Das Buch zur Reise

Das Buch zur Reise

Nach fast einem Jahr sind wir wieder in Deutschland. All die Geschichten von unserer Reise. Von Abenteuern und Anderen Katastrophen. Von tollen Momenten, spannenden Landschaften und bezaubernden Menschen…. All das gibt es jetzt auf 330 Seite Papier in Hardcover Ausgabe. Das Fotobuch  zur Reise mit vielen Fotos und allen Reiseberichten im Standard-Querformat auf 330 Seiten. Daneben gibt es auch eine Sammlung aller Reiseberichte als Taschenbuch auf 98 Seiten. Wer durch die Bücher online Blättern, oder sie bestellen möchte hat hier die Möglichkeit dies zu tun…   zu den Büchern   Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren Das Buch zur Reise Das Land Cruiser Buch Aktuell durch Afrika Afrika pur: 500 Tage Abenteuer Reise und...
Homeland Teil 2

Homeland Teil 2

In Windhoek angekommen haben wir zuerst Julians Freunde Jimmy und Heidi in ihrem Workshop der „Southern Cross Safaris“ aufgesucht. Den beiden gehört seit fünfzehn Jahren das renommierte Safariunternehmen mit abenteuerlichen off-road sowie „Wildcamping“  Touren innerhalb Namibias, Botswana und Sambia. Da nun auch Zimbabwe in ihrem Angebot hinzugefügt werden soll, wollten die beiden für die nächsten drei Wochen auf Exkursionstour nach Zimbabwe gehen um die perfekte Tour zusammenzustellen. Während der Zeit mussten wir auf ihr Privathaus und die Hunde in Windhoek „aufpassen“, damit sie alles wieder so vorfinden wie sie es zurückgelassen haben. Ähnlich wie in Johannesburg sind auch in Windhoek fast alle Häuser hinter Elektrozäunen versteckt. Trotzdem passieren viele Einbrüche, wenn ein Haus unbewohnt aussieht. Gerne haben wir den beiden den Gefallen getan, denn die kleine Reisepause gab uns Gelegenheit, einige Servicearbeiten am Auto zu erledigen, das Internet wieder auf Vordermann zu bringen sowie weitere Vorkehrungen und Einkäufe für unsere Weiterreise zu tätigen. Außerdem war es ganz angenehm, bei den winterlichen Temperaturen  in Windhoek (nachts häufig Minusgrade und tagsüber sonnig bei 25 Grad) in einem Haus zu schlafen. Windhoek ist eine sehr beschauliche und ruhige Stadt, in der nicht wirklich viel passiert. Wir waren während der Zeit häufiger auf den umliegenden Farmem „Krumhuk“, Ondunu und Klaratal.  Julian hatte vor neun Jahren für ein Jahr auf der Farm Krumhuk gearbeitet und es war schön zu sehen, dass sich nichts verändert hatte. Es ist eine herrliche Farm mitten in einer bergigen Landschaft mit 8500 ha, einem Wildbestand von ca. 1000 Stück (Oryxe, Kudus, Springböcke, Wildschweine, etc.) und ca. 650 Rinder sowie vielen Pferden. Das sind ganz andere Dimensionen als bei uns...
Homeland Teil 1

Homeland Teil 1

Namibia bietet unbeschreibliche Weite, da es flächenmäßig so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen bei nur knapp über zwei Millionen Einwohnern. Fast überall wird in der ehemals Deutschen Kolonie perfektes Deutsch gesprochen und man findet vorwiegend deutsche Namen sowie Straßen- und Ortsbezeichnungen. Es ist ein Land mit einem der größten Unterschiede zwischen Arm und Reich. Vom Kalahari-Gemsbock Park am Rande der Kalahari, ganz im Süden Namibias ging es Richtung Westen. Wir fuhren über Khetmanshop (muss man nicht gesehen haben) vorbei am Naute Damm zum Fish River Canyon, der ein absolutes Muss ist für Namibiareisende. Auf unserem GPS hatten wir eine herrliche Campsite direkt am oberen Rand des Fish River Canyons aufgespürt. Bereits der Weg dorthin führte uns durch abgeschiedene schöne Landschaften und als wir dort ankamen, fanden wir nur einen einsamen Platz vor, auf dem weit und breit kein Mensch zu sehen war. So haben wir diesen sensationellen Spot ganz für uns alleine genossen, bis die Sonne im weichen gelben Licht hinter dem Canyon verschwand. Leider können wir nicht verraten, wo wir genau waren, da wir im Nachhinein feststellen mussten, dass dies ein privater Platz war. Vom Fish River Canyon  ging es weiter Richtung Norden, vorbei an Helmeringhausen, bis zur Namib Rand Conservancy . Auf der Campsite, welche zum Family Hideout gehört, hatten wir nicht nur die Campsite mit eigenen Facilities für uns ganz alleine, sondern ein ganzes Areal. Das war ein weiterer genialer Spot mit Blick auf trockene grasbewachsene Felder vor buschgrünen roten Sanddünen. Die anmutigen roten Sanddünen, verliehen der Wüstenlandschaft einen fast blumigen Anblick. Das war ein Ort mit unendlicher Weite wo man die Seele herrlich...
Und noch ein Zaun…

Und noch ein Zaun…

Der Grenzübergang von Mozambique nach Südafrika war nicht nur zügig und problemlos, sondern auch noch sehr angenehm, da wir die Grenze in dem Länderverbindungspark Limpopo/Krüger Nationalpark überquerten und nur zwei einsame Abfertigungshütten vorfanden. Was der Limpopo Nationalpark an wilden Tieren zu wenig geboten hatte, konnte der Krüger Nationalpark in ein paar Stunden wieder ausgleichen. Uns wurde die ganze Tierweltpalette präsentiert und fast alle Tiere waren von nahester Entfernung zu beobachten. Allerdings mussten wir dieses Vergnügen mit vielen anderen teilen, da der Krüger Nationalpark sehr gut besucht war. Etwas schockiert waren wir über die Campsites, die die Infrastruktur einer Kleinstadt boten, da diese für die Massen konstruiert wurden. Es gab Tankstellen, Geldautomaten, einen gut sortierten Laden, medizinische Versorgung, etc. Kein Wunder, dass jeder Platz vergeben war und wir uns irgendwo in die Mitte stellen mussten. Jedoch hatten wir von dort den besten Blick, die anderen Camper belustigt beobachten zu können. Zuerst wurde ihr Fahrzeug mit einem Wasserschlauch vom Straub befreit und danach der Platz mit einem Besen gefegt, damit anschließend ihre vollausgerüstete Küche über Stunden hinweg aufgebaut werden konnte. Das erinnerte uns sehr an die Stuttgarter Kehrwoche und hatte mit Natur nichts zu tun. Ganz zu schweigen davon, dass die Campsites einem Hochsicherheitstrakt glichen. Ein hoher Elektrozaun mit einem gut ausgebildeten Security-Service beschützte die Camper rund um die Uhr vor den „wilden Tieren“. Nach zwei Tagen Krüger Nationalpark ging es nach Johannesburg zu unseren Freunden Sabine und Joe mit ihren beiden Kindern. Auch in Johannesburg leben die Menschen hinter Elektrozäunen mit höchsten Securitystandards. Die „weißen“ Johannesburger bewegen sich nur in eingezäunten Bereichen und halten nachts niemals an roten Ampeln an....
Beach, Sun and more

Beach, Sun and more

Mozambique, a popular travel destination with snow white beaches and turquoise water. Contrary to that a poor population that has to survive with extremely high prices. The border crossing from Zimbabwe to Mozambique was done again quickly and without any troubles. Unfortunately we had to pay 80 USD per Person for a visa. We drove from Mutare to Inhassaro at the Indian ocean in one goal. One reason was that we wanted to warm up again quickly after the cold temperatures in Zimbabwe. The other reason was that we heard from various travelers, that Gorongoza Park (which is situated in between) had poaching problems and only few wild animals are left. It seems like not only Zimbabwe is suffering heavily from poaching but also Mozambique. On one hand the poor population should not be blamed. On the other hand however, poaching is generally not done to feed the people. It is done by greedy people that want to make easy money. The damages can never be made up for or it will at least take decades. WordPress Image Slider Plugin Inhassaro is not worthwhile to travel. We did neither like the village nor the beaches. Therefore we continued driving to Pomene the next day and luckily we found a little paradise. The journey itself was already beautiful because we drove through the Pomene National Reserve and the last view kilometers to the campsite (GPS coordinates S22.92276 E35.58506) went along an isolated beach.  Yet a 4 x 4 is obligatory because of the challenging deep sandy roads. Our Campsite was located at the end of a promontory and because of...