dadurch touristische Strukturen, die eine angenehme und komfortable Reise ermöglichen. Wir werfen einen Blick auf Länder, die auch für Einsteiger in die Welt der Afrikareisen gut geeignet sind.

Ägypten

Seit einiger Zeit hat Ägypten politische Unruhen hinter sich gelassen. Die Stabilisation der Lage war gerade für den Tourismus im Land von großer Bedeutung, der für die Menschen ein wichtiges wirtschaftliches Standbein darstellt. In den vergangenen Jahren entschieden sich auch mehr Menschen aus Deutschland, den Weg auf sich zu nehmen. Einerseits sind es dabei die angenehmen klimatischen Bedingungen über weite Teile des Jahres, die ein Argument für die Reise bilden. Auf der anderen Seite überzeugt Ägypten mit einem besonderen historischen Schatz, der auf eine der ältesten Hochkulturen in der Geschichte der Menschheit zurückzuführen ist.

Tatsächlich wurde auch politisch auf ägyptischer Seite bereits viel dafür getan, den Tourismus in die Gänge zu bringen. So lässt sich etwa das für die Einreise notwendige Visum ganz bequem im Internet beordern. Wer das Visum für Ägypten beantragen möchte, kann so binnen weniger Minuten alle wichtigen Grundlage für die eigene Einreise zu schaffen. Der Weg bis zur Botschaft, wie er in anderen Ländern Afrikas noch immer für Touristen notwendig ist, entfällt auf diese Weise. Dies ist nur ein Indiz dafür, wie wichtig es den Verantwortlichen ist, die Weichen für eine gute touristische Entwicklung in ihrem Land zu stellen.

Viele touristische Aktivitäten konzentrieren sich in diesen Tagen auf die Hauptstadt Kairo. Dort sind sogleich die größten Hotels zu finden, wie sie bei gut betuchten Urlaubern meist im Fokus stehen. Ein besonderer Schatz, den es dort zu entdecken gibt, ist das ägyptische Museum. Dort sind wertvolle Funde aus den majestätischen Gräbern der alten Pharaonen ausgestellt, die von den Forschern im Laufe der vergangenen Jahrzehnte entdeckt werden konnten.

Namibia

Auch Namibia im Süden des Landes blickt auf eine starke Entwicklung des Tourismus. Dabei sind es weniger die kulturellen Besonderheiten des Landes, welche die Menschen anlocken. Vielmehr ist es in der Region gelungen, die natürliche Schönheit bis heute zu bewahren. Damit bietet sich die Gelegenheit, Afrika auf eine sehr authentische Art und Weise zu entdecken. Damit dieses Erbe noch weit in die Zukunft tradiert werden kann, wurde längst für die Entstehung von Nationalparks gesorgt. Da es dort streng untersagt ist, landschaftliche Einflussnahme durchzusetzen oder gar zu wildern, konnten sich Flora und Fauna in den vergangenen Jahren immer mehr erholen.

Wer auf direkten Kontakt mit der Natur Namibias gehen will, bekommt vor Ort passende Touren angeboten. In der Regel helfen große Jeeps mit guter Bereifung und entsprechender Ausrüstung dabei, durch die zum Teil schlecht sanierten Straßen zu fahren. Die bevorzugte Form der Übernachtung stellt derweil der Campingplatz dar. So lässt sich die eigene Route ohne lange Planungen auch auf spontaner Basis fortführen, um die schönsten Stellen Namibias für sich zu entdecken.

Tunesien

Badetourismus auch im europäischen Winter. So könnte man die touristische Ausstrahlung Tunesiens auf den ersten Blick erfassen. Doch dieses Land Nordafrikas hat weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dafür ist bereits die etwa 3.000 Jahre alte Kulturgeschichte verantwortlich, auf die die Menschen vor Ort blicken. Die Hauptstadt Tunis besitzt noch immer eine historische Altstadt, die bis ins 9. Jahrhundert zurückdatiert werden kann. So verwundert es kaum, dass sie längst in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Gleichsam präsentiert sich Tunesien als attraktives Ziel für Aktivurlauber. Dafür sorgen zum Beispiel die großen Resorts, die sich entlang der Küste befinden.

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Grenzübergang Ägypten Sudan

Ab sofort ist es nun möglich, mit dem Auto von Assuan nach Wadi Halfa zu fahren. Damit gehört die lästige Warterei auf das Schiff sowie den dazugehörigen Frachtponton der Vergangenheit an. Da die Straße über Abu Simbel führt und hier eine Nacht übernachtet wird, ergibt sich ein schöner Mehrwert. Nach mehrfachem Email Kontakt mit Mohamed Abouda in Ägypten (Assuan) funktioniert der Grenzübergang auf der Straße von Ägypten in den Sudan folgendermaßen:

Eine Woche vor Ankunft werden folgende Papiere als Kopie per Email benötigt:

  1. Kopie des Carnet (erste Seite)
  2. Kopie des Passes des Fahrers
  3. Kopie des Führerscheins des Fahrers
  4. Details (Nummer) des Ägyptischen Nummernschildes
  5. Kopie der Ägyptischen Lizenz

Sollte mehr als ein Fahrer / Person in dem Fahrzeug Reisen, dann sind von dieser Person auch Kopien des Reisepasses mitzuschicken.

Zu den Preisen hat mir Mohamed Abouda folgende Email geschrieben:

Thank you for your email. The price depends on how many vehicles. To give you an idea the cost for one small vehicle is about US$500 by road. If you need any more information please let me know.

Aber wie alles in Ägypten ist e seine Verhandlungssache.

Die Kontakt Daten sind:

Mohamed Abouda
00 20 1225 111 968 (von außerhalb Ägyptens)
oder 01225 111 968 oder 01011 181 151 (von innerhalb Ägyptens)
Email: nilfeluka@hotmail.com
http://ferryaswanwadihalfa.wordpress.com

Elephantine Island
Aswan – box 94
Egypt

Mohamed Abouda kann auch behilflich sein bei der Buchung der Fähre und/oder des Pontons. Auch für alle weiteren Papierangelegenheiten ist er ein nützlicher Helfer. Er weist noch einmal nachdrücklich darauf hin, dass man das Sudan Visum unbedingt in Kairo besorgen sollte, da es nicht immer in Assuan erhältlich ist und man ohne Visum keine Fährticket oder die Sondergenehmigung für die Straße in den Sudan bekommt.

Weitere wichtige Adressen in Assuan sind:

Traffic Court GPS: N 24 03.702  E 032 53.167  (Police Clearance für Ägypten)
Traffic Police Station GPS: N 24 05.024′ E 032 54.502 (Rückgabe der Nummerschilder)
The High Dam Port GPS: N. 23 58.223 E. 32 53.755 (Hafen)
Sudanesisches Konsulat in Assuan: N 24 6.324 , E 32 54.168

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Grenze Ägypten Sudan

Seit den Grenzstreitigkeiten zwischen Ägypten und dem Sudan, die nun seit vielen Jahren andauern, ist die einzige Verbindung zwischen diesen beiden Ländern eine Personenfähre. Diese Fähre fährt einmal pro Woche. Immer montags von Assuan (Ägypten) nach Waldi Halfa (Sudan) und immer mittwochs von Wadi Halfa nach Assuan. Auf der Fähre werden Passagiere, sowie Motorräder und Fahrräder transportiert. Größere Fahrzeuge wie Autos und Lastwagen werden auf einem separaten Ponton befördert. Dieser fährt in aller Regel am Sonntag von Assuan nach Wadi Halfa und dann am Dienstag von Wadi Halfa nach Assuan. (Kann aber auch mal 5 oder mehr Tage brauchen).

Die Preise sind nicht billig und belaufen sich auf:

Erste Klasse Kabine: 500.00 LE pro Bett und Person
Zweite Klasse Sitz: 322 LE
Halber Preis für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren.

Der Preis für Fahrzeuge:

Fahrrad: 51 LE
Motorrad: 253 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von weniger als 5 Meter : 2012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 5 bis 6 Metern: 3012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 6 bis 8 Metern: 5120 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von 8 bis 10 Metern: 10.012 LE
Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als 10 Metern: 13012 LE

Das Fährbüro der Nile Valley Cooperation in Assuan (GPS Koordinaten N 24 05.947 E 32 53.978) ist der erste Anlaufpunkt für ein Fährticket.

Nile Valley Cooperation
Nile Street Aswan
Mob : 002 /0183160926
Telfax :002/2303348
E-Mail : takourny@ gmail.com
www.takourny.free-boards.net

Weitere wichtige Adressen in Assuan sind:

Traffic Court GPS: N 24 03.702  E 032 53.167  (Police Clearance für Ägypten)
Traffic Police Station GPS: N 24 05.024′ E 032 54.502 (Rückgabe der Nummerschilder)
The High Dam Port GPS: N. 23 58.223 E. 32 53.755 (Hafen)
Sudanesisches Konsulat in Assuan: N 24 6.324 , E 32 54.168

Nach Aussagen der Nile Valley Cooperation kann man die Nummerschilder auch direkt beim Hafen abgeben. Damit erspart man sich die Polizeieskorte zum Hafen. Das spart Geld und auf jeden Fall Zeit. Ansonsten sind die Informationen, die man von der Nile Valley Cooperation erhält meist mehr als mangelhaft. Jeder versucht ein große Geheimniss aus allen möglichen und unmöglichen Informationen zu machen. So ist eine sichere Buchung, auch wenn man den ganzen Ponton bucht, auf keinen Fall garantiert.

Straßenverbindung Ägypten – Sudan

Nachdem die Sudanesen schon vor einiger Zeit, die Straße Richtung Norden bis fast zur Ägyptischen Grenze fertiggestellt haben, haben nun die Ägypter nachgezogen und die Straße bis kurz vor die Grenze des Sudans fertiggebaut. Die Straße verläuft dann von Gustul in Ägypten nach Wadi Halfa im Sudan. In Zukunft wird sich die neue Straße auf der östlichen Nielseite befinden.

Nach Aussagen des Sudanesischen Konsuls in Assuan sowie verschiedenen anderen Quellen in Assuan fehlen nur noch etwa zehn Meter zur Straßenfertigstellung. Allerdings ist nicht die Fertigstellung der Straße das Problem, sondern, die Ägyptische Regierung weiß noch nicht, wie sie den Grenzverkehr abfertigen soll. Im Zuge der jetzigen Umbrüche in der Ägyptischen  Politik gibt es zwei Szenarien. Erstens: Es passiert erst einmal nichts mehr, da sich keiner dafür verantwortlich fühlt und das Geschäft mit der Fährverbindung außerdem äußerst lukrativ ist. Zweitens: Es wird sich in der allernächsten Zeit etwas tun und so Gott will, wird dann endlich dieses Nadelöhr auf der Kairo – Kapstadt Route wegfallen.

UPDATE: Am 4. 12. 2011 habn wir einen Ägptischen Reiseleiter getroffen, welcher mit dem Auto von Assuan nach Wadi Halfa gefahren ist. Er hat berichtet, das ein Teil der Strasse zwar noch fehle, man dies aber auch mit einem 4×2 Auto Fahren kann. Diese Informationen sind noch mit Vorsicht zu geniessen, da wir noch nicht mit der organisation, für welche er tätig ist, kontaktiert haben.

Rami Siag von Siag Travel schrieb folgendes:

Yes we traveled from Egypt to Sudan by road from Arkin check point, we have got special permission from both side Egyptian and Sudanes. I am now in Khartoum discussing our crossing back to Egypt from Halaib.

Rami Siag, Siag Travel web: www.siagtravelegypt.com

Grenzübergang Ägypten Sudan bei Arkin

grenze_aegypten_sudan

UPDATE: 22.05.2013. Die Daily News Egypt schreibt: Land port on Egypt-Sudan border to be completed by Jan 2014. Hatim Abd al-Latif, Egypt’s minister of transportation, said that a land port currently being constructed near the town of Qastal on the Egyptian-Sudanese border will be completed by January 2014. http://goo.gl/COA62

Grenze ist jetzt offen Grenzübergang Ägypten Sudan

Informationen zum Sudan Visum

Das Sudan Visum ist am einfachsten in Assuan zu bekommen. Dort muss man sich zunächst registrieren und kann dann, sobald alle Papiere gesichtet wurden (dauert ca. 7 Tage) zur eigentlichen Antragstellung persönlch vorbeikommen. Die Deutsche Botschaft in Kairo stellt für den Sudan im Moment kein Empfehlungsschreiben aus, da es für den Sudan eine Teilreisewarnung gibt. In Assuan bekommt man aber gegen eine Gebühr von 50 US Dollar (Kostet in Kairo 100 US Dollar) das Sudan Visum auch ohne dieses Empfehlungsschreiben. In den Antragsunterlagen steht, dass auch eine Firma als Leumund fungieren kann. So kann man sich vor Abfahrt ein solches Schreiben in Deutschland sicherheitshalber besorgen. Ansonsten haben wir auch von anderen Deutschen Reisenden gehört, dass es trotz Fehlen diese Empfehlungsschreibens keinerlei Probleme gab.

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Zuhause in Ägypten

Luxor war für uns wie ein Eintauchen in eine andere Welt. Die Stadt mit Umgebung hat atemberaubende Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Highlights waren sicherlich die unglaublich vielen und zum Teil sehr gut erhaltenen Tempelanlagen (z.B. Karnak Tempel) sowie die Gräber im Tal der Könige mit wunderschönen Wandmalereien (z.B. Tutanchamun). Getoppt wurde das Ganze von einem Heißluftballonflug zum Sonnenaufgang über dem Tal der Könige und dem Hatschepsud Tempel für unglaublich günstige 350 LE (ca. 40 Euro).

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Allerdings ist Luxor ein Ort voller Kontraste und Brüche. Die Einheimischen versuchen die wunderschönen Sehenswürdigkeiten mit so viel Lärm und Krach wie möglich zu umgeben. Aus überdimensional großen Lautsprechern trällern nicht nur die Muezzins den ganzen Tag aus allen Richtungen, sondern auch lokale orientalische Musik bietet „Unterhaltungsprogramm“  (ob man möchte oder nicht) über mehrere Stunden hinweg. Unzählige Nilkreuzer liegen am Uferrand von Luxor seitdem der Tourismus eingebrochen ist, und die paar Touristen, die noch da sind, werden überrannt von den Einheimischen.

Glücklicherweise haben wir in unserem Rezeiky Camp den Reiseleiter Toni von den Dragoman Overlanders kennengelernt. Die Overlanders fahren mit Ihrem kleinen Lastwagen und ca. 20 Reisenden die Route Kairo – Kapstadt. Toni war so nett, unsere Pässe und Visa-Anträge zum Sudanesischen Konsulat in Assuan mitzunehmen. Das hat uns einige extra Tage in Luxor ermöglicht und die Sudan-Visumbeschaffung wesentlich erleichtert, da das Visum normalerweise sieben Tage dauert.

Nach vier Tagen Luxor haben wir uns auf den Weg nach Assuan gemacht, um uns um das Fährticket und das Sudanvisum vor Ort zu kümmern. Unterwegs haben wir den Tempel von „Horus“ besichtigt. Dieser ist der best erhaltendste Tempel von ganz Ägypten. In Assuan haben wir uns im Isis Hotel direkt am Nil einquartiert. Wie es der Zufall wollte, haben wir am nächsten Tag bei der Nile Valley Cooperation unsere Motorrad-Freunde Susi, Mark und Tom wiedergetroffen, die wir zuletzt in Little Petra gesehen haben. Es gab ein großes Hallo mit vielen neuen Geschichten und Erlebnissen. Nachdem wir uns das „Clearence-Formular“ beim Traffic Court geholt hatten (dieses besagt, dass wir immer anständig gefahren sind und uns an die Verkehrsregeln (welche Regeln?) gehalten haben) wurde uns mitgeteilt, dass der „Ponton“, auf dem unser Auto in den Sudan schippern soll, immer noch in Wadi Haifa (Sudan) steht. Mr. Salah von der Nile Valley Cooperation versicherte uns, sich für uns einzusetzen und so Gott will „Inschallah“ sollen wir morgen wiederkommen. Vielleicht gibt es dann eine Lösung für dieses Problem.

Mr. Salah konnte leider auch am nächsten Tag an der Tatsache nichts ändern, dass der „Ponton“  immer noch in Wadi Haifa (Sudan) stand. Es gäbe da zwar noch einen zweiten „Ponton“,  der hätte aber gerade ein Loch und könne deswegen nicht benutzt werden. Da der „Ponton“ nur einmal die Woche fährt, mögen wir doch nächste Woche Samstag wiederkommen und dann “Inschallah“ würde es vielleicht eine Möglichkeit geben. Zumindest hatten wir an diesem Tag nach fünf langen Stunden Wartezeit beim sudanesischen Generalkonsul endlich unser Visum für den Sudan in der Hand. Wenigstens ein Sieg!

Von Ägypten in den Sudan kann man bis zum heutigen Tage nur mit der Fähre (bzw. das Auto auf einem Ponton) zu einem unglaublich hohen Preis einreisen. Vorreservierungen oder Online-Buchungen sind nicht möglich. Es gibt zwar mittlerweile eine bis auf 10 m fertiggestellte Straße, jedoch fehlt hierzu ein Abkommen der beiden Länder. Ein Passieren über die Straße würde große Einbußen für das Fährunternehmen bedeuten. Weitere Details zu diesem Thema können aus einem separaten Beitrag,  Grenze „Ägypten – Sudan“ entnommen werden.

Da wir nun eine Woche länger in Ägypten bleiben mussten, haben wir spontan beschlossen, aus unserer Situation das Beste zu machen und die Wartezeit am Roten Meer in Marsa Alam beim Beach Safari Camp (GPS Koordinaten N25 11.767 E34 49.009) mit Tauchen und Schnorcheln zu überbrücken. Wir konnten uns nicht beschweren, es gibt durchaus schlechtere Orte, die Zeit auszusitzen. Am Freitag, den 25.11.2011 sind wir dann wieder nach Assuan zurückgefahren und haben uns dieses Mal im Phiale Hotel einquartiert. (GPS Koordinaten N24 05.357 E32 53.668). Es ist ein sehr nettes, sauberes und gepflegtes Hotel. Bei Ankunft wurden wir von der Hotelbesitzerin zum Grillen auf Ihr Grundstück am See eingeladen. So konnten wir mal eine ganz andere Seite von Ägypten kennenlernen und genießen.

Am nächsten Morgen, den 26.11.2011 ging es dann wieder zu Mr. Salah und wieder das gleiche Spiel. „Inschallah“ der „Ponton“ ist zwar nun in Assuan aber durch einen Unfall ist nun auch dieser defekt. Leider ist heute und morgen Feiertag, so dass der Ponton nicht repariert werden kann. Wir sollen doch morgen wiederkommen. Das stellte uns wirklich auf eine harte Geduldsprobe. Ein Reiseleiter mit LKW von Dragoman saß ebenfalls in Assuan fest (die 20 Reisenden wurden bereits letzte Woche mit der Personenfähre transportiert). Da Dragoman regelmäßig diese Tour fahren, konnte der Reiseleiter großen Druck auf das Fährunternehmen ausüben. Am 27.11.2011 vormittags regte sich dann endlich etwas. Nachdem uns Mr. Salah wieder um einige Stunden vertröstet hatte, gab es plötzlich einen Platz für unser Auto auf einem dritten und kleineren Ponton, der plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht ist! Von der Überfahrt mit der Fähre berichten wir in unserem nächsten Blog “Inschallah“.

Unsere Eindrücke von Ägypten

Nachdem wir ca. vier Wochen einmal durch Ägypten gereist sind, kommt so langsam das Gefühl auf, sich hier Zuhause zu fühlen. Plötzlich begegnet man den Menschen nicht mehr mit europäischen Vorstellungen. Man möchte nicht mehr gleich alles verbessern, weil man ja weiß, wie es geht. Nein, man möchte einfach nur mitfließen, in diesem riesigen Strom von Menschen, Gerüchen und Geräuschen. Sogar das laute Geplärre des Muezzins lässt einen morgens um 4.30 Uhr nicht mehr aus dem Schlaf fahren. Und auch die Gewissheit, dass man immer mindestens doppelt so viel zahlt wie die Einheimischen steckt man mit einem müden Lächeln weg.

Die 80 Millionen Einwohner Ägyptens durchleben im Moment keine einfache Zeit. Seit der Revolution ist der Tourismus, der eine Haupteinnahmequelle der hiesigen Wirtschaft ist, dramatisch eingebrochen. Daneben sind die Lebenshaltungskosten explodiert. Zusätzlich ist das politische und rechtliche Umfeld unübersichtlich und unsicher geworden. So haben wir zum einen das Glück, dieses schöne Land mit wenig anderen Touristen teilen zu müssen, aber zum anderen merken wir auch, wie verzweifelt die Menschen auf der Suche nach Urlaubern sind, denen sie ihre Dienstleistung anbieten können.
Interessant ist die Entwicklung der beiden größeren Gruppierungen hier im Land. Auf der einen Seite stehen die Muslime, die seit dem 11. September im Allgemeinen und jetzt nach der Revolution im Besonderen ihren Machteinfluss stark ausbauen konnten. Auf der anderen Seite gibt es die Christen (Kopten), für die das Leben immer schwieriger wird. Wir haben mit Einzelnen von Ihnen gesprochen und die Zukunftsängste, die sie mit sich tragen, sind überwältigend. Die allermeisten sehen in Ägypten für sich und ihre Familien keine Zukunft mehr. „The future is black, I can feel this in my heart“…
So reisten wir durch ein Land, das Jahrzehnte unter einer eisernen Diktatur gelebt hat und sich nun im Umbruch befindet – und keiner weiß, was die Zukunft bringen wird.

Unsere Highlights:

  • Die Tempelanlagen (Karnak, etc.) von Luxor und das Tal der Könige
  • Die Heißluftballonfahrt über den Sehenswürdigkeiten von Luxor
  • Die schwierige Beschaffung des Sudan-Fährtickets und das lange Warten darauf
  • Schnorcheln in Marsa Alam

Gewinne eine persönliche Postkarte aus dem Sudan!

Wir haben ein lustiges Gewinnspiel für Euch. Und so geht es: Schreibe einen witzigen Kommentar unter diesen Beitrag und wir werden in einer sogenannten Lotterie, die von der ägyptischen Polizei überwacht wird, einen Gewinner ermitteln. Der Gewinner wird von uns dann per email benachrichtigt und erhält eine originelle Postkarte aus dem Sudan. Das geht natürlich nur, wenn er uns seine Postadresse dann per email mitteilt.

 

 

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Zu Besuch beim Pharao

Rückblickend können wir sagen, fünf Tage Autofahren in Ägypten ist wie „Tetris“ auf der Straße. Es gibt eigentlich keine Regeln, man fährt wie es einem gefällt, und wer das größere Fahrzeug und die lautere Hupe hat, der gewinnt.
Aus vier Spuren werden sechs gemacht und man schiebt sich Zentimeter genau aneinander vorbei. Zwischen stehengebliebenen Bussen, Eselwagen und vielen Millionen Autos, Motorrädern und solchen, die man kaum noch so nennen kann. Aber jetzt einmal der Reihe nach.

Nachdem wir das May Fair Hotel (GPS Koordinaten N30 03.565 E31 13.261) in Zamalek (Botschaftsviertel) gefunden haben, sind wir am 06.11.2011 früh morgens voll Elan und Zuversicht zu den Botschaften gefahren um unsere Visa für Sudan und Äthiopien zu beantragen.

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Und nun müssen wir gleich unser Urteil über die Israelis revidieren;  auch Ägypten besteht anscheinend nur aus Feiertagen! Oder ziehen wir vielleicht die Feiertage an? Aufgrund des „Opferfestes“ hatte die sudanesische Botschaft (GPS Koordinaten N30 02.371 E31 14.050) die ganze kommende Woche geschlossen, die äthiopische Botschaft (GPS Koordinaten N30 02.398 E31 12.279) für 4 Tage und die Deutsche Botschaft (für das äthiopische Empfehlungsschreiben) für 2 Tage (GPS Koordinaten N30 03.301 E31 13.134). Was nun? Wir haben uns kurzerhand entschlossen die vier Tage für das Äthiopienvisum in Kairo zu bleiben und Stadt, Museen und Umgebung zu erkunden. Das Sudan-Visum werden wir in Assuan bei der diplomatischen Vertretung holen.

Anstatt dessen sind wir an dem Tag mit dem Auto zu den Gizeh Pyramiden gefahren. Vorher hatten wir uns auf die Straßen von Kairo gewagt, um an dem Opferfest-Spektakel teilzunehmen. Das sogenannte Opferfest ist das höchste islamische Fest und alle gläubigen Muslime haben die Pflicht, ein Tier zu opfern. Deswegen standen überall verstreut mitten in dem Großstadt-Tumult Herden von Schafen, Ziegen und Kühen und wurden nacheinander vor Schaulustigen und Fleischkaufwütigen geschlachtet. Das Blut floss nur so in Strömen auf den nicht gerade sauberen Straßen. Wir ersparen weitere Einzelheiten sowie Fotos, mit Rücksicht auf unsere vegetarischen Freunde (Viktoria hat seitdem kein Fleisch mehr angerührt!).

Die Pyramiden von Gizeh waren ein großartiges Erlebnis. Dieses Erlebnis wurde nur von den berühmt-berüchtigten, sehr aufdringlichen Schleppern, Verkäufern und anderen zwielichtigen Gestallten getrübt. Wir fühlten uns sozusagen auf Schritt und Tritt verfolgt.

Leider waren wir an dem Tag etwas vom Pech verfolgt. Ein uneingeladener Gast ist abends in unser Hotelzimmer eingebrochen, während wir auf der Hotellobby-Terrasse gearbeitet haben, und hat unser Computer-Tablett und Bargeld mitgenommen. Wir waren anfangs sehr niedergeschlagen, haben uns jedoch deswegen nicht allzu lange gegrämt. TIA (This is Africa!). Wir haben von Einheimischen vernommen, dass die Polizei seit der Revolution in Ägypten nicht mehr wirklich ihrer Arbeit nachgeht und somit immer mehr Kriminalität ihren freien Lauf nimmt. Dadurch etwas verspätet als geplant haben wir uns am nächsten Nachmittag auf den Weg nach Sakkara gemacht, um die Stufenpyramiden und die wunderschönen Grabkammern mit sehr gut erhaltenen Reliefs zu besichtigen. Die Straßen waren fast leer und relativ gut zu befahren – einen Vorteil müssen die Feiertage ja auch haben!

Die nächsten Tage in Kairo besuchten wir das Ägyptische Museum und den Bazar Khan El Kalili. Das Ägyptische Museum ist im wahrsten Sinne des Wortes lieblos vollgestopft mit den wunderschönsten altägyptischen Kunstgegenständen aus mehreren Epochen. Trotzdem ist es ein absolutes Highlight.

Am Donnerstag, den 10.11.2011 haben wir das Äthiopien-Visum vor unserer Weiterfahrt in einer Rekordzeit von drei Stunden erhalten (dauert normalerweise einen Tag).

Gegen Mittag haben wir uns auf den Weg nach Al Fayyum zu den Süßwasser-Seen und weiter nach El-Hitan gemacht. Die Weite, Sauberkeit und Ruhe der Wüste, konnten wir nach den Tagen in Kairo so richtig genießen. Wir fanden es sehr beeindruckend, mitten in der Wüste gut erhaltene Dinosaurierknochen sowie Skelette von Wahlfischen vorzufinden. Die Campsite ist direkt beim Eingang Wadi El Hitan (GPS Koordinaten N29 15.842 E30 01.351). Wir haben die Nacht an einem der beiden Seen mitten in der Wüste unter tausenden Sternen und einer unendlichen Ruhe verbracht. Von dort haben wir, teilweise auf Sandpiste, größtenteils off-road die 60 Kilometer zur Oase Bawiti zurückgelegt. Ein Traum für jeden Offroad-Fahrer. In Bawiti sind wir im Eden Garden Camp (GPS Koordinaten N28 18.060 E28 56.393) untergekommen. Ein freundlicher Besitzer und alles relativ sauber. Da die Oase von heißen Quellen gespeist wird, kann man überall seine Füße reinstecken oder sich gleich ganz in dem natürlich warmen Mineralwasser baden. Auf dem Weg zur Weißen Wüste hat sich Julian ein kleines Bad, an einer Oasenpumpstation mit sagenhaftem Wüstenpanorama in dem warmen Quellwasser gegönnt (GPS Koordinaten N28 02.057 E28 42.541). Nach dieser kleinen Körperreinigungs-Aktion ging es weiter in die weiße Wüste. Wie kann man die Weiße Wüste am besten beschreiben? Traumhaft, sagenhaft schön, von einem unglaublich strahlendem Weiß. Unsere Fotos geben einen kleinen Eindruck. Inmitten der weißen Pracht sind wir wieder in unser Lieblingshotel „Unter tausend Sternen“ eingezogen und haben, Pasta, Pesto, Lagerfeuer und Bier genossen. (GPS Koordinaten N27 15.764 E28 11.693). Weiter ging es über die Oasen Al-Farafra, Abu Minqar, Mut, Bala, Kharga und weiter nach Luxor. Dort haben wir uns im Rezeiky Camp einquartiert – ein Overlander Hotspot und eine nette Unterkunft mit Secure Parking, Camping und Hotel (GPS Koordinaten N25 42.683 E32 38.919).

An dieser Stelle etwas zu den GPS Karten. Wir benutzen die Open Street Map Karten für Garmin und die Tracks4Africa. Diese beiden Karten sind eine ideale Kombination und scheitern nur manchmal in Kairo bei dreistöckigen Verkehrsstraßen!

Und Weiteres im nächsten Blog…

Unsere Highlights:

  • Das Opferfest in Kairo
  • Der chaotische Straßenverkehr in Kairo
  • Die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten von Kairo und Umgebung.
  • Die Al Fayyum Süßwasserseen und die Wahlfischknochen im Wadi El Hitan
  • Die traumhaft schöne Weiße Wüste

Folge unserer Route auf Google Maps

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Fähre Europa – Afrika Ostroute

Wie es im Moment aussieht, wird es immer Schwieriger die Trans-Afrika-Ostroute von Europa mit dem eigenen Fahrzeug zu erreichen. Konnte man bis vor wenigen Monaten über die Türkei, Syrien und Jordanien, auf der Überlandroute nach Ägypten reisen. So ist nach aktuellen politischen Entwicklungen dies im Moment nicht möglich. Dies betrifft ebenso die Überlandstecke Tunesien, Libyen, Ägypten, welche durch die aktuellen Kampfhandlungen in Libyen nicht befahrbar ist. Angesichts dieser Entwicklung, bleiben nur noch Fähren oder Container/Frachtschiffe welche direkt von Europa nach Ägypten oder Israel fahren.


Interaktive Karte (Klicke auf Stadte und Linien für mehr Information)

Fähre Venedig (Italien) – Alexandria (Ägypten)

Bis Juni fuhr die Visemar Line auf der Route Venedig – Tartous – Alexandria – Venedig.  Aufgrund ansteigendem Frachtaufkommen wird die Ro/Pax Fähre VISEMAR ONE im Juni durch die RoRo Fähre Mv CRAGSIDE ersetzt. Durch diese Änderung wird diese Route als reine Frachtroute noch bis Ende Juni fortgeführt. Im Sommer wird die Route dann vollständig geschlossen und voraussichtlich im Oktober 2011 wieder aufgenommen. Nach Anfrage bei der Vismar Line haben wir folgende Antwort erhalten.

“…the service is actually suspended up until October, when we will most certainly restart again. Fact is, that we’re still studying different plans and routes in order to revamp our line service after the break, and due to this we can’t ensure you those departure dates, nor actual confirmed rates. We kindly ask you to contact us somewhere near September, in order to have a clearer vision and, hopefully, fixed days and rates of travelling.”

Damit ist die Strecke Vendig – Alexandria im Moment sowohl für RO/RO als auch für RO/Pax geschlossen. Neue Informationen werden frühestens im September 2011 verfügbar sein. Ob es dann eine Ro/Ro oder Ro/Pax Fährverbindung wird, ist bis jetzt noch unklar.

Fähre Piräus (Griechenland) – Alexandria (Ägypten)

Nach Informationen der TRANSCAMION Schifffahrtsagentur ist die Fährverbindung von Piräus nach Alexandria eingestellt worden. Diese Verbindung wird aller Voraussicht dieses Jahr nicht mehr verfügbar sein.

Fähre Piräus (Griechenland) –Haifa (Israel)

Diese Fährverbindung ist im Moment in Betrieb. Die Fährverbindung der Salamis Lines geht von Piräus (Griechenland) über Limassol (Zypern) nach Haifa (Israel). Es handelt sich dabei um eine klassische LKW Fähre. Die Preise sind happig, aber so weit bekannt die einzige Möglichkeit von Griechenland nach Israel zu gelangen.

Info und Buchung

Salamis Lines
http://salamisinternational.com
Transcamion
Schifffahrtsagentur GmbH
Bodenseestr. 5
D – 81241 München
Montag bis Freitag 08:00 – 18:00 Uhr und Samstag 08:00 – 16:00 Uhr
unter +49-89-896073 0
http://www.transcamion.de

Fähre Monfalcone (Italien) nach Haifa und Asdod

Es gibt eine RoRo Fähre von Monfalcone nach Haifa und Asdod. Die Preise sind gewaltig. So kostet eine Innenkabine 510 €, eine AußenkabineAussenkabine 787 € pro Person in der Doppelkabine.
Fähre Salerno (Italien) nach Haifa und Asdod
Diese RoRo Fähre hat deutlich günstigere Tarife als jene von Monfalcone. So liegt die Innenkabeine bei 365 €, die Außenkabine bei 465 € pro Person in der Doppelkabine. Das Fahrzeug liegt bei 368 €.

Ein- und Ausreiseformalitäten Israel

Es gibt  die Möglichkeit, mit dem eigenen Fahrzeug von Israel nach Ägypten oder Jordanien auszureisen, zwischen dem Libanon und Israel sowie zwischen Syrien und Israel gibt es keine Grenzübergänge. Von Israel nach Jordanien  aus gibt es zwei Möglichkeiten, die Scheich-Hussein-Brücke (oder Jordan-River-Brücke) im Norden und im Süden der Wadi Araba- bzw. Yitzchak-Rabin-Grenzübergang zwischen Aqaba und Eilat. Der mittlere Übergang (die König-Hussein- oder Allenby-Brücke) zum Westjordanland kann nur zu Fuß überquert werden (außer Diplomatenfahrzeuge). Nach Israel nach Ägypten gelangt man über den Taba-Grenzübergang, der Rafa-Grenzübergang führt nach Gaza, es wird jedoch von einer solchen Einreise in den Gaza-Streifen aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Der dritte Übergang ist in Nitzana (bei Beer Sheva), welcher scheinbar nur für den Güterverkehr geöffnet ist.
Bei der Ausreise auf dem Landweg ist eine Gebühr zu entrichten. Beim Grenzübertritt an der Allenby-Bridge sind so für jede Person 167,5 NIS zu bezahlen. Diese gilt für alle Personen, die älter als 2 Jahre sind. Die Gebühr kann auch in Euro (Juni 2010: 40 EUR) oder Dollar (Juni 2010: 48 Dollar) entrichtet werden. Der Grenzübertritt nach Taba kostet 98,5 NIS, der Übertritt am Jordan kostet 98,5 NIS und am Yitzhak Rabin – Arava Terminal sind 98,5 NIS zu bezahlen. (Stand 2011).

Die Weiterreise über Jordanien nach Ägypten ist kein leichtes Unterfangen, aber machbar. Man sollte in diesem Fall zwei Reisepässe beantragen, damit man später keine Probleme mit dem israelischen Stempel bekommt.
Nach Informationen des Israelischen Tourismusbüros in Berlin sind sowohl die Grenzen nach Jordanien, wie auch wie Grenze nach Ägypten mit dem eigenen Fahrzeug passierbar. Bei der Einreise muss man die Grenzbeamten auf das Formular AL- 17.

Formular AL-17
Alle Besucher Israels, müssen bei der Einreise das Formular AL- 17 ausfüllen. Besucher, die von Israel aus eine Weiterreise in ein arabisches Land (mit Ausnahme Ägyptens und inzw. auch Jordaniens) planen,, sollten den Zollbeamten bitten, bei der Einreise nach Israel anstatt des Reisepasses das Formular AL- 17 zu stempeln.

Fahrzeug Verschiffung

Neben den klassischen RoRo Fähren gibt es die Möglichkeit, sein Fahrzeug nach Ägypten  verschiffen zu lassen. In aller Regel wird dann meist nur das Fahrzeug verschifft und man muss per Flugzeug nach Ägypten fliegen um dieses dann im Hafen (In der Regel Port Said) in Empfang zu nehmen.

Frachtschiffreisen

In den letzten Jahren sind die sogenannten Frachtschiffreisen immer beliebter geworden. So bietet die Grimaldi Lines das Fahrzeug zu verschiedenen Häfen im östlichen Mittelmeer verschiffen zu lassen und selber in nicht mehr benötigten Kabinen mitzureisen. Diese Frachtschiffreisen sind aber nicht ganz billig aber auf jeden Fall eine Interessante Alternative.

Frachtschiffreisen Route
Hamburg,  Tanger Med,  Alexandria,  Limassol,  Beirut,  Lattakia,  Mersin,  Izmir,  Alexandria,  Salerno,  Felixstowe,  Antwerpen,  Hamburg.
Kosten: Preis pro Tag ab: 98 €
http://www.hamburgsued-frachtschiffreisen.de
Frachtschiff-Reisen-Zentrum Hamburg-Süd, Reiseagentur
Hamburg Süd Reiseagentur GmbH
Abteilung: Frachtschiffreisen
Domstr. 21
20095 Hamburg
Tel.: + 49 (0)40 – 37 05 – 2559 / 2593 / 2142
Fax.: +49 (0)40 – 3765 – 9380
E-Mail: info@hamburgsued-frachtschiffreisen.de

Weitere Fähren und Möglichkeiten

Diese Informationen sind der Stand unserer Dinge. Wer weiß von anderen Fähren / Möglichkeiten? Bitte weitere Alternativen dann am besten als Kommentar unter diesen Artikel posten.

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Reise und Sicherheitshinweise

Reise und Sicherheitshinweise für Länder bei einer Trans-Afrika Durchquerung auf der Ost-Route. Eine Übersicht mit dem Stand vom 16. 03. 2011. Vor Reisen in das jeweilig Land sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Dies geschieht am besten beim Auswärtigen Amt oder der jeweiligen Deutschen Botschaft. Generell gilt, dass besonders in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen von einem erhöhten Risiko durch Überfälle, Entführungen und weiter auch durch Landminen auszugehen ist.

Ägypten

Reisen nach Ägypten sollten bis auf Weiteres auf Kairo, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Einzelreisen an sonstige Orte und Landstriche wird aufgrund der unübersichtlichen Sicherheitslage weiterhin abgeraten. Es wird nachdrücklich geraten, bestehende Ausgangssperren strikt zu beachten. Für Details ihrer zeitlichen und örtlichen Ausdehnung wird dringend empfohlen, die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen. Reisenden in Ägypten wird weiterhin dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für die urbanen Zentren. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Quenat.

Libyen

Vor dem Hintergrund anhaltender Unruhen und Meldungen über kriminelle Überfälle im ganzen Land warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Libyen. Deutsche Staatsangehörige in Libyen werden mit Nachdruck aufgefordert, das Land zu verlassen, sofern dies möglich und sicher erscheint.
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.

Sudan

Am 7. Februar 2011 wurden die Ergebnisse des Referendums über die Unabhängigkeit des Südsudan verkündet. Als wahrscheinlicher Zeitpunkt für die Unabhängigkeitserklärung gilt der 9. Juli 2011. Es ist nicht auszuschließen, dass es im Rahmen dieses Prozesses zeitweise zu Spannungen und ggf. Störungen der öffentlichen Ordnung im Land kommen kann. Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen. Angesichts des ungeklärten Status der Abyei- Region und der Grenze zwischen Nord- und Süd-Sudan wird aufgrund von möglichen Spannungen von nicht notwendigen Reisen nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil, sowie in den Südsudan abgeraten. Es wird dringend abgeraten von Reisen in die Region Darfur sowie in das nördliche Grenzgebiet nach Ägypten, Libyen und Tschad. Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Ostsudan (Kassala, Sennar, Gedaref), nach Südkordofan (inkl. Abyei), Blauer Nil sowie die Bundesstaaten Warrap, Unity, Jonglei und Upper Nile im Südsudan wird abgeraten.

Äthiopien

Wegen gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen in der Region um Jimma im März 2011, wird derzeit – bis zu einer weiteren Klärung der Lage,von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in diese Region abgeraten. Die innenpolitische Lage ist in weiten Landesteilen derzeit relativ ruhig. Vor allem in den Randgebieten des Landes kommt es jedoch immer wieder zu Unruhen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt die äthiopische Armee derzeit bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land). Die Situation an der Grenze zu Eritrea bleibt angespannt.

Kenia

Bei Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz, vor allem nach Lamu, sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden. Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle. Auch kann sich der teilweise schlechte Straßenzustand als unüberwindliches Hindernis erweisen.

Zusammenfassung

Es ist schwierig eine generelle Zusammenfassung der Sicherheitslage in betreffenden Ländern zu geben. Unter der Voraussetzung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen auf individuellen Selbstfahrer- Afrikareisen, stellt sich die Situation im Moment sehr unübersichtlich da. Sicher ist, dass die Ost-Route im Moment befahrbar ist, alle Grenzübergänge sind geöffnet und auf den Hauptrouten sollte es auch zu keiner erhöhten Sicherheitsgefährdung kommen. Dieser Zustand trifft auf alle Länder außer Libyen und den Sudan zu. Libyen sollte im Moment unter keinen Umständen bereist werden. Auch die Grenzregionen zu Libyen gelten im Moment als sehr unsicher. Im Sudan ist das Referendum durch. Reisen in die Grenzregionen Darfur und in den Südsudan gelten als sehr unsicher und sollten wenn überhaupt nur im Konvoi von Sicherheitskräften wie UN, Militär ua. durchgeführt werden. Wie sich die Sicherheitslage im Sudan entwickelt ist im Moment sehr schwer zu sagen. Die Unabhängigkeit des Südsudans wird für den 9. Juni erwartet. Aus diesem Grund ist das sorgsame beobachten der aktuellen Situation unerlässlich.

Quelle ua: www.auswaertiges-amt.de

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Ägypten Offline

Die Ägyptische Regierung hat das Internet Blockiert. Damit reagieren die Machthaber in diesem Land auf die zunehmenden Unruhen. Sowie in weiten teilen des Landes die mobile Telekommunikation blockiert. Auch SMS konnten nicht verschickt werden. Nahezu alle der ägyptischen Internet-Adressen sind jetzt unerreichbar, weltweit. Continue reading “Ägypten Offline” »

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Fähre Italien – Ägypten

Seit Mai 2010 verbindet eine wöchentliche, direkte RoPax-Linie nun Venedig mit Ägypten und Syrien. Betreiber des Dienstes ist die Visemar Line. Eingesetzt wird ein Neubau (2010) mit einer Kapazität für bis zu 2.860 Meter rollender Ladung, 70 Autos und 360 Passagiere.  Die Maximale Fahrzeughöhe beträgt 5,20 Meter. Eine einfache Überfahrt Von Venedig (Italien) nach  Tartous (Syrien) mit einem PKW und zwei Personen in der Doppelkabine kostet im Moment 1,079.00 Euro. Eine einfache Überfahrt Von Tartous (Syrien) nach  Alexandria (Ägypten) mit einem PKW und zwei Personen in der Doppelkabine kostet im Moment 469.00 Euro.

Update 22. 07. 2011
Wegen den politischen Unruhen in Syrien ist der Fährverbindung Venedig <-> Tartous / Syrien <-> Alexandria / Ägypten  zur Zeit eingestellt!

Die Laufzeit zwischen den Häfen beträgt:

Vendig nach Tartous 68 Stunden
Vendig nach Alexandria 94 Stunden
Tartous nach Alexandria 20 Stunden
Tartous nach Venedig 86 Stunden
Alexandria nach Venedig 60 Stunden

Pier von Visemar Line

Venedig (Italien): Terminal Vecon Pier, Via dell’Azoto, Porto Marghera
GPS Koordinaten:  N45° 27′ 15.447″ W12° 14′ 39.501″
Tartous (Syrien): Tartous Port , Pier A
GPS Koordinaten: N34° 54′ 26.7732″ W35° 52′ 23.1888″
Alexandria (Ägypten): Alexandria port, Pier 40
GPS Koordinaten: N31° 11′ 12.1272″ W29° 52′ 46.5384″

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Hafen:

Italien, Venedig – Hafen zur Visemar Lines 045°27.602’N 012°14.624E
Syrien, Tartous – Hafen Ein- und Ausfahrt 034°54.117’N 035°52.517’E
Syrien, Tartous – Zoll und Immigration im Hafen 034°54.194’N 035°51.934’E

Einreise:

Das Visum für Syrien muss vorab besorgt werden, keine Einschiffung in Venedig möglich ohne Visum im Pass. Das Visum für Ägypten kann an Bord der Visemar Lines in Alexandria vor Ausschiffung, Kosten 14 € für 21 Tage, siehe

Carnet de Passage:

Die Einreise nach Syrien ist mit und ohne Carnet de Passage im Moment möglich. Die Einreise nach Ägypten ist nur mit Carnet de Passage möglich.

Adresse des Betreibers:

N. 500882 – VISEMAR DI NAVIGAZIONE SRL
Indirizzo: 44, VIA ROMEA
CAP: 45014
Comune: Porto Viro (RO)
Tel: 0426 320523 0426 320523
Marine Transportation

Die Webseite mit online Buchung und Fahrplänen http://www.visemarline.com